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Elektronenstrahlschmelzen für Titan
Die schwedische Firma Arcom stellte das Elektronenstrahlschmelz-Verfahren vor, mit dessen Hilfe eine designte poröse Oberfläche fabriziert wird. Die Porosität ist eine Art Netzwerk auf der Oberfläche, die ein besseres Einwachsen des Knochen-gewebes in die Implantat-Oberfläche ermöglicht. Das Elektronenstrahlschmelzen erfolgt unter Vakuum-Bedingungen. Dadurch ist das Verfahren sehr gut geeignet zur Verarbeitung von reaktiven Materialien wie beispielsweise Titan.
Einen grossen Raum nahm auch das Rapid Prototyping ein. Hier wurden vor allem Möglichkeiten diskutiert, diese Modelling-Verfahren im klinischen oder ärztlichen Umfeld einzusetzen.
In den Veranstaltungspausen stellten namhafte Vertreter der Rapid-Technologien ihre Produkte aus, so dass sich die Besucher einen Überblick verschaffen konnten. Die Produktpalette reichte dabei von Kameras für Reverse Engineering über Drucker für Prototyping bis hin zu Laser-Sinter-Maschinen für Rapid Manufacturing.
Die nächste Veranstaltung der Reihe «Meet the Expert» von Medical Cluster findet am 19. und 20. März in Interlaken zum Thema Material- und Oberflächentechnologie für Implantate statt.
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