Roboterschweissen in Perfektion

Redakteur: Redaktion SMM

Mit dem neuen Schweisssystem Revo-Torch verfügt der norddeutsche Hersteller Dinse über eine Technologie, die es wahrhaft in sich hat: So werden die Schweissgarnituren nicht mehr konventionell ausserhalb des Oberarms, sondern im Systeminnern geführt.

Anbieter zum Thema

mei. Die im Systeminnern geführten Schweissgarnituren gewährleisten nicht nur eine Lebenszeitverlängerung, sondern erlauben auch eine unbegrenzte Drehbarkeit der Schweisspistole, die das Schweis­sen auch an schlecht zugänglichen Stellen vereinfacht. Der in Deutschland ansässige Hersteller Claas setzt beispielsweise seit langem für die Produktion seiner landwirtschaftlichen Maschinen das Dinse-Equipment ein.

Zentrales Anliegen des Hamburger Schweisstechnikherstellers bei der technologischen Konzeption des Revo-Torch ist es, dem Anwender ein Komplettsystem zur Verfügung zu stellen, das sowohl Schweisspistole und Garnitur als auch den Drahtförderprozess beinhaltet.

Vollständig torsionsfrei

So wird die unbegrenzte Drehbarkeit des innovativen Drehmediums, das Schweissstrom, Schutzgas und Druckluft von der Garnitur auf den Pistolenkopf überträgt, von weiteren Produktvorteilen flankiert: An vorderster Stelle ist hier die an Drahtvorschub und Drehmedium trennbare Garnitur zu nennen, die vollständig torsionsfrei arbeitet. Enorm wichtig war den Hamburger Schweissspezialisten jedoch auch, die langjährigen Qualitätsmerkmale ihrer bewährten Systeme beizubehalten wie etwa den enorm kraftvollen Drahtvorschub. Dieser stellt mit seinem gleichmäs­sigen Drehmoment die Drahtförderung über den gesamten Drehzahlbereich und die separate Schutzgasführung ohne Gasverluste sicher.