Im September hatten Besuchende der EMO Hannover wieder die Chance sich auf über 500 m2 persönlich über die Trends von WFL zu informieren. Neben der Produktvorstellung der neu entwickelten «M70 Millturn», lernten sie die Automatisierungslösung mittels Speicherturm an der bewährten «M20 Millturn» erstmalig kennen.
Die neue «M70 Millturn» wurde auf der EMO in Hannover zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert.
(Bild: WFL)
Mit der «M70 Millturn» ergänzt ein echtes Hochleistungszentrum das WFL-Maschinenportfolio. Sie überzeugt mit einem durchdachten Arbeitsraumkonzept für Bearbeitungslängen bis zu 8000 mm und einem Umlaufdurchmesser von bis zu 850 mm. Dank des umfangreichen WFL-Baukastensystems bietet sie eine enorme Variantenvielfalt und lässt sich individuell auf Kundenanforderungen zuschneiden.
Ausserdem bietet die neue «M70 Millturn» optimale Stabilitäts- und Geometrieverhältnisse für höchste Präzision, prozesssichere Bearbeitung durch hohe Einzugskräfte an der Werkzeugschnittstelle und eine grosse Vielfalt an Zusatzoptionen für hochproduktive Tiefbohrverfahren und Spezialtechnologien. Mit Werkstückgewichten für bis zu 5000 kg, ist die «Millturn» ideal für schwere Anwendungen.
Bildergalerie
Die «M70 Millturn» verfügt über das funktionssichere Scheiben- bzw. Kettenmagazin mit bis zu 200 Werkzeugplätzen, einem Werkzeuggewicht bis 35 kg und einer Werkzeuglänge von max. 900 mm. Neben einem automatischen Werkzeugwechsel ist auch hauptzeitparalleles Rüsten möglich. Damit ist ein auftragsübergreifendes Bestücken des Magazins ohne Zeitverlust möglich.
Ebenso zur Verfügung stehen zwei Magazinvarianten für schwere Spezialwerkzeuge bis 200 kg pro Werkzeug. Ein weiterer Punkt sind die äusserst zuverlässigen Haupt- und Frässpindelantriebe.
Neue Führungsstruktur
Norbert Jungreithmayr begleitet das Unternehmen weiterhin im Bereich Corporate Development.
(Bild: WFL)
Nach 27 Jahren im Unternehmen, davon 20 Jahre als CEO, hat sich Norbert Jungreithmayr vom operativen Geschäft zurückgezogen. Er begleitet das Unternehmen weiterhin im Bereich Corporate Development.
Das WFL-Managementteam (v. l. n. r.): CCO & CFO Stefan Hackl, COO Franz Schön und CSO & CTO Günther Mayr.
(Bild: WFL)
Die operative Führung wird seit 1. April 2025 von den drei bestehenden Geschäftsführern Franz Schön (COO), Stefan Hackl (CCO & CFO) und Günther Mayr (CSO & CTO) gemeinsam übernommen.
Unter der langjährigen Führung von Norbert Jungreithmayr hat sich WFL erfolgreich weiterentwickelt, Innovationen vorangetrieben und eine starke Marktposition aufgebaut. «WFL ist hervorragend aufgestellt, und ich freue mich darauf, das Unternehmen in meiner neuen Rolle weiter zu begleiten», sagt Norbert Jungreithmayr.
Mit dieser Entscheidung des neuen Managements setzt WFL auf eine moderne und agile Führung, die schnelle Entscheidungsprozesse und enge Zusammenarbeit ermöglicht.
Speicherturm: Die smarte Lösung bei Platzmangel
Der Speicherturm hat eine Maximalhöhe von 5,9 Meter.
(Bild: WFL)
Saubere und strukturierte Fertigungsumgebungen vermitteln nicht nur ein modernes Erscheinungsbild, sondern schaffen auch ein Arbeitsumfeld, in dem Motivation und Effizienz gefördert werden. Diese Erkenntnis hat sich branchenweit durchgesetzt. Ihre konsequente Umsetzung ist jedoch weiterhin eine Herausforderung. Mit dem WFL-Speicherturm kann in einem Teilbereich der Fertigung ein grosser Schritt auf diesem Weg gemacht werden.
