Mit der «preXcon» entsteht vom 3. bis 5. November 2026 in St. Gallen die neue Plattform für den Innovations- und Technologietransfer der Präzisionstechnik. Sie verbindet Fachkongress und Fachausstellung und setzt am Anfang der Wertschöpfungskette der High-Tech-Industrie an. Manuel Zoller, Messeleiter der «preXcon», erklärt, was hinter dem Konzept steckt – und warum sich ein Besuch lohnt.
Manuel Zoller, Messeleiter «preXcon»: «Die ‹preXcon› ist die Plattform für den Innovations- und Technologietransfer der High-Tech-Industrie mit Fokus auf Präzisionstechnik.»
(Bild: Anna-Tina Eberhard)
Herr Zoller, was ist die «preXcon» und was wollen Sie damit verändern?
Manuel Zoller: Die «preXcon» ist die Plattform für den Innovations- und Technologietransfer der High-Tech-Industrie mit Fokus auf Präzisionstechnik. Unser Anspruch ist es, Forschung und Industrie enger zusammenzubringen. Viele Veranstaltungen sind entweder stark wissenschaftlich oder sehr produktfokussiert. Wir setzen bewusst am Anfang der Wertschöpfungskette an – dort, wo neue Ideen entstehen und in konkrete Lösungen überführt werden.
Die «preXcon» nimmt Form an: Welche Themen stehen im Fokus?
M. Zoller: Wir greifen zentrale Technologiefelder der High-Tech-Industrie auf: von Präzisionsbearbeitung und Messtechnik über Optik, Photonik und Halbleitertechnologien bis hin zu Künstlicher Intelligenz. So zeigen wir beispielsweise, wie Unternehmen mithilfe von AI-Driven Engineering ihre Entwicklungsprozesse deutlich beschleunigen oder – am Beispiel von Bernina – wie photonische Technologien in der Fertigung eingesetzt werden, ganz im Sinne von «Photonics for Fabrication». Die Themen entstehen dabei im engen Austausch mit Industrie und Forschung und adressieren sowohl aktuelle Herausforderungen der Praxis als auch neue Impulse aus der Wissenschaft.
Welche Akteur:innen prägen die «preXcon»?
M. Zoller: An der «preXcon» kommt ein gezielt aufgebautes Netzwerk aus Industrie und Forschung zusammen. Mit dabei sind unter anderem Innovationspartner wie RhySearch, die OST – Ostschweizer Fachhochschule, der Switzerland Innovation Park Ost und CSEM. Sie bringen aktuelle Entwicklungen direkt aus der Forschung mit. Gleichzeitig wird die internationale Dimension durch die Partnerschaft mit der W3+ Fair gestärkt. Über deren Netzwerk entsteht ein internationaler Pavillon mit Unternehmen aus den Bereichen Optik und Photonik, unter anderem aus Deutschland und den Niederlanden. So treffen im Content Hub, dem Fachkongress der «preXcon», und auf dem Marktplatz, der Fachausstellung, gezielt regionale High-Tech-Unternehmen auf internationale Player. Daraus entstehen konkrete Anknüpfungspunkte für neue Innovationen und Kooperationen.
Wie bringen Sie diese Inhalte und Akteur:innen zusammen?
M. Zoller: Das geschieht über unser Drei-Säulen-Modell: Im Content Hub (1. Säule) vermitteln wir Wissen und diskutieren aktuelle Fragestellungen aus der Forschung. Auf dem Marktplatz (2. Säule) wird sichtbar, wie daraus konkrete Anwendungen entstehen. Und der Digitale Layer (3. Säule) sorgt dafür, dass Inhalte und Kontakte auch nach der Veranstaltung «on demand» verfügbar bleiben. So entsteht ein durchgängiger Wissens- und Innovationsfluss.
Wie läuft ein Besuch auf der «preXcon» konkret ab?
M. Zoller: Die Inhalte sind in halbtägigen Sessions gebündelt, für die sich Besuchende gezielt entscheiden. Jede Session widmet sich einem klar definierten Thema aus einem der Themenbereiche wie beispielsweise Messtechnik und ist so aufgebaut, dass Theorie und Praxis direkt miteinander verknüpft werden. Besuchende starten mit fachlichen Inputs im Fachkongress, vertiefen die Inhalte anschliessend anhand konkreter Anwendungen bei einer Guided Tour durch die Fachausstellung und tauschen sich dann beim Apéro in der Netzwerkzone mit Ausstellenden und Expert:innen aus. Dieses strukturierte Zusammenspiel macht den Besuch praxisnah und direkt anschlussfähig für eigene Projekte.
Welche Möglichkeiten bietet die «preXcon» darüber hinaus?
M. Zoller: Auch ausserhalb der Sessions bietet die «preXcon» zahlreiche Anknüpfungspunkte – sei es für gezieltes Networking, Kundentermine oder den spontanen Besuch von Fach-Pitches. So wird die Veranstaltung über das Programm hinaus zum zentralen Treffpunkt der High-Tech-Industrie.
Was nehmen die Besuchenden konkret mit?
M. Zoller: Idealerweise gehen sie mit konkreten Lösungsansätzen, neuen Kontakten und frischen Perspektiven zurück in ihre Unternehmen. Unser Anspruch ist es, Impulse zu setzen, die sich direkt in laufende oder neue Projekte übersetzen lassen. Die «preXcon» ist der Startpunkt für Innovationen und neue Kooperationen.
Warum sollte man die erste Ausgabe der «preXcon» nicht verpassen?
M. Zoller: Weil hier der neue Treffpunkt der High-Tech-Industrie entsteht. Die «preXcon» bringt Forschung, Entwicklung und Industrie an einem Ort zusammen – mitten im High-Tech-Hotspot D-A-CH-Li. Die erste Ausgabe bietet die Möglichkeit, von Anfang an Teil dieses Netzwerks zu sein, Kontakte zu knüpfen, bestehende Beziehungen zu pflegen und neue Technologien aus erster Hand zu erleben. Hier kommen die richtigen Akteur:innen zum richtigen Zeitpunkt im Entwicklungszyklus zusammen, um Innovationen und Kooperationen voranzutreiben.
Info
Die «preXcon» findet in der St. Galler Kantonalbank-Halle auf dem Gelände der Olma Messen St. Gallen statt.
(Bild: Loftmynd)
Die «preXcon» – The Precision Technology Convention – verbindet Fachkongress und Fachausstellung zu einer Plattform für den Innovations- und Technologietransfer in der High-Tech-Industrie mit Fokus auf Präzisionstechnik.
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