Salomon Automation optimiert Prozesse und verkürzt Durchlaufzeiten bei Valora.

13.07.2010 | Redakteur: Redaktion SMM

Das Projektteaum v.l.n.r. Richard Sauseng (Projektleiter, Salomon Automation GmbH), Stefan Gächter (Bereichsleiter Logistik, Valora AG), Wigand Fox (Projektleiter, Valora AG).
Das Projektteaum v.l.n.r. Richard Sauseng (Projektleiter, Salomon Automation GmbH), Stefan Gächter (Bereichsleiter Logistik, Valora AG), Wigand Fox (Projektleiter, Valora AG).

Zur Optimierung der Prozesse wurde Salomon Automation mit der Generalunternehmerschaft des neuen Logistikkonzeptes für den neuen Valora-Standort in Egerkingen (CH) beauftragt. Auf einer Lagerfläche von ca. 27'000 m2 ist ein manuell bedientes Lager entstanden, dessen Warenfluss dank des WAMAS Lagerveraltungs- und Materialflusssystems optimal zu managen ist.

Die Valora AG ist ein europaweit agierendes, unabhängiges Handelsunternehmen mit Sitz in Muttenz, Schweiz. Gegründet als Merkur AG im Jahr 1905, wurde 1996 zu Valora AG umfirmiert. Valora beschäftigt ca. 6500 Mitarbeiter und betreibt etwa 1400 eigene Verkaufsstellen in drei europäischen Ländern. Die Unternehmensgruppe umfasst drei Geschäftsfelder, wobei alle Divisionen ausnahmslos im Bereich der Versorgung von Konsumentenmärkten mit hohen Absatzpotenzialen angesiedelt sind:

Das neue Zentrallager in Egerkingen für die Logistik SchweizSalomon Automation wurde als Generalunternehmer mit der Planung und Umsetzung eines neuen Logistikkonzeptes beauftragt. Ursprünglich sollte ein Retrofit-Projekt am alten Lagerstandort in Muttenz realisiert werden, doch kurz vor Projektstart entschloss man sich für einen neuen, logistisch besser platzierten Standort in Egerkingen (CH) und eine neue Infrastruktur mit weiteren Expansionsmöglichkeiten, um das geplante Wachstum in der Zukunft sicherzustellen.

Warenfluss optimal managenAuf einer Lagerfläche von ca. 27000 m2 wurde von Salomon Automation ein manuell bedientes Lager realisiert. Das WAMAS Lagerveraltungs- und Materialflusssystem wird zukünftig den Warenfluss optimal managen. Für den Tabakbereich plante und realisierte Salomon Automation gemeinsam mit dem Realisierungspartner SSI Schäfer Peem ein teilautomatisches Pick-by-Light Kommissioniersystem mit Behälterförderanlage.Ziel der Valora AG war, die zuvor stark unterschiedlich organisierten Prozesse so gut wie möglich zu vereinheitlichen. Im Vordergrund stand, die Warenlogistik mit der Presselogistik im gleichen Logistiksystem zu verheiraten und dadurch die Verarbeitung der nachgelagerten Prozesse des Warenausganges, der Transportplanung und Transportausführung massiv zu vereinfachen.Des Weiteren musste die im Laufe der Jahre durch unterschiedlichste Softwarelösungen entstandene Systemkomplexität reduziert und somit die Stabilität und Verfügbarkeit der Gesamtanlage massiv erhöht werden.Während der gesamten Projektdauer durfte dabei die Lieferfähigkeit von Valora nicht behindert werden. Unter enormem Zeitdruck machten sich die beiden Projektteams von Salomon Automation und Valora gemeinsam ans Werk, denn das alte Lager in Muttenz musste termingerecht geräumt werden. Die außsserordentlich gute Zusammenarbeit war hierbei ein wesentlicher Erfolgsfaktor.

Pick-by-Voice & Pick-by-LightDurch das Pick-by-Voice Kommissioniersystem fällt jegliches zeitraubende Hantieren mit Listen und Scannern weg - es ergibt sich ein gleichmässig schneller Arbeitsablauf ohne Unterbrechung. Die Qualität der Kommissionierung wurde somit immens optimiert.Im Tabakbereich kommissionieren die Mitarbeiter mittels Pick-by-Light System.

Vorteile heute und morgenDurch die heute einheitlichen Arbeitsabläufe über alle Warengruppen hinweg entstand für die Valora AG eine deutlich höhere Flexibilität im Personaleinsatz, da die Mitarbeiter nun in nahezu jedem Bereich eingesetzt werden können. Das WAMAS Logistiksystem liefert Transparenz und somit Optimierungspotential in allen Prozessschritten.Die Vorteile in der Presselogistik sind enorm. Wo notwendig konnte die erforderliche Durchlaufzeit je Zeitschrift von 48 – 72 Stunden auf 24 Stunden reduziert werden. Dies ist vor allem im Zeitschriftengeschäft, das von der Aktualität lebt, ein grosser Gewinn.Über das Logistikcenter Egerkingen wird beinahe das gesamte Zeitschriften-Volumen für die Schweiz termingerecht zur Verfügung gestellt. Tageszeitungen werden von den Verlagen dezentral an die 11 Hubs in der ganzen Schweiz angeliefert.

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