Robotik Präzision mit integriertem Roboter

Redakteur: Anne Richter

>> Die erfolgreiche CNC-Drehmaschine von Schaublin Machines ist vor allem für den Einsatz in der Medizintechnik geeignet. Neu ist die Hochpräzisions-Drehmaschine mit einem integrierten Roboter erhältlich. Das System bietet dem Nutzer die Möglichkeit, den Roboter und die Zusatzeinrichtungen zum Laden und Entladen der Werkstücke nach Wunsch zu programmieren.

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Mikropräzision und enge Toleranzen mit der 102TM Drehmaschine von Schaublin.
Mikropräzision und enge Toleranzen mit der 102TM Drehmaschine von Schaublin.
(Bild: Schaublin)

ari. Die Präzisionsdrehmaschine 102 TM von Schaublin Machines ist speziell geeignet und erfolgreich beim Einsatz in der Medizin-, Dental- und Mikrotechnik, aber auch in der Fertigung von kleinen Bauteilen für die Luft- und Raumfahrttechnik, der optischen Industrie sowie der Automobilindustrie. Die kompakte Drehmaschine weist bei Verwendung der W25-Spannzange eine Spindeldurchgangsbohrung von 19 mm auf und besticht durch eine Drehlänge von 100 mm. Auf der EMO 2011 stellte Schaublin die Maschine erstmals mit integriertem Roboter vor.

Integrierter Roboter – Automatisierung individuell

Ebenso wie auch die Art der Inbetriebsetzung immer wieder variiert, ist die Automatisierung einer Maschine nicht starr vorgegeben, sondern richtet sich stets nach dem Werkstück, das der Anwender zum jeweiligen Zeitpunkt an seiner Maschine bearbeiten möchte. Ausgehend von dieser Prämisse wurde die 102TM mit integriertem Roboter unter universellen Gesichtspunkten konzipiert: So profitiert der Kunde einerseits von den Vorzügen einer Maschine mit integriertem Roboter, hat andererseits aber auch die Möglichkeit, den Roboter und die Zusatzeinrichtungen zum Laden und Entladen der Werkstücke ganz nach seinen Wünschen zu programmieren.

Der Mitsubishi-Roboter ist ganz einfach mit Hilfe eines PC oder einer geeigneten Bedienkonsole zu programmieren. Für die Beschickung der Maschine mit Werkstücken können auch andere Systeme – z.B. ein Palettensystem – verwendet werden. Vorstellbar ist beispielsweise die Werkstückbeschickung mittels eines mit einer Kamera ausgestatteten Förderbands. Mit einem solchen System erfasst der Roboter die zugeführten Werkstücke und die Werkstückausrichtung. Das Prinzip besteht darin, dem Anwender eine Maschine mit integriertem Roboter an die Hand zu geben, ihm gleichzeitig aber auch die Möglichkeit zu geben, die Automatisierung seines Systems ganz nach seinen Bedürfnissen zu bestimmen. Er bewahrt sich so eine grosse Flexibilität und Eigenständigkeit.

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