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Ablauf der Prüfung
Und so sieht der Prüfvorgang aus: Die Räder laufen über eine Rollenbahn in die Mess-vorrichtung ein, werden mittig ausgerichtet und mechanisch fixiert. Eine vorgelagerte, bildgestützte Identifikation erkennt den jeweiligen Radtyp und übermittelt der Mess- vorrichtung spezifische Merkmale wie Durchmesser, Breite oder Einpresstiefe. Mit Hilfe dieser Koordinaten richten sich die Zustellachsen für die Sensoren auf die jeweils korrekte Position aus. Der Sensorverbund dreht sich 360 Grad um das Rad herum und erfasst die Messwerte. Der gesamte Messzyklus für ein Rad ist nach zirka 20 Sekunden abgeschlossen.
Das System vergleicht die 3D-Messergebnisse mit den Toleranzvorgaben aus dem 3D-CAD-Modell des Fahrzeugrads. Bauteilabweichungen infolge von Werkzeugverschleiss oder -bruch werden unmittelbar an die Maschinen rückgemeldet. Das verhindert Serienfehler und die hiermit verbundenen Folgeaufwendungen.
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