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Kompatibilitätsprüfungen eine Vorgabe der Kunden
Zu den kundenseitigen Vorgaben, die z.B. im Bereich Automotive den weltweit höchsten Standards entsprechen, gehören bereits im frühen Projektstadium diverse Kompatibilitätsprüfungen. In diesem Rahmen wird im Labor untersucht, welche Schmierstoffe in welcher Zusammensetzung im Hinblick auf die Verträglichkeit mit bestimmten Metallklebstoffen, Lacksystemen oder Reinigungsmedien am wirkungsvollsten sind. Grundsätzlich erfolgt in diesem Zusammenhang auch die Überprüfung der Prozesseignung. Neben der Verträglichkeit mit den zu bearbeitenden Werkstoffen wird die gesamte Prozesskette berücksichtigt. Das Labor erfüllt alle Voraussetzungen, selbst so komplexe Themen wie die Beeinflussung nachgeschalteter kathodischer Tauchlackierung abzuprüfen. Nur wenige Unternehmen am Markt verfügen über derart umfangreiche Möglichkeiten.
Auf dieser Basis entwickelt Oest Produkte und Problemlösungen für sowohl bestimmte Märkte und Anwendungsfelder als auch speziell für einzelne Kunden.
Ein Beispiel aus der Praxis
Ein Beispiel hierfür sind spezielle Hartmetallschleifmittel, deren wichtigste Anforderung die Vermeidung von Cobaltanreicherung durch Auslösung aus der Bindermatrix der Hartmetalle ist. Die Produkte kommen mit grossem Erfolg bei anspruchsvollen Schleifanwendungen zum Einsatz in Verbindung mit einer speziellen analytischen Überwachung, die ein gezieltes Steuern der Einzelkomponenten erlaubt. Im Bereich nicht wassermischbarer Schneidöle liegt der Schwerpunkt der Entwicklung auf ölnebelarmen Produkten für moderne Hochleistungsprozesse. «Durch kontinuierliche Grundlagenforschung sowie permanentes Feedback aus dem Praxiseinsatz beim Kunden erhöhen wir mit der Qualität unserer Schneidöle auch deren Sicherheit im Einsatz», erläutert Stefan Gernsheimer.
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