Arburg: Kompakte 3D-Drucker Produktiver dank grösserem Bauraum

Von Konrad Mücke

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Arburg zeigt zur Messe in Frankfurt seinen jüngst entwickelten 3D-Drucker Freeformer 750-3X zum generativen Fertigen von Kunststoffbauteilen. Bei gleicher Stellfläche hat das Gerät verglichen mit einem weiteren 3D-Drucker der gleichen Baureihe einen zweieinhalb Mal grösseren Bauraum.

Kompakter Aufbau, grosser Bauraum: der 3D-Drucker Freeformer 750-3X(Bild:  Arburg)
Kompakter Aufbau, grosser Bauraum: der 3D-Drucker Freeformer 750-3X
(Bild: Arburg)

Der 3D-Drucker Freeformer 750-3X eignet sich aufgrund seines grossen Bauraums bevorzugt zum schnellen Fertigen in mittleren Serien sowie für grössere Bauteile. In seinen Funktionen ist der 3D-Drucker ebenso wie bei seinem Platzbedarf optimiert.

Das Prinzip der Materialaufbereitung ist gleich wie bei anderen 3D-Druckern der Baureihe. Allerdings ist das gesamte System der Aufbereitung und der Austragseinheiten so optimiert, dass die Baueinheit kompakter konstruiert werden konnte. Deshalb stimmen die äusseren Abmessungen der 3D-Drucker Freeformer 750-3X und 300-3X überein. Dennoch ist der Bauteilträger mit 750 cm² Grundfläche bei der Variante 750-3X etwa zweieinhalb Mal so gross wie bei der kleineren Ausführung. Im signifikant vergrösserten Bauraum mit Abmessungen 330 mm × 230 mm × 230 mm werden die Temperaturen ganz ohne speziellen Luftfluss stabil gehalten. Um den kompakten Aufbau zu verwirklichen, haben die Spezialisten bei Arburg unter anderem den Masse­druckerzeuger zum Dosieren und Einspritzen durch den Einbau von Servo-Motoren von AMK Motion, einem Unternehmen der Arburg-Familie, optimiert. Dadurch können die drei Austragseinheiten enger und kompakter zueinander angeordnet werden. Aufgrund von weiterentwickelten Softwarefeatures der Steuerung konnte die Druckgeschwindigkeit erheblich gesteigert werden. So lassen sich zum Beispiel prozessoptimierte gitterförmige Stützstrukturen realisieren. Sie benötigen verglichen mit üblichen Stützstrukturen nur etwa die Hälfte der Bauzeit.

Weiche Kunststoffe aufbauen

Der 3D-Drucker Freeformer 200-3X soft, den der Hersteller ebenfalls in Frankfurt zeigen wird, eignet sich vor allem zum Verarbeiten von Weichmaterialien wie TPE in einer grossen Shorehärten-Bandbreite. Die Materialtrocknung, die bei der Verarbeitung von Weichmaterial notwendig ist, ist in die Maschine integriert und über die Steuerung programmierbar. Durch seine schonende Plastifizierung kann der Freeformer 200-3X soft auch zum Herstellen von Bauteilen mit hoher mechanischer Festigkeit eingesetzt werden. Da dieser 3D-Drucker nur niedrige Investitionen erfordert, ermöglicht er einen wirtschaftlichen Einstieg in die additive Fertigung.

Zusätzlich wird Arburg die 3D-Drucker des Schwesterunternehmens Innovatiq präsentieren. Sie arbeiten mit FFF-Filamenten (Fused Filament Fabrication) beziehungsweise LSR (Liquid Silicone Rubber). Der neue Filamentdrucker TiQ2 ist für industrielle Anwendungen konzipiert. Dr. Victor Roman, Geschäftsführer Arburgadditive, ist sicher: «Mit vier Varianten unserer Baureihe 3D-Drucker Freeformer und den 3D-Druckern von Innovatiq zeigen wir genau das, was unsere Kunden von uns erwarten: Lösungen für spezielle additive Fertigungsaufgaben.» - kmu - SMM

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