Roboter in der Produktion

Roboter als Verbündete

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Erhöhte Wirtschaftlichkeit

Der zweite SCARA-Roboter holt das fertig verpresste Teil wieder ab und legt es auf die wassergekühlte Temperierplatte. Derweil wird der freigewordene Platz des ersten Roboters über den Doppelgreifer schon wieder mit dem nächsten Teil bestückt. Am Schluss der Fertigungsstrasse werden die Teile automatisch in Blister verpackt. Auch dadurch wird die Wirtschaftlichkeit des Produktionsvorgangs nochmals erhöht. Allein durch den Einsatz des Induktors zum Übertragen der Energie auf das Werkstück wird der Energiebedarf zudem um 20 Prozent gesenkt. Der gleiche Einspareffekt wird nochmals beim Kühlen erzielt.

Bislang wurde die Energie, die beim Abbremsen des Roboters permanent im System erzeugt wird, in den Widerständen vernichtet. Die neuen Roboter sind so konzipiert, dass ihre Bremsenergie nicht in Wärme umgesetzt wird. Durch die Rückspeisung wird vielmehr die wertvolle Energie direkt genutzt. Beim alten System war sie komplett verpufft. Noch mehr Energie ging durch die zusätzliche Auskühlung verloren.

Bei der Ausgestaltung der Arbeitsstationen achteten die Ingenieure von MartinMechanic strikt auf möglichst geringe Wärmekapazitäten und sehr gute Isolationswerte. Darüber hinaus ermöglichen die SCARA-Roboter in Verbindung mit den gross dimensionierten Teilespeichern ein zweischichtiges Arbeiten, was zur Einsparung weiterer Kosten beiträgt. Deshalb rechnet sich die Klebe- und Vergussstation nicht nur durch die starke Reduzierung des Energieverbrauchs, sondern auch durch eine erhöhte Wirtschaftlichkeit. <<

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