Otec: Gleitschleifen Prozesssicher Oberflächen finishen

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Nur bei reproduzierbaren Prozessen und maximaler Präzision in der Fertigung können Luftfahrzeuge sicher betrieben werden. Ein zuverlässiges Verfahren zum Finishen der Oberflächen an Triebwerkkomponenten stellt jetzt die Otec Präzisionsfinish GmbH aus Straubenhardt (D) bereit.

Prozesssicher für grosse Bauteile: Automatisierte Gleitschleifanlage «SF-HP» für Triebwerkskomponenten.(Bild:  Otec)
Prozesssicher für grosse Bauteile: Automatisierte Gleitschleifanlage «SF-HP» für Triebwerkskomponenten.
(Bild: Otec)

Im Bereich der Luftfahrttechnik stehen Präzision und Sicherheit an oberster Stelle, insbesondere bei sogenannten Class-A-Teilen wie rotierenden Triebwerkkomponenten. Diese hochsensiblen Bauteile, deren Ausfall gravierende Konsequenzen haben können, fordern nicht nur eine aussergewöhnliche Prozessgenauigkeit, sondern auch ein Höchstmass an Stabilität und Rückverfolgbarkeit. Mit innovativer Gleitschleiftechnologie von Otec können Komponentenhersteller nunmehr prozesssicher und produktiv Oberflächen an kritischen Bauteilen finishen.

Effizient und sicher

Die Finishing-Anlagen von Otec lassen sich nahtlos an Produktionsdatenbanken anbinden. Das gewährleistet, dass Gleitschleifanlagen stets mit präzisen, für individuelle Bauteile spezifischen Prozessparametern arbeiten. Fehlerhafte manuelle Eingriffe werden dadurch eliminiert, und Ausschussraten erheblich reduziert. Da sensible Bauteile wie Turbinenscheiben bis zu 60 000 Euro kosten können, ist diese Prozesssicherheit von unschätzbarem Wert. Ergänzt wird die Technologie durch eine lückenlose Rückverfolgbarkeit auf Ebene von Seriennummern. Somit wird jeder Bearbeitungsschritt dokumentiert.

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Die Prozessstabilität der Gleitschleifanlagen ist dank eines intelligenten Mediamanagements, das Prozessparameter überwacht, unter anderem Drehzahlen und Dosierung von Wasser und Compound, stets gewährleistet. Anders als bei bisher eingesetzten Maschinen entfällt die Notwendigkeit, Prozesszeiten konstant anzupassen, da diese stabil bleiben. Dies macht die Technologie nicht nur effizient, sondern auch wartungsarm. Besonders vorteilhaft ist, dass auf Anlagen der Baureihe «SF-HP» des Straubenhardter Herstellers auch grosse, schwere Bauteile automatisiert und digital überwacht bearbeitet werden können. Die Gleitschleifanlagen werden problemlos in ein Industrie 4.0-Konzept eingebunden.

Weltweit anerkannt

Bei einem renommierten deutschen Hersteller wurden ältere Anlagen durch aktuelle von Otec ersetzt. Das hat die Finishprozesse erheblich verbessert. Genehmigungen durch grosse und internationale OEMs bestätigen den technischen Vorsprung der Anlagen. Bis Ende des Jahres 2026 wird erwartet, dass drei der weltweit grössten OEMs die Systeme von Otec für Triebwerksanwendungen nutzen werden.

Adrian Kofler (verantwortlicher Mitarbeiter für Luftfahrtanwendungen, Otec): «Unsere Technologie wurde von führenden Unternehmen der Luftfahrttechnik bereits zugelassen.» (Bild:  Otec)
Adrian Kofler (verantwortlicher Mitarbeiter für Luftfahrtanwendungen, Otec): «Unsere Technologie wurde von führenden Unternehmen der Luftfahrttechnik bereits zugelassen.»
(Bild: Otec)

Dazu sagt Adrian Kofler, verantwortlicher Mitarbeiter für Luftfahrtanwendungen bei Otec: «Unsere Technologie wurde von führenden Unternehmen der Luftfahrttechnik bereits zugelassen. Sie sichert nicht nur höchste Qualität, sondern reduziert auch langfristige Kosten durch die Minimierung von Ausschuss.» Der Anlagenbauer erstellt zudem individuell und spezifisch optimierte und abgestimmte Anlagen.

Zukunftsweisend entwickeln

Auch in der Luftfahrtbranche steht der Mangel an Fachkräften oft eine dynamischen Entwicklung entgegen. Speziell ausgebildete Fachkräfte, die befähigt sind auch komplexe Prozesse zuverlässig zu steuern und zu überwachen, sind zunehmend schwierig zu finden. Dem können Unternehmen mit den automatisierten, prozesssicheren und durchgängig überwachten Anlagen und Verfahren von Otec begegnen. Zudem wirken die Experten von Otec an zukunftsweisenden Innovationen mit. So haben sie in de zurückliegenden fünf Jahren gemeinsam mit einem amerikanischen OEM universell einsetzbare Prozesse für Turbinenscheiben verwirklicht. Bereits nach wenigen Monaten sind diese validiert worden. Somit können diese Verfahren nunmehr international zum Finishen von Triebwerkskomponenten genutzt werden.

(kmu)

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