Elektromobilität Ohne Türgriff, mit Faltdach: Microlino enthüllt neuen Prototyp

Redakteur: Svenja Gelowicz

Die Schlagzahl der Meldungen rund um den Ministromer Microlino wird höher. Am Freitag präsentierte das Start-up seinen dritten Prototyp – und Neuigkeiten zur Produktion, für die Microlino eine eigene Firma gegründet hat.

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Der dritte Prototyp des Microlino.
Der dritte Prototyp des Microlino.
(Bild: Microlino)

„Sehr nah“ an der Serienversion soll er sein: Der dritte Prototyp des Leichtfahrzeugs Microlino, den das gleichnamige Start-up am Freitag erstmals zeigte. Damit hält man das Versprechen von vor zwei Wochen, von da an in kurzen Abständen neue Prototypen vorzustellen.

Im Innenraum gibt es nun zwei Displays: eines als Tachometer hinter dem Lenkrad und ein leistenförmiges kleineres Display im Zentrum des Armaturenbretts, um Funktionen wie die Heizung zu steuern.

Microlino: Armaturenbrett mit zwei Displays.
Microlino: Armaturenbrett mit zwei Displays.
(Bild: Microlino)

Ausserdem verfügt der Prototyp über das angekündigte Faltdach, das sich während der Fahrt mit einer Hand öffnen und schliessen lasse. Das Start-up hat dabei mit dem Zulieferer Magna Car Top Systems zusammengearbeitet. Diese Möglichkeit der Extra-Luftzufuhr soll in einer Premiumversion zum Einsatz kommen – oder Kunden können es per Konfiguration hinzufügen.

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Ausserdem verzichtet Microlino auf einen Türgriff bei der Fronttür. Fahrer entriegeln das Auto per Funkschlüssel und einem Druckknopf unterhalb des Scheinwerfers.

Wie Microlino das Fahrzeug fertigen will

Microlino hält ausserdem weiter Kurs auf die Serienfertigung, die im Herbst starten soll. Dafür hat das Start-up mit ihrem Fertigungspartner Cecomp ein Unternehmen namens Microlino Italia gegründet, das für die Produktion im italienischen Turin zuständig sein soll. „Zu Beginn des Microlino-Projekts wollten wir nie Hersteller werden, erkannten aber, dass dies die einzige Möglichkeit ist, die Qualität zu kontrollieren und gleichzeitig die Produktionskosten zu senken“, heisst es in einer Mitteilung des Unternehmens.

Die Industrialisierung laufe seit einigen Wochen, was „alle Formen und Vorrichtungen für die Serienfertigung, sowie die Planung der Montageschritte für die Produktion“ beinhalte, heisst es weiter. Für das Chassis und die Karosserie seien über ein Drittel der Formen fertig.

Dieser Beitrag stammt von unserem Partnerportal www.next-mobility.de

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