Mit dem neuen Solution Kit «Part Separation» mit 2D-Grasping-Kit präsentieren der Roboterhersteller Fruitcore Robotics und Schunk, Spezialist für Greiftechnik, ein effizientes Automatisierungsmodul. Mit ihm lassen sich in der Lage nicht orientierte Bauteile schnell und flexibel vereinzeln.
Komplexe Pfade und Bahnbewegungen, beispielsweise zum Auftragen von In-Situ-Dichtungen und Klebstoffen, lassen sich mit der aktualisierten Software für Roboter Horst inzwischen deutlich komfortabler und zuverlässiger programmieren.
(Bild: Fruitcore Robotics)
Die Solution Kits von Fruitcore Robotics ermöglichen Industrieunternehmen, flexibel und wirtschaftlich bei minimalem Aufwand und kurzen Einarbeitungszeiten zu automatisieren. Speziell auf Produktionsszenarien wie Maschinenbestückung und Bauteilevereinzelung zugeschnitten, enthalten die Automatisierungsmodule alle für den jeweiligen Anwendungsfall erforderlichen Komponenten. Die vollständig aufeinander abgestimmten und validierten Solution Kits sorgen für kurzfristiges Projektieren und Implementieren, ohne die Notwendigkeit einer tiefergehenden Auseinandersetzung mit Sicherheitsfragen oder umfangreicher Kostenkalkulation.
Für Unternehmen, die vor der Herausforderung stehen, unsortierte Teile in einer Kiste unkompliziert und flexibel zu handhaben, stellt Fruitcore nun gemeinsam mit Schunk ein optimales Modul zur Verfügung. Die aktuelle Variante mit dem 2D-Grasping-Kit ergänzt das Programm des Roboterherstellers. Mit ihm lässt sich innerhalb einer Konfiguration eine grosse Varianz an Bauteilen handhaben.
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Automatisch richtig greifen
Das Solution Kit Part Separation mit 2D-Grasping-Kit vereint den KI-gestützten Industrieroboter Horst 600, das 2D-Grasping-Kit inklusive des mechatronischen Kleinteilegreifers EGK sowie den Bauteilvereinzeler Flexibowl. Es ermöglicht die visionbasierte Automatisierung von Vereinzelungsprozessen. Diese Prozesse können hochkomplex sein, insbesondere wenn es um die Lokalisierung unterschiedlicher Bauteile geht oder wechselnde Lichtverhältnisse vorliegen. Durch den Einsatz des 2D-Grasping-Kits im Automatisierungsmodul von Fruitcore Robotics wird die Bauteilevereinzelung auch bei wechselnden Anforderungen vereinfacht. Das integrierte 2D-Grasping-Kit umfasst ein Kamerasystem samt Objektiv, einen Industrie-PC, eine KI-Software sowie ein Plugin zur einfachen Einbindung in die Robotersteuerung. Es lokalisiert unterschiedliche Bauteile und erkennt deren Lage und Orientierung, um sie bedarfsgerecht zu greifen und weiterzuverarbeiten. Wenn der Roboter beispielsweise Bauteile mitsamt transparenter Umverpackung (zum Beispiel Schrauben und Muttern in einem Kunststoffbeutel) greifen soll, gewährleistet die intelligente KI-Software von Schunk eine zuverlässige Erkennung der Bauteile während des Prozesses.
Zentral gesteuert
Das Solution Kit Part Separation mit 2D-Grasping-Kit zeichnet sich wie alle Solution Kits von Fruitcore Robotics durch seine Benutzerfreundlichkeit aus. Sowohl Experten als auch Einsteiger können das Automatisierungsmodul ohne tiefgreifendes Fachwissen innerhalb kurzer Zeit in Betrieb nehmen und individuell anpassen. Dies wird durch voreingestellte Parameter und die nahtlose Integration aller Komponenten in das Betriebssystem «horstOS» ermöglicht. Letzteres fungiert als zentraler Steuerungspunkt, über den Anwender die Steuerung von Roboter sowie Komponenten wie dem 2D-Grasping-Kit im Solution Kit Part Separation und bestehenden Industrieprozessen intuitiv verwalten können. Dabei erleichtert die Assistenzfunktion des AI-Copiloten die Bedienung erheblich, indem sie kontextbezogene Unterstützung bietet.
Grafisch programmieren
Für die Roboter von Fruitcore Robotics können inzwischen auch komplexe Pfade intuitiv in der grafischen Bedienoberfläche der Steuerungssoftware «horstfx» programmiert werden. Die Funktion, die zuvor auf die textuelle Programmierung beschränkt war, verkürzt die Einrichtungszeiten bei einer Vielzahl industrieller Prozesse. Bahngesteuerte Prozesse, wie sie bei Anwendungen wie Kleben, Lackieren, Montieren und Fügen auftreten, werden damit erheblich vereinfacht. Durch einfaches Navigieren in der grafischen Bedienoberfläche kann der Anwender jeden komplexen Pfad, sei es eine Bahn- oder kurvenförmige Bewegung oder eine Kontur, in nur wenigen Minuten intuitiv programmieren. Das beschleunigt erheblich, komplexe Anwendungen zu programmieren und in Betrieb zu nehmen. Das gelingt sogar Anwendern ohne Kenntnis einer Programmiersprache und ohne Expertenwissen.
Prozesssicher
Prozesse mit komplexen Bewegungen lassen sich dank der grafischen Programmierung besser visualisieren. Das vereinfacht die Prozessüberwachung. Zudem beschleunigt es die Fehlererkennung und -behebung. Das führt zu einer spürbar höheren Anlagenverfügbarkeit. Die Funktion dient zudem als effektives Tool zur Kollisionsvermeidung. Anstatt mühsam viele Stützpunkte zum Umfahren eines Hindernisses einzulernen, kann ein komplexer Pfad definiert werden, der Hindernisse umgeht. Das steigert die Prozesssicherheit und verkürzt die Zeit in anspruchsvollen Programmierumgebungen. (kmu)
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Stand vom 30.10.2020
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