Schneider Electric: Sanfte Robotik Roboter und Mensch arbeiten sicher zusammen

Von Konrad Mücke 3 min Lesedauer

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Die jüngst von Schneider Electric vorgestellten Cobots Lexium erweisen sich als idealer Partner in der Industrie. Feinfühlig überwachen sie Kräfte und Drehmomente und ermöglichen so eine gefahrlose Zusammenarbeit von Mensch und Roboter.

Nah am Menschen: Da die Cobots ihre Bewegungen feinfühlig auf unerwünschte Kollisionen überwachen, können sie auch im Service arbeiten.  (Bild:  Schneider Electric)
Nah am Menschen: Da die Cobots ihre Bewegungen feinfühlig auf unerwünschte Kollisionen überwachen, können sie auch im Service arbeiten.
(Bild: Schneider Electric)

Mit seinen behutsamen Bewegungen optimiert der Cobot Lexium die Interaktion von Mensch und Maschine. Fünf Varianten stehen zur Verfügung. Die Cobots können stand-alone in nahezu jede Industrieanlage nachgerüstet werden. Dank der konstanten Überwachung von Drehmoment und Drehzahl kann der erste kollaborative Roboter von Schneider Electric auch äusserst behutsame und «umsichtige» Bewegungen ausführen. Anders als klassische Robotiksysteme kann er ohne zusätzliche Schutzvorrichtungen betrieben werden. Der äusserst bewegliche Roboterarm wird grafisch programmiert. Er lässt sich auch per handgeführtem Teaching auf geforderte Bewegungsprofile einstellen.

Sicher kooperieren

Anders als herkömmliche Industrieroboter, die stark beschleunigen und hohe Kräfte aufbringen, können Cobots in direkter Nachbarschaft mit ihren menschlichen Kollegen tätig sein. Die Leichtbauroboter sind als Standard mit Sicherheitsprotokollen ausgestattet. Sie verfügen über eine sensible Kraftüberwachung, um einen Zusammenstoss zu erkennen. Das qualifiziert sie für eine Vielzahl an Anwendungen, die mit herkömmlichen Industrierobotern nicht zu verwirklichen sind.

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Effizient und universell

Fünf Varianten der Cobots von Schneider Electric stehen zur Verfügung. Sie haben unterschiedliche Abmessungen und Reichweiten (Arbeitsbereiche). Sie tragen zwischen 3 und 18 kg schwere Lasten. Speziell die Cobots Lexium erweisen sich als besonders beweglich. Dank der Kinematik mit sechs Achsen lassen sich nahezu beliebige Bewegungsprofile realisieren. Ausgestattet mit einer separaten SPS können die Cobots als sogenannte Stand- alone-Systeme arbeiten. Sie können beispielsweise vor und nach anderen Maschinen und Anlagen autonom tätig sein. So können sie unter anderem Werkstücke und Produkte aus dem Arbeitsbereich von Maschinen aufnehmen und an Fachkräfte zum Prüfen und zur Montage übergeben.

Sämtliche Ausführungen der Cobots Lexium verfügen über eine Überwachung der Drehmomente. So erkennen sie zuverlässig Kollisionen. Bei einem nicht vorgesehenen Kontakt unterbricht ein Sicherheitsprotokoll unverzüglich sämtliche Bewegungen. Die aus Aluminium gefertigten Arme und Gelenke sind leicht und haben kleine Trägheitsmomente. Das trägt dazu bei, dass sie sich auf sehr kurzen Wegen innert kürzester Zeit bis zum Stillstand bremsen lassen. Abgerundete Kanten in Verbindung mit der leichten Bauweise mindern zusätzlich die Gefahr, bei einem Zusammenprall verletzt zu werden. Somit können zusätzliche Sicherheitseinrichtungen entfallen. Verglichen mit üblichen, eingehausten Industrierobotern ermöglichen Cobots, auf einem um etwa 30 bis 40 Prozent kleineren Arbeitsbereich vergleichbare Tätigkeiten auszuführen.

Manuell teachen und grafisch programmieren

Eine weitere Besonderheit der Cobots von Schneider Electric ist die grafische Programmierung. Sie gelingt ohne spezifisches Training. Darüber hinaus kann man den Cobot für Bewegungen und Tätigkeiten einlehren, indem man seine Arme und den Greifer manuell an die geforderten Positionen führt. Dieses sogenannte handgeführte Teaching vereinfacht deutlich das Programmieren. Detailliertes Parametrieren einzelner Bewegungsabläufe entfällt. Das verkürzt die Zeit von der Installation bis zum produktiven Arbeiten der Cobots. Zudem kann man die Cobots innert kürzester Zeit an unterschiedlichen Positionen aufstellen und für wechselnde Tätigkeiten nutzen. Sollen die Cobots Lexium innerhalb einer umfassenden Automation eingesetzt werden, vereinfacht dies die übergreifende Automatisierungsplattform Ecostruxure Machine von Schneider Electric. In ihr stehen unter anderem weitere Roboter, Transportsysteme (Multi Carrier Lexium MC12), Motion-Steuerungen und Antriebe sowie eine einheitliche Software für sämtliche Stationen der Maschinenentwicklung zur Verfügung. (kmu) SMM

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