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ACC-CA2: Höchste Präzision im CNC-Profilschleifen
Der Säulenvorschub für Querbewegung, ein grösseres Maschinenbett in X- und Z- Achse zur Minimierung der Überhänge sowie Hochpräzisions-Linearführungen und Kugelumlaufspindeln sind die Grundlagen der enormen Präzision der ACC CA2 Profilschleifmaschine. Die extra breite Säule sorgt für zusätzliche Stabilität und die niedrige Tischhöhe für bessere Beladung und Zugänglichkeit. Thomas Loscher: «Die ACC CA2 zeichnet sich durch hohen Bedienkomfort aus. Das ermöglicht das Dialogeingabe-System zum Schleifen ohne Programmierkenntnisse. Darüber hinaus ist ein schnelles Festlegen der Abricht- und Schleifposi-tionen mittels Teach-In möglich und verschiedenste Schleifzyklen sind bereits voreingestellt.»
Innovatives Innenleben
Schleifspindel in wartungsfreier Pinolenbauweise hat spielfrei eingestellte Präzisionslager und ein elektronisches Handrad mit Kugelumlaufspindel für Horizontal- und Vertikalbewegungen. Standardmässig sind hydraulisch angetriebene Überkopf-abrichter (CA1) und ein tischmontiertes 3-Punkt-Abrichtsystem inklusive Abrichtunterbrechungs-Funktion mit Kompensation integriert.
Thomas Loscher: «Flachschleifmaschinen der ACC-Serie sind sowohl zum Schleifen von Einzelstücken als auch zur Massenproduktion einsetzbar. Durch die Fülle innovativer Features schleift der Anwender bis zu 60 Prozent schneller - und dies bei allerhöchster Präzision.»
UPZ 210 Li: Perfektionist für Profilformen
Zum Schleifen von Profilformen wie etwa von hochgenauen Verzahnungen, Führungen oder Umformwerkzeugen aus Hartmetall, Turbinenschaufeln oder Triebwerksteile aus Titan- und Nickelbasislegierungen stehen sich mit dem Einstechschleifen mit profilierter Schleifscheibe sowie dem Nach-Form-Schleifen zwei Bearbeitungsverfahren gegenüber.
Thomas Loscher: «Beide Prozesse haben sowohl Vor- als auch Nachteile. So etwa beim Einstechschleifen: Der sehr kurzen Bearbeitungszeit bei diesem Verfahren steht entgegen, dass sowohl die Profilbreite als auch die Geometrie eingeschränkt sind. Zudem nimmt das Profilieren einer neuen Scheibe eine beträchtliche Zeit in Anspruch, die durch den Einsatz intelligenter Software zwar deutlich reduziert werden kann, aber dennoch nicht zu vernachlässigen ist.»
Auch ist die Oberflächenqualität schlechter als beim Nachformschleifen, und es werden weitaus mehr Schleifscheiben und Spannmittel benötigt. Hinzu kommen noch höhere Rüstzeiten.
Beim Nachformschleifen hingegen ist das grösste Problem die Bearbeitungszeit aufgrund deutlich längerer Verfahrwege, da die Schleifscheibe in mehreren Bahnen über das zu bearbeitende Werkstück gefahren werden muss. Diese kann zwar durch moderne Antriebssysteme wesentlich reduziert werden, doch muss das erzeugte Profil beim Nachformschleifen auf Verzerrungen und Masshaltigkeit während des Prozesses überprüft werden.
Profilschleifmaschine vereint Vorteile beider Verfahren
Die Profilschleifmaschine UPZ 210 Li vereint die Vorteile beider Verfahren: Beste Oberflächengüten sind nun bei minimaler Bearbeitungszeit zu realisieren. Für die Hochgeschwindigkeits-Tischbewegung kommen Linearmotoren zum Einsatz, die Tischgeschwindigkeiten mit 50 m/min ermöglichen. Bis zu 250 Doppelhübe/min sind möglich.
Die Anordnung der Führungen der Längs- und Querachse auf der gleichen Ebene trägt ebenso zur mechanischen Stabilität der Maschine bei wie der verstärkte Gusskörper. Der Schleifspindelkopf kann um ±5° geschwenkt werden, was ein exaktes Schleifen von vertikalen Schultern erlaubt. Thomas Loscher: «Dies war bisher auf Profilschleifmaschinen nicht, oder nur sehr begrenzt, möglich. Und da die Umsteuerpunkte der X-Achse ebenfalls softwaremässig geregelt werden, ist das Herstellen von ein- oder beidseitig geschlossenen Profilen noch genauer realisierbar.»
Kamera vergrössert bis 1000-fach
Standardmässig ist die UPZ 210 Li mit einer hochauflösenden Charge-Coupled-Device-(CCD-)Kamera mit einem Vergrösserungsfaktor bis zu 1000 ausgerüstet. Sie nimmt das erzeugte Profil auf. Sollten Verzerrungen entstehen, reagiert die integrierte Software sofort und korrigiert unmittelbar während des Schleifvorganges.
Die Vorteile der neuen Profilschleifmaschine zeigen sich in der Praxis. So etwa bei der Bearbeitung von Hartmetall. Durch wesentlich geringere Zustellung bei gleicher Bearbeitungszeit lassen sich die gefürchteten Ausbrüche am Werkstück nahezu eliminieren. Thomas Loscher sagt auf Nachfrage des SMM in Bezug auf die mögliche Nassbearbeitung: «Die UPZ 210 Li ist als Gegenstück zu optischen Profilschleifmaschinen zu sehen, wobei hier die Möglichkeit zum Einsatz von Kühlmitteln gegeben ist. Die Oberflächengüte wird verbessert, die in das Werkstück eingebrachte thermische Energie verringert und die Bearbeitungszeit deutlich reduziert.»
Matthias BöhmChefredaktor SMM
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