Igus: Sensorik Roboter fortlaufend digital überwachen

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Igus präsentiert seine Sensoren «TR.P», die Energieketten «triflex» an Robotern aktiv überwachen und bei kritischen Zugkräften potenzielle Schäden frühzeitig erkennen.

Sensoren überwachen Zugkräfte an Energieketten auf Robotern und erkennen unverzüglich Schäden und Fehlfunktionen.(Bild:  Igus)
Sensoren überwachen Zugkräfte an Energieketten auf Robotern und erkennen unverzüglich Schäden und Fehlfunktionen.
(Bild: Igus)

Industrieroboter sind als universelle Produktionsmaschinen unabdingbar. Sie schweissen, kleben und lackieren. Damit ihre Leitungen sich auch bei den extremen Torsions- und Zugbelastungen sicher bewegen, werden sie häufig mit dreidimensionalen Energieketten der Ausführung «triflex» von Igus ausgestattet. Mit passenden hochflexiblen Leitungen «chainflex» versorgen sie den Roboter mit Strom, Daten und Signalen.

Stillstand vermeiden

Ein ungeplanter Stillstand kann jedoch schnell teuer werden. «600 Euro pro Sekunde kostet es, wenn ein Roboter in einer Automobilproduktion nicht seiner Arbeit nachgehen kann», weiss Richard Habering, Geschäftsbereichsleiter smart plastics bei Igus. Daher hat der Spezialist speziell für seine dreidimensionalen Energieketten nunmehr einen Sensor für die Überwachung der Zugkräfte entwickelt. Das System «i.Sense TR.P» misst die am Roboterkopf auftretenden Zugkräfte mithilfe einer Wägezelle und löst bei Überschreitung der vordefinierten Maximalwerte mittels eines potentialfreien Kontakts eine Aktion aus – dies kann zum Beispiel eine Meldung an den Betreiber oder auch ein Stopp des Roboters sein.

Fehler bei Inbetriebnahme erkennen

«Mithilfe unseres Moduls «i.Sense» und der modular aufgebauten Sensorik am Mitnehmerarm der Energiekette können Anwender kritische Bewegungsmuster erkennen und Schäden wie Überbiegung, Überstreckung oder auch ein Einklemmen frühzeitig identifizieren und verhindern», erklärt Richard Habering. Ein grosses Potential für das System sieht der Hersteller vor allem bei der Inbetriebnahme von Robotern. Das Sensorsystem kann dabei als Messsystem dienen, um problematische Bewegungsmuster im Einsatz von Schlauchpaketen schon im Rahmen der Programmierung zu identifizieren und Lösungen zu finden, bevor Beschädigungen auftreten. Neben der Überwachung der Zugkräfte bietet Igus seit dem Jahr 2022 das System «TR.P» zur Brucherkennung. Bricht ein Kettenglied, detektiert das System die Längenänderung des in der Kette eingelegten Seils und sendet ein digitales Signal an die Anlagensteuerung. Die blitzschnelle Brucherkennung ermöglicht unmittelbare Wartungsmassnahmen und kann so ungeplante Stillstandzeiten sowie Totalausfälle bei einzelnen Kettengliederbrüchen vermeiden. Der Sensor «i.Sense TR.P» wird direkt an eine SPS angeschlossen, ohne zusätzliche Hardware oder aufwendige Programmierung. Optional ist auch eine einfache Alarmierung, zum Beispiel über eine Signalleuchte, möglich.

Sicher im Betrieb

Mit seinem After-Sales-Servicekonzept «superwise» kombiniert Igus eine digitale Zustandsüberwachung der Sensoren mit der voausschauender Wartung. Somit lassen sich ungeplante Ausfallzeiten vermeiden, Wartungsteams entlasten und die Lebensdauer von Maschinenkomponenten signifikant verlängern. Dafür werden die Daten der Sensorik «i.Sense» gesichert an das CRM beim Hersteller angebunden. Dessen Serviceteam erhält vollständige Transparenz und kann gezielt Massnahmen initiieren, beispielsweise eine frühzeitige Kontaktaufnahme bei auffälligen Sensorwerten, Vorschläge für Wartung oder Reinigung, Terminierung und Koordination von Inspektionen und Austausch sowie eine direkte Bestellfunktion.

(kmu)

(ID:50673821)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung