Produktpiraterie

Schaeffler zerstört 26 Tonnen Wälzlager-Plagiate

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Schaeffler bekämpft Produktpiraterie konsequent

Die Fälschung von Wälzlagern und der Handel damit wird von Schaeffler weltweit konsequent verfolgt und zur Anzeige gebracht: Zum einen drohen zivilrechtliche Ansprüche auf Unterlassung, Schadensersatz und Herausgabe der Fälschungen zur Vernichtung, zum anderen aber auch die strafrechtliche Verfolgung, ggf. verbunden mit einer Geld- und/oder Freiheitsstrafe. Der wirtschaftliche Schaden, der dem Unternehmen durch die Fälschungen entsteht, ist schwer zu beziffern. Denn neben den entgangenen Verkaufserlösen und dem Imageschaden durch die minderwertige Ware entstehen enorme Kosten für Ermittlung, Sicherstellung und fachgerechte Entsorgung der Lager.

Plagiate sind ein Sicherheitsrisiko

Geschädigt werden aber nicht nur die Unternehmen, die Markenwaren herstellen und aufwändig Forschung, Entwicklung und Qualitätssicherung betreiben, sondern auch Firmen, die solche gefälschten Teile einbauen, und deren Kunden. Ein aktueller Fall aus der Schweiz beweist erneut, dass der Ausfall eines Wälzlagers als sicherheitsrelevantes Teil in Anlagen und Maschinen erhebliche Schäden auslösen kann. Aufgrund einer Kundenreklamation stellte sich bei einem Schweizer Unternehmen heraus, dass bei der Reparatur einer Maschine ein gefälschtes Zylinderrollenlager eingebaut wurde. So kam es bereits nach einem halben Jahr trotz regelmässiger Wartung zum Heisslauf. Dieser wurde zwar vom Kunden rechtzeitig bemerkt, dennoch wurden Reparaturkosten in Höhe von rund 17000 € verursacht, die den Lagerwert um ein vielfaches übersteigen.

Verbände wie z. B. die World Bearing Association (www.stopfakebearings.com), der Aktionskreis gegen Produkt- und Markenpiraterie e.V. (www.markenpiraterie-apm.de) oder das Quality Brands Protection Committee (www.qbpc.org.cn) tragen dafür Sorge, dass die Öffentlichkeit über Risiken, die durch den Einsatz gefälschter Industrieprodukte entstehen, informiert wird und arbeiten mit den zuständigen Behörden zusammen mit dem Ziel, rechtliche und organisatorische Voraussetzungen zu schaffen, um gegen Fälschungen effektiv vorzugehen und dadurch Hersteller und Kunden zu schützen. Generell gilt die Aufforderung von Ingrid Bichelmeir-Böhn, Ware nur aus 100-prozentig sicherer Quelle zu beziehen, sprich vom Hersteller und autorisierten Vertragshändlern. Im Fall von möglichen Unsicherheiten, die bei Händlern und Kunden im Rahmen von Eingangskontrollen aufkommen, stehen Ingrid Bichelmeir-Böhn und ihr Team unter piraterie@schaeffