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REWaG, wenn es schwer zerspanbar wird

| Redakteur: Matthias Böhm

Die Dreh- und Frästeile der REWaG am Bodensee gehen in die Medizinaltechnik, Prozess- und Luftfahrtindustrie sowie in den Maschinenbau oder in den Automotivsektor. Der 15 Mitarbeiter starke Spitzenzulieferer ist dann der richtige Partner, wenn es in Richtung schwer zerspanbare Werkstoffe und komplexe Konturen in engen Toleranzen geht. Auch Mikrobohrungen ab 0.3 mm bis 50 x D sind machbar.

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(Bild: Th. Entzeroth)

Geschäftsführer Erich Renggli präsentierte beim Besuch des SMM sein jüngstes Flaggschiff: die Grob G350. Ein 6-Achs-Simultan-BAZ das keine leichte Aufgabe hatte: Einfahren eines V4A-Stutzens aus dem Vollen für die Prozessindustrie, tiefe Kavitäten und Freiformflächen inklusive. E. Renggli: «Das sind genau die Werkstücke, die wir suchen. Die Grob G350 ist diesbezüglich eine Vorzeigemaschine. Noch dazu voll automatisiert, so dass wir auch mannlos fertigen und die Preise niedrig halten können.»

Anspruchsvolle Aufgaben - wie schwierige Materialien, komplexe Geometrien usw. - sind unser Kerngeschäft. Dabei lauten unsere Grundsätze: «Wir machen alles selber! Und: Alles ist machbar!» Der Maschinenpark ist entsprechend ausgelegt: Dreh-Fräs-Maschinen von Traub bis Citizen-Langdreher mit bis zu 13 Achsen für die Uhrenindustrie und Medizinaltechnik, Fräszenter, Senkerodiermaschine, Laserbeschriftung und Teilereinigung. Die typischen Losgrössen liegen im Drehen ab 100 bis 300 000 Stück. Im CNC-Fräsen vom Prototypen bis hin zu 50 000 Stück. Spezialitäten wie Feinstdrehen mit monokristalinen Diamant, Tieflochbohren mit 120 bar, oder Hochfrequenzfräsen bis n = 60 000 1/min. sowie Mikrobohren ab 0.3 mm bis 50 x D gehören zum Kompetenzspektrum. Für diese anspruchsvollen Arbeiten setzt Erich Renggli auf sehr gut ausgebildete Mitarbeiter, die das Optimum aus den Maschinen rausholen.

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