Oerlikon Ergebnisse 2. Quartal und 1. Halbjahr 2023 Quartalsergebnisse spiegeln Marktherausforderungen wider

Quelle: Pressemitteilung 3 min Lesedauer

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Oerlikon verzeichnet 10 % organisches Umsatzwachstum bei Surface Solutions im ersten Halbjahr und eingeschränkte Filament-Marktaktivitäten bei Polymer Processing Solutions.

„Einerseits widerspiegelt sich in unseren Quartalsergebnissen ein starkes Wachstum in der Division Surface Solutions, trotz der sich verlangsamenden Industrieproduktion und der anhaltenden negativen Währungseinflüsse. Andererseits sind wir mit einem extrem schwierigen Marktumfeld beim Filament-Geschäft konfrontiert“, erklärte Michael Süss, Executive Chairman von Oerlikon.(Bild:  Oerlikon)
„Einerseits widerspiegelt sich in unseren Quartalsergebnissen ein starkes Wachstum in der Division Surface Solutions, trotz der sich verlangsamenden Industrieproduktion und der anhaltenden negativen Währungseinflüsse. Andererseits sind wir mit einem extrem schwierigen Marktumfeld beim Filament-Geschäft konfrontiert“, erklärte Michael Süss, Executive Chairman von Oerlikon.
(Bild: Oerlikon)
Einerseits widerspiegelt sich in unseren Quartalsergebnissen ein starkes Wachstum in der Division Surface Solutions, trotz der sich verlangsamenden Industrieproduktion und der anhaltenden negativen Währungseinflüsse. Andererseits sind wir mit einem extrem schwierigen Marktumfeld beim Filament-Geschäft konfrontiert.

Michael Süss, Executive Chairman von Oerlikon

«Angesichts des Konjunkturrückgangs in China, des starken Schweizer Frankens und der anhaltenden Inflation haben wir unsere Gesamtjahresprognose angepasst. Unsere Preisgestaltung und die angekündigten Kostenmassnahmen werden im 2. Halbjahr 2023 Wirkung zeigen und die Margen stützen. Die makroökonomischen Rahmenbedingungen bleiben kurzfristig unsicher, jedoch setzen wir unsere mittelfristige Wachstumsstrategie in beiden Divisionen weiterhin um», erklärt Michael Süss, Executive Chairman von Oerlikon.

10 % organisches Umsatzwachstum bei Surface Solutions im ersten Halbjahr trotz schwierigem Umfeld

In der Division Surface Solutions erhöhte sich der Bestellungsbestand im 2. Quartal um 13,3 %. Währungsbereinigt stieg der Bestellungseingang um 21,9 %, einschliesslich 12,7 % durch die Übernahme von Riri. Der Umsatz der Division verbesserte sich um 11,6 %. Währungsbereinigt stieg der Umsatz um 20,1 %, wozu Riri 12,3 % beitrug. Das währungsbereinigte organische Wachstum (+8 % für Q2 2023; +10 % für H1 2023) wurde unterstützt durch eine höhere Nachfrage aus der Luftfahrt- und der allgemeinen Industrie, sowie aus der Luxus- und der Energiebranche. Die Margen waren durch höhere Input- und Mixkosten sowie Währungseffekte beeinflusst und werden in der zweiten Jahreshälfte von Preis- und Kostenmassnahmen gestützt.

Eingeschränkte Filament-Marktaktivitäten bei Polymer Processing Solutions

Die Division Polymer Processing Solutions verzeichnete im 2. Quartal einen Rückgang beim Bestellungseingang (währungsbereinigt -33 %) und beim Umsatz (währungsbereinigt -11,6 %). Dies ist auf den Aufschub von Bestellungen im Filament-Endmarkt, insbesondere in China, zurückzuführen. Der Umsatz in Non-Filament-Märkten war währungsbereinigt stabil. Bei Teppichgarnen und Vliesstoffen war die Nachfrage geringer, da einige Kundinnen und Kunden Bestellungen verzögerten und ihre Liquidität sicherstellten. Dies wurde jedoch durch eine solide Nachfrage nach Industriegarnen, Stapelfasern und Durchflussregelungslösungen ausgeglichen. Bereits früher angekündigte Kostenmassnahmen liegen im Plan, ihre Auswirkungen beginnen in der zweiten Hälfte des Jahres 2023 wirksam zu werden.

1. Halbjahr 2023

Im 1. Halbjahr 2023 sank der Bestellungsbestand des Konzerns im Jahresvergleich um 14,4 % auf CHF 1 338 Mio. Der Umsatz lag stabil bei CHF 1 437 Mio. Das operative EBITDA belief sich für das 1. Halbjahr auf CHF 227 Mio., was einer Marge von 15,8 % entspricht. Das operative EBIT betrug CHF 118 Mio. oder 8,2 % des Umsatzes. Das EBITDA betrug CHF 224 Mio. bzw. 15,6 % des Umsatzes und das EBIT belief sich auf CHF 113 Mio. bzw. 7,9 % des Umsatzes.

Der Konzerngewinn sank im 1. Halbjahr aufgrund des tieferen EBITDA um 15,6 % auf CHF 75 Mio. Zum 30. Juni 2023 betrug die Nettoverschuldung von Oerlikon CHF 1 265 Mio., was einem Verhältnis von Nettoverschuldung zu operativem EBITDA von 2,66 entspricht. Der Geldfluss aus operativer Geschäftstätigkeit für das 1. Halbjahr betrug CHF -79 Mio. (gegenüber CHF 22 Mio. im Jahr 2022); Grund dafür sind geringere Kundenanzahlungen, die sich vorübergehend auf das Nettoumlaufvermögen auswirkten.

Aktualisierte Prognose für 2023

Für 2023 rechnet Oerlikon bei konstanten Wechselkursen weiterhin mit einem organischen Umsatzrückgang im mittleren einstelligen Prozentbereich, hauptsächlich bedingt durch verschobene Investitionsentscheidungen bei den Kundinnen und Kunden der Division Polymer Processing Solutions. Unter Berücksichtigung der tatsächlichen Währungswechselkurse und der Konsolidierung von Riri zum 1. März, wird für 2023 ein Konzernumsatz von CHF 2,75 – 2,8 Mrd. erwartet. Die operative EBITDA-Marge liegt voraussichtlich bei etwa 15,5 % (zuvor 16 % – 16,5 %), unter Einbezug von Mix- und Währungseffekten sowie höheren Inputkosten. Die laufenden Preis- und Kostenmassnahmen werden in der zweiten Jahreshälfte an Zugkraft gewinnen und die Margen stützen.

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