Einerseits verschwinden Rohmaterial und Fertigteile von der wertvollen Produktionsfläche, andererseits kann in Kombination mit einer WFL-Automation genügend Speicherkapazität für lange mannlose Produktionsphasen zur Verfügung gestellt werden. Das vertikal ausgerichtete Lagersystem ermöglicht eine optimale Nutzung der Fläche. Dank seiner modularen Bauweise lässt sich das System flexibel an unterschiedliche Anforderungen anpassen. Es kann nachträglich von der Basishöhe mit 2,9 m ausgehend auf bis zu 5,9 m Höhe erweitert werden und bietet dabei individuelle Ausstattungsoptionen. Je nach Kundenanforderung kann das System nicht nur über Softwareschnittstellen verfügen, sondern wird auch zunehmend mit AGV-Anbindungen kombiniert.
Einzelwerkzeugträger unten «M20-G Millturn».
(Bild: WFL)
Auf der EMO wurde eine «M20 Millturn» mithilfe des neu entwickelten Speicherturms automatisiert be- und entladen. Die «M20 Millturn» spricht Anwender an, welche ein kompaktes, leistungsstarkes Dreh-Bohr-Fräszentrum benötigen. Mit zwei zusätzlichen Spitzenweitenvarianten von 2000 mm bzw. 3000 mm bietet sich die «M20 Millturn» auch bei längeren Wellenteilen an. Die Vorteile liegen in der hohen Stabilität und Präzision der Maschine sowie in besonders leistungsfähigen Antrieben. Auf der Messe in Hannover konnten Besuchende die Live-Zerspanung eines technologisch anspruchsvollen Futterteils aus der Luftfahrtindustrie mit einer Länge von 150 mm und einen Durchmesser von 300 mm erleben.
Digitalisierung
Die 3D-Simulationssoftware «CrashGuard Studio» stellt das ideale Werkzeug zum Erstellen, Testen und Optimieren von neuen oder modifizierten CNC-Programmen dar.
(Bild: WFL)
Auf der EMO zeigte WFL zudem die aktuellen Stände der Softwareprodukte «CrashGuard», «CrashGuard Studio», «Millturn Pro» und «ScrewCAM». Die Produkte werden auf Basis der Anwenderrückmeldungen kontinuierlich und nachhaltig weiterentwickelt.
Für komplexe und grossformatige Werkstücke wurde der verfügbare 3D-Geometriespeicher im Online-Kollisionsvermeidungssystem «CrashGuard» auf nunmehr bis zu 660 000 Dreiecke erweitert. Ein neues «GUI-Framework» im «CrashGuard Studio» bietet Verbesserungen beim Arbeiten mit hochauflösenden 4K-Monitoren. Mit Hilfe des neuen Fenstermanagers kann die Benutzeroberfläche jetzt auch auf mehrere Monitore verteilt werden.
In «Millturn Pro» stehen erstmals neue Funktionen für das Zyklen-Paket zum Schleifen zur Verfügung. Auch der untere Einzelwerkzeugträger mit der B2-Achse in der «M20» wird vollumfänglich unterstützt.
Seit ihrer Einführung vor 15 Jahren haben «Crash-Guard Studio» und «Millturn Pro» eine breite Nutzerbasis gewonnen. WFL hat mittlerweile weltweit über 500 virtuelle Maschinenmodelle für die Endbenutzer bereitgestellt. Dort werden sie als digitale Zwillinge zur Programmierung und Simulation der realen Maschinen eingesetzt.
Die «myWFL»-Produktfamilie wurde ebenfalls erweitert. Die gemeinsame Basis dieser Produkte ist eine lokale Datenerfassung und -speicherung auf der Maschinensteuerung und eine Aufbereitung dieser Daten für die verschiedenen Datenkonsumenten. «myWFL Cockpit» ist ein Betriebsdatenerfassungssystem mit einer Anzeige der Maschinen- und Programmzustände im zeitlichen Verlauf. Im Fokus stehen dabei die Maschinenzustände, die Programmdurchläufe sowie die Maschinenproduktivität und die technische Verfügbarkeit. Die Visualisierung erfolgt entweder direkt an der Steuerung oder per Webinterface im Kundennetzwerk am Arbeitsplatzcomputer oder auf mobilen Endgeräten. Mithilfe von «myWFL Energy» können Anwender den Energieverbrauch für die Werkstückproduktion auf einfache Weise analysieren und optimieren.
Stand vom 30.10.2020
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