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Item: Maschinen einhausen Passender Rahmen für 3D-Druck

| Redakteur: Konrad Mücke

Das Startup Cubicure in Wien hat seine innovativen 3D-Druckanlagen mit Profilen und Komponenten der Reihe XMS von item Industrietechnik eingehaust. Ausgehend von Basiselementen verwirklichte man die exakt auf individuelle Forderungen angepasste Lösung.

Für das 3D-Druckverfahren Hot-Lithography hat das Startup Cubicure GmbH in Wien geeignete Anlagen entwickelt und verwirklicht.
Für das 3D-Druckverfahren Hot-Lithography hat das Startup Cubicure GmbH in Wien geeignete Anlagen entwickelt und verwirklicht.
(Bild: Cubicure GmbH)

Zum Einhausen seiner innovativen 3D-Druckanlagen Caligma 200 suchte das Start-up-Unternehmen Cubicure in Wien Alternativen zu den herkömmlichen, geschweissten Stahlsystemen. Gefordert war eine leichte Konstruktion mit geschlossenen und glatten Oberflächen ohne auffällige Schweissnähte. Darüber hinaus sollte das Maschinengestell anspruchsvoll und optisch hochwertig, aber auch wirtschaftlich sein. Profile und Komponenten aus Aluminium vom Hersteller item Industrietechnik GmbH in Solingen erachtete man als geeignet. Dazu berichtet Geschäftsführer Dr. Robert Gmeiner: «Auf seiner Website präsentierte der Hersteller eine komplette, hochfunktionale Maschinenkabine mit entsprechenden Daten. Das machte uns neugierig.» So erkundigte man sich bei der Haberkorn GmbH, Vertriebspartner von item Industrietechnik in Österreich, nach den Funktions- und Einsatzmöglichkeiten der Bauteile der Reihe XMS. «Das formschöne Design der Produkte, verbunden mit vielen funktionalen Aspekten, überzeugte uns schnell. Vor allem auch die Produktvideos machen deutlich, dass die Profilsysteme durchdacht sind und umfangreiches Zubehör vorhanden ist», bemerkt Dr. Robert Gmeiner. In Zusammenarbeit mit Haberkorn passte Cubi­cure das vorhandene Grundmodell den eigenen Bedürfnissen an. So entstand eine optimale Maschineneinhausung. «Durch die hohe Anzahl von Verbindungselementen konnten wir sehr flexibel konstruieren», sagt der Geschäftsführer von Cubicure und führt weiter aus: «Das spricht für item. So mussten wir keine eigenen Individuallösungen finden, sondern konnten auf das umfangreiche Programm an Komponenten des Herstellers zurückgreifen.»

Funktional

Das Maschinengestell für die 3D-Druckanlagen Caligma 200 besteht aus zwei Ebenen. Neben einer offen gestalteten Arbeitsfläche befindet sich der 3D-Drucker in der eigentlichen Prozesszone. Dieser ist hinter durchsichtigen Flächenelementen sicher und geschützt positioniert. Dennoch bleibt dieser Bereich durch den Einsatz von passenden, als Laserschutz ausgestalteten Türsegmenten leicht zugänglich. Dichtungen sorgen für Sauberkeit und verhindern das Eindringen von Staub und Schmutz. «Wir haben die Anlage in mehrere Module aufgeteilt», erklärt der Geschäftsführer von Cubi­cure. In der unteren Ebene des Maschinengestells sind die Versorgungsanschlüsse und die Lasertechnik sowie die Steuerung und die Elektrotechnik untergebracht. Präzise und dicht schlies­sende Türen umgeben diese Kompo­nenten der Anlage. Das sorgt dafür, dass bei Bedarf alle Komponenten gut zugänglich sind. Der Spannsatz XMS verhindert dabei einen Verzug infolge des Eigengewichts. Die Türprofile XMS in Verbindung mit entsprechenden Flächenelementen sorgen für kleine Spalte. In Kombination mit passenden Abdeckkappen ergeben sich so hochwertige Materialien mit geschlossenen, leicht zu reinigenden Oberflächen. Mehrere Türschlösser X8 verhindern ein unbefugtes Öffnen der Türen. «Durch die gezielte Anordnung der Anlagenkomponenten und die nahezu luftdichte Konstruktion war es möglich, ein komplexes Kühlungs- und Lüftungssystem in das Maschinengehäuse zu integrieren», so Dr. Robert Gmeiner. Um die gesamte Anlage bewegen und transportieren zu können, hat man sie auf vier Hebe­rollen aus dem Systembaukasten MB aufgebaut. Das schafft Mobilität, ist dennoch ausreichend stabil. Die Rollen sind mit einem in der Höhe einstellbaren und rutschfesten Standfuss kombiniert. Bis 12 mm hohe Unebenheiten werden ausgeglichen. So lässt sich die Anlage problemlos exakt nivellieren.

