Schnutz GmbH: Lochbleche richten Richten für ebene, spannungsfreie Lochbleche

Von Konrad Mücke 2 min Lesedauer

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Lochbleche richtet die Hochleistungsrichtmaschine RM 18/36/23-1600 von der Schnutz GmbH effizient und prozesssicher. Sie beseitigt alle bekannten Planheitsfehler und kann auch in Querteilanlagen eingesetzt werden.

Richtmaschinen von Schnutz verfügen über feinfühlig justierbare Richtwalzen, speziell auf labile Lochbleche abgestimmte Zufuhr­tische und lassen sich in komplette Blech­bearbeitungslinien integrieren. (Bild:  Schnutz GmbH)
Richtmaschinen von Schnutz verfügen über feinfühlig justierbare Richtwalzen, speziell auf labile Lochbleche abgestimmte Zufuhr­tische und lassen sich in komplette Blech­bearbeitungslinien integrieren.
(Bild: Schnutz GmbH)

Lochbleche zu richten, gilt als besonders anspruchsvoll. Aufgrund der Lochung haben diese meist unterschiedliche innere Spannungen. Zudem sind sie eher labil. Das verursacht Planfehler, die mit blossem Auge sichtbar sind. Unebenheiten können zudem die technische Weiterverarbeitung der Lochbleche beeinträchtigen. Um die Lochbleche zuverlässig zu richten, müssen die Richtmaschinen insbesondere die inneren Spannungen abbauen.

Individuell einstellbare Richtwalzen

Dies gelingt mit Richtmaschinen von der Schnutz GmbH, Siegen. Beispielsweise die Maschine RM 18/36/23-1600 verfügt über neun vertikal einstellbare Abstützungen und 23 Richtwalzen. Dank Letzterer ist das Blech nach dem Richten praktisch eigenspannungsfrei. Da sich die Abstützungen individuell stellen lassen, können einzelne Bereiche der Bleche unterschiedlich bearbeitet werden. Das betrifft beispielsweise ungelochte Randbereiche bei Lochblechen. Hochwertige Sensoren ermöglichen, die Stellachsen exakt reproduzierbar einzustellen. Dies entlastet den Anwender und reduziert die zeitaufwändige Suche nach der optimalen Konfiguration. Mit dem in die Maschine integrierten Einführtreiber können auch sehr kurze Blechtafeln problemlos gerichtet werden. Die besondere Konstruktion der Maschine minimiert die üblich auftretenden Einlaufmarkierungen.

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Eine SPS mit übersichtlichem Bedienpanel und grafischem Display steuert das Rüsten und Einrichten der Maschine sowie das Richten der Bleche. Diese Richtmaschinen können alleinstehend oder als Bestandteil kompletter, kontinuierlich arbeitender Blechbandanlagen betrieben werden.

Grate inline messen

Um gerichtete und längsgeteilte Bleche kontinuierlich weiterverarbeiten zu können, fordern Anwender zunehmend eine integrierte Qualitätskontrolle. Dafür hat der Schneidmaschinenhersteller Burghardt + Schmidt GmbH, Remchingen, das Schnittgratmessgerät EP300-Inline verwirklicht. Es kann erstmals an geschnittenen Streifen kontinuierlich die Grate messen. Dazu ist eine Kamera in die Maschine eingebaut. Sie misst nach den Forderungen des Kunden im laufenden Produktionsbetrieb die Qualität der Streifen. Deren Kanten werden automatisch von der Kamera angefahren, wobei die Messdauer und -geschwindigkeit individuell eingestellt werden kann. Dabei können die Streifen von oben, von unten oder auch von beiden Seiten erfasst werden. Die Lichtquelle erzeugt beim Messen Spektren auf der Bandoberfläche. Ausgewertet wird anschliessend die Feinstruktur des reflektierten Lichts. Dabei realisiert das Gerät bis zu 1 µm Messgenauigkeit. Das Messsystem erstellt Messprotokolle, Qualitätsberichte und Statistiken für alle geschnittenen Streifen. Diese können über Datenschnittstellen an externe Rechner gesandt werden. Das gewährleistet, dass der Anlagenbetreiber verschlissene Messer zeitig erkennt. Zudem sorgt es für gleichbleibende Qualität der längsgeteilten Bleche. SMM

Das Schnittgratmessgerät EP300-Inline

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