Ein Bit ist eine auswechselbare Schraubendreherklinge ohne Griff für ein bestimmtes Schraubenkopfprofil. Zu den führenden Herstellern dieser Handwerkzeuge gehört Wiha. Um die Produktionsprozesse zu optimieren, setzt der Spezialist auf die «Neoswiss»-Adapter für die Werkzeugreihen «Penta» und «WNGP» von Iscar mit Wechselköpfen. Damit erhöhte sich die Produktivität als auch die Prozesssicherheit auf den Langdrehautomaten.
Mit dem «Neoswiss»-Wechselkopfsystem und der «Penta 17» von Iscar vereinfacht und beschleunigt Wiha bei der Produktion von Bits den Schneidenwechsel und erreicht höhere Standzeiten.
(Bild: Iscar)
Mit dem Einsatz der neuen Iscar-Werkzeugen haben sich die Standzeiten der eingesetzten Wendeschneidplatten bei der Herstellung von Bits deutlich erhöht, das Werkzeug-Handling läuft im Vergleich zur vorherigen Lösung einfacher und Unterbrechungen wegen zu langer Späne waren gestern.
Wiha: 1 000 Mitarbeitende – Umsatz 100 Millionen Euro
Im Jahr 1939 als Familienbetrieb zur Herstellung von Schrauben und Muttern gegründet, ist Wiha heute ein weltweit operierendes Unternehmen mit mehr als 1 000 Mitarbeitern und einem Umsatz von über 100 Millionen Euro. Das Portfolio umfasst unter anderem Handwerkzeug-Systeme, Schraubendreher, Drehmomentwerkzeuge, Multitools, Bits, Hämmer und Messgeräte. Zum Kundenkreis gehören Elektrohandwerk, Industrie und Automotive. 2022 rangierte Wiha bereits zum dritten Mal unter den «Top 100» der innovativsten Unternehmen des deutschen Mittelstandes.
Bits auf Langdrehmaschinen werden im Dreischicht-Betrieb
Am Standort Mönchweiler im Schwarzwald entstehen unter anderem Bits für spezifische Anwendungen im Elektrohandwerk. Auf Langdrehmaschinen werden im Dreischicht-Betrieb mehrere Millionen Bits pro Jahr produziert – im Schnitt fallen zwei Bits pro Minute vom Band. Ausgangsmaterial ist drei Meter langes Stangenmaterial mit sechs oder sieben Millimetern Durchmesser.
Für Andreas Stengele, Teamleiter Metall bei Wiha, lief der Herstellungsprozess im Grossen und Ganzen reibungslos. Sorgen bereitete ihm aber der Werkzeugwechsel. «Bei dem bis dato verwendeten System von Iscar mussten wir den gesamten Klemmhalter ausbauen, um die Platte zu tauschen. Anschliessend war eine Neueinmessung fällig. Das hat Zeit und Nerven gekostet», beschreibt er.
Die Lösung: Wechselkopf-System
Für Danny Schrödel, Anwendungstechniker bei Iscar, schien eine Neuheit der Werkzeugspezialisten als Problemlösung geeignet. «Wir haben unser Wechselkopfsystem «Neoswiss» für die Wendeschneidplatte «Penta 17» vorgeschlagen», sagt er. Die Platte mit 17 Millimetern Durchmesser und spezieller Geometrie eignet sich besonders für den Einsatz auf Langdrehmaschinen. Sie besitzt fünf Schneiden und ist prozesssicher: Durch den ausgeklügelten Plattensitz können die Werker auch bei einem Bruch die restlichen vier Schneiden weiterverwenden. Die hoch positive Hohlkehle sorgt für einen besonders weichen Schnitt.
Im Vorfeld: Projektpartner machten Tests an der Maschine
Die Projektpartner vereinbarten Tests an der Maschine. Die Ergebnisse waren durchweg positiv: Andreas Stengele und Yannick Erath, Einrichter und Ausbilder bei Wiha, entschieden sich, das Werkzeug gleich in der Produktion einzusetzen. Der Schneidenwechsel geht mit der «Penta 17» schnell und bedienerfreundlich. Der Werker entnimmt nur den Werkzeugkopf, dreht die «Penta 17-Platte» ausserhalb der Maschine eine Schneide weiter und setzt den Kopf wieder ein.
15 Minuten Einsparung pro Plattenwechsel
Das anschliessende Einmessen entfällt, da die Wiederholgenauigkeit des Kopfs bei 0,05 Millimetern liegt und sich die Position der Grundhalter nicht verändert. Da die Mitarbeiter die Platten pro Maschine einmal am Tag tauschen, zahlt sich die Iscar-Lösung aus: «Wir sparen beim Plattenwechsel rund 15 Minuten», schildert Andreas Stengele.
«Da kommt über die Woche einiges zusammen.» Auch in Sachen Bearbeitung hat das Werkzeug etwas zu bieten: «Das «Penta-System» ist sehr kompakt, vibriert weniger und sorgt so für höhere Standzeiten. Der geringere Materialeinsatz ist für uns als nachhaltiges Unternehmen ein weiterer positiver Aspekt» ergänzt Yannick Erath.
«WNGP»: Keine Späneprobleme mit langspanendem Werkstoff mehr
Auch für ein anderes Problem hatte Danny Schrödel eine passende Lösung im Gepäck. Beim Zerspanen eines Bauteils aus Werkzeugstahl gab es Störungen im Maschinenraum. «Es entstanden Späne mit einer Länge von bis zu zwei Metern, die wir nicht brechen konnten», beschreibt Andreas Stengele.
Die Folge: Mitarbeiter mussten die Maschine bis zu drei Mal pro Schicht anhalten und die Späne mühsam von Hand aus dem Maschinenraum entfernen. Die Lösung von Iscar: Das Wechselkopfsystem «Neoswiss» für die Wendeschneidplatte vom Typ «WNGP» mit sechs Schneiden. Deren positiver Spanwinkel sorgt für geringe Schnittkräfte und eine zuverlässige Spanabfuhr. Abwechselnd positive und negative Freiflächen ermöglichen eine sichere Klemmung.
«Wir haben keine Späneprobleme mehr. Die Platte ist deutlich schneller als die vorherige Lösung, wir können härter fahren und erzielen eine dreifach höhere Standzeit», fasst Andreas Stengele zusammen. Die Iscar-Werkzeuge haben auch die Maschinenbediener überzeugt. «Wir erhalten von unseren Mitarbeitern nur positives Feedback», sagt Yannick Erath, der auch die langjährige Zusammenarbeit mit Iscar lobt: «Sie basiert auf gegenseitigem Vertrauen. Iscar bietet eine der besten Supports aller Werkzeughersteller.» (böh)
Stand vom 30.10.2020
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