Positive Vorzeichen für die Vision 2009
Die internationale Leitmesse für industrielle Bildverarbeitungs- und Identifikationstechnologien öffnet vom kommenden 3. bis 5. November ihre Türen. Erwartet werden in Stuttgart gegen 300 Aussteller, ähnlich viele wie vor einem Jahr. Gezeigt wird das gesamte Spektrum an Produkten, System- und Anwendungslösungen, Trends und Innovationen der IBV-Branche.
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joe. Die Aussichten für die kommende Vision, die internationale Fachmesse für industrielle Bildverarbeitung und Identifikationstechnologien, stehen trotz der schwierigen Zeiten nicht schlecht. Die jährlich stattfindende Messe ist Branchentreff, Marktplatz und Impulsgeber für die IBV (Industrielle Bildverarbeitung) und gilt weltweit als wohl wichtigste Drehscheibe für den Informationsaustausch zwischen Ausstellern, Fachbesuchern, Forschungsinstituten, Verbänden und Universitäten. Die Messeleitung gibt sich zuversichtlich und erwartet, dass rund 290 Aussteller an den Start gehen werden, das wären so viele wie zur Vorveranstaltung im November 2008 (292 Aussteller).
Die Internationalität der Messe hat in den letzten Jahren stetig zugenommen. Dies ist ein klares Indiz für das hohe Ansehen, das die Leitmesse der Branche weltweit geniesst. Zur letzten Veranstaltung im Jahre 2008 kamen Aussteller aus immerhin 28 Ländern. Der Auslandsanteil lag damit bei 45%. Von den rund 6230 Besuchern reisten zudem etwa 28% von ausserhalb Deutschlands an.
Zum jetzigen Zeitpunkt sind nach Messeangaben bereits wieder Aussteller aus 19 Ländern angemeldet. Sie kommen vorwiegend aus Europa, aber auch aus Israel und Übersee (USA, Kanada, Japan, China). Belegt sind wie im Vorjahr die beiden gleich gros-sen Standardhallen 4 und 6 und damit 20000m2 Bruttofläche.
Messeprogramm mit zahlreichen Neuheiten
Die Vision hat zwei Hauptausstellungsbereiche: IBV-Komponenten (70% aller Aussteller) und IBV-Systeme (44% der Aussteller, Mehrfachnennungen waren möglich). Zum Ausstellungsportfolio gehören Kameras, Frame Grabber, Optik- und Beleuchtungslösungen, Prozessoren, Softwaretools, Identifikationssysteme und Dienstleistungen.
Zahlreiche Neuheiten gibt es vor allem im Bereich der 3D-Bildverarbeitung, denn der Aufbruch der IBV in die dritte Dimension ist nicht mehr aufzuhalten. Dazu gehören Kameras, die zu jedem Grauwertbild in einem zweiten Bild reale Entfernungsinformationen für jedes Pixel mitliefern, in Echtzeit mit bis zu 20 Bildern/s, wichtig beispielsweise für die Steuerung von Sortierrobotern. Oder 3D-Analysen, die hochgenaue Zwischenkamerasynchronisierungen möglich machen, wie sie etwa für Crashtests in der Automobilindustrie benötigt werden, wo gleichzeitig von verschiedenen Perspektiven aus mit diversen Kameras gefilmt wird. Neues gibt es auch in der Beleuchtungstechnik, die grossen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit eines Bildverarbeitungssystems hat.
