O2I von Ifm Multicode-Reader erfasst 1D- und 2D-Codes

Von Silvano Böni

Eine zuverlässige Erkennung unterschiedlichster 1D- und 2D-Codes in hoher Geschwindigkeit ist eines der herausragenden Merkmale des neuen Multicode-Readers O2I von Ifm.

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(Bild: ifm)

Der O2I erfasst Codes unabhängig davon, ob sie gedruckt, gelasert oder genadelt sind. Die mit dem Code versehenen Objekte können sich dabei mit einer Geschwindigkeit von bis zu 7 m/s am Sensor vorbei­bewegen. Eine integrierte zuschaltbare Beleuchtung mit Polfilter sorgt für sichere Erkennung auch bei schwierigen Umgebungsbedingungen etwa mit wechselndem Fremdlicht oder auf glänzenden Oberflächen. Mit der automatischen Fokussierung, der integrierten Laserfokussierhilfe und dem drehbaren Stecker ist die Integration des Code-Readers in eine Anwendung schnell erledigt. Neben dem Standardobjektiv sind auch Versionen mit Weitwinkel- und Teleobjektiv erhältlich, um bei verschiedenen Abständen Codes in verschiedenen Grössen erfassen zu können.

Auch komplexe Konfigurationen komfortabel vornehmen

Die Inbetriebnahme des O2I ist so einfach wie bei einem herkömmlichen Sensor. Bei Standardanwendungen ist ein Teach-in mit nur einem Tastendruck möglich. Der Sensor nimmt automatisch die Fokussierung, Belichtungseinstellung und Code-Typ-Erkennung vor, so dass er in wenigen Sekunden einsatzbereit ist. Mit einer Smartphone-App kann die Konfiguration ganz einfach geändert werden. Dort konfiguriert der Nutzer den Code-Reader mit wenigen Klicks. Die App erzeugt daraufhin einen Data­matrix-Code, der in das Sichtfeld des O2I gehalten wird, um die Konfiguration zu übernehmen.

Für komplexere Identifikationsaufgaben kann der Vision-Assistant von Ifm verwendet werden. Die benutzerfreundliche Software zeigt bis zu fünf Livebilder je Anwendung und eine umfangreiche Visualisierung sämtlicher Einstellungen. Die Autofind-Code-Funktion kommt zum Einsatz, wenn auf einem Bild mehrere Codes vorhanden sind. Die Software erkennt diese selbständig, und der Anwender kann dann einfach eine Zuordnung vornehmen. In der Ablaufsteuerung sind alle Konfigurationen visualisiert, so dass ein umfassender Überblick möglich ist. Über Logik- und Interface-Funktionen kann der Anwender die Ausgabe des Sensors einstellen. Zur Kommunikation mit Automatisierungssystemen sind Feldbusschnitt-stellen für Ethernet/IP oder Profinet integriert.

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