Doppelstockzüge Stadler zieht Beschwerde gegen die Vergabe der SBB an Siemens Mobility zurück

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Mit dem angekündigten Rückzug der Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht in St. Gallen kann der Vertrag über die Lieferung von 116 Doppelstockzüge zwischen SBB und Siemens Mobility unterzeichnet werden.

Die neuen Doppelstockzüge kommen ab 2031 im Zürcher S-Bahn-Netz sowie in der Westschweiz in den Einsatz.(Bild:  Siemens)
Die neuen Doppelstockzüge kommen ab 2031 im Zürcher S-Bahn-Netz sowie in der Westschweiz in den Einsatz.
(Bild: Siemens)

Die neuen Doppelstockzüge kommen ab 2031 im Zürcher S-Bahn-Netz sowie in der Westschweiz in den Einsatz. Der Vertrag beinhaltet eine Option auf die Lieferung von 84 zusätzlichen Doppelstockzügen.

Der von Siemens gelieferte Zug «Desiro DoSto» ist eine konsequente Weiterentwicklung des bahnerprobten «Desiro HC» (High Capacity) mit bewährten Komponenten. Der «Desiro HC» ist ein Erfolgsmodell, von dem bereits mehr als 440 Züge in mehreren Ländern verkauft wurden und dabei über 200 Mio. Kilometer zurückgelegt haben. Der «Desiro DoSto» sei optimal auf die Bedürfnisse von Ballungszentren der Zukunft ausgerichtet, biete viel Platz sowie Komfort und setze Massstäbe in der Nachhaltigkeit.

Die Lieferung für die neuen Doppelstockzüge geschieht durch Siemens Mobility mit Sitz in Wallisellen. Die Fertigung der Wagenkästen ist in Krefeld (D) vorgesehen. In der Schweiz erfolgen neben des Projektmanagements die Tests, Zulassungsfahrten, die Inbetriebsetzung und die Einführung in den Betrieb mit lokalen Partnern sowie Instandhaltungsarbeiten während der Gewährleistungsfrist. Siemens Mobility und die SBB arbeiten seit Jahrzehnten erfolgreich in den verschiedensten Bereichen zusammen. Seit Mitte der 2000er-Jahre sind die von Siemens Mobility gelieferten Doppelstockzüge der zweiten Generation für die Zürcher S-Bahn zuverlässig im Einsatz. Zudem stärken seit zehn Jahren über 180 «Vectron»-Lokomotiven von Siemens Mobility das Rückgrat des Güterverkehrs in der Schweiz wie auch international.

Siemens hat entschieden, insgesamt 110 Millionen Schweizer Franken in den Standort Wallisellen zu investieren. Der Campus wird mit einem Neubau bis im Jahr 2029 vervollständigt und bietet künftig Büro-, Entwicklungs- und Produktionsstätten für rund 1000 Mitarbeitende.(Bild:  Siemens)
Siemens hat entschieden, insgesamt 110 Millionen Schweizer Franken in den Standort Wallisellen zu investieren. Der Campus wird mit einem Neubau bis im Jahr 2029 vervollständigt und bietet künftig Büro-, Entwicklungs- und Produktionsstätten für rund 1000 Mitarbeitende.
(Bild: Siemens)

Als eines der grössten Technologieunternehmen der Schweiz beschäftigt Siemens knapp 6000 Mitarbeitende an 20 Standorten in allen Landesteilen. Mehr als 30 000 Kundinnen und Kunden vertrauen in der Schweiz auf Lösungen von Siemens und das Unternehmen hat allein im letzten Geschäftsjahr Produkte und Dienstleistungen im Wert von mehr als 550 Millionen Franken bei über 1900 Schweizer Unternehmen eingekauft. Siemens hat entschieden, insgesamt 110 Millionen Schweizer Franken in den Standort Wallisellen zu investieren. Der Campus wird mit einem Neubau bis im Jahr 2029 vervollständigt und bietet künftig Büro-, Entwicklungs- und Produktionsstätten für rund 1000 Mitarbeitende.

Die Bahntechniksparte Siemens Mobility mit Sitz in Wallisellen ist seit über 100 Jahren in der Schweiz aktiv und umfasst mehrere Entwicklungsabteilungen und Produktionsstätten für die Bahninfrastruktur. In der Schweiz entwickelte Mobilitätslösungen werden auch in den Weltmarkt exportiert. Das Leit- und Informationssystem «Controlguide Iltis» beispielsweise wurde in Wallisellen entwickelt und steht bei Bahnunternehmen weltweit im Einsatz.

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