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Ästhetisch

Bei geschweissten Profilen sind Nahtstellen deutlich sichtbar. Dagegen weisen geschraubte Profile von item Industrietechnik glatte und geschlossene Oberflächen auf. Vor allem die klare Kontur der halb­runden Profile XMS und das zeitlose Design sorgen dafür, dass Betrachter die 3D-Druckanlagen als schlicht und dennoch edel empfinden. Die Ästhetik ist dabei optimal kombiniert mit einem hohen Nutzwert der einzelnen Bauteile. Deshalb hat der Hersteller der Profile bereits mehrere Auszeichnungen für herausragendes Design erhalten, darunter den «German Design Award» und den «iF product design award». Ein Beispiel für die ideale Kombination aus Ästhetik und Funktion sind die im Profil integrierten Kabelkanäle. Damit lassen sich Leitungen unauffällig und von aussen nicht sichtbar verlegen. Zugleich sind sie leicht zugänglich und optimal geschützt. Bei Bedarf sind zusätzliche Kabel einfach und schnell integrierbar. Auch diese Funktion nutzt der Hersteller der 3D-Druckanlagen.

Flexibel dank Baukasten

Ein weiterer Vorteil der Profile der Baureihe XMS ist die flexible Wahl von Zubehörteilen und Verbindungselementen zum individuellen Gestalten von Maschinenmodulen. Die Elemente sind kompatibel mit zahlreichen weiteren Bauteilen des System­baukastens. Das ermöglicht umfangreiche Varianten und Konstruktionserweiterungen. «Da der Hersteller den Produktkatalog stetig ergänzt, steigen vor allem die ästhetischen Möglichkeiten zur Gestaltung einer Maschinen­einhausung. So gibt es beispielsweise regen Austausch über ein sich ständig vergrösserndes Portfolio von Abdeckkappen und weiteren klassischen Verkleidungselementen», so der Geschäftsführer von Cubicure. Durch seine globale Vernetzung unterstützt item Industrietechnik den Anlagenbauer optimal auch beim weltweiten Vertrieb seiner innovativen 3D-Druckanlagen. Zusätzlich zu zahlreichen Niederlassungen in Europa gibt es weitere Partner in Amerika, Afrika, Asien und Australien. Müssen Einhausungen individuell angepasst werden, kann man Komponenten regional landesspezifisch beschaffen. Umständliche Transporte und Logistik von Österreich entfallen.

Entwicklung vorantreiben

Bei Verfahren zur additiven Fertigung von Kunststoffen befasst sich der österreichische Hersteller damit, Werkstoffe und Prozesse zu entwickeln. Zudem konstruiert man Produktionsanlagen. Für letztere eignen sich vor allem die Profile der Reihe XMS von item Industrietechnik. «Diese Komponenten und Maschinenmodule sind ästhetisch, praktisch und vielseitig einsetzbar», resümiert der Geschäftsführer in Wien. Einfach und schnell entstehen individuelle Maschinengestelle und -rahmen. Diese lassen sich exakt auf unterschiedliche Produktionsprozesse anpassen. Um die Abläufe und Konstruktionsprozesse noch effizienter zu gestalten, erhalten Anwender der Profile und des Zubehörs vom Hersteller in Solingen umfangreiche digitale Unterstützung. So ermöglicht das «Engineeringtool» eine smarte Konfiguration individueller Systeme und Anlagen innerhalb kürzester Zeit. Änderungen der Konstruktion sind direkt online durchführbar. Die Software wählt stets das optimale Profil mit der passenden Verbindungstechnik aus. Das Programm liefert eine vollständige 3D-Konstruktion, den zugehörigen CAD-Entwurf, die Montageanleitung sowie Projektdokumentation und bietet die Möglichkeit, die Bauteile online zu bestellen. - kmu - SMM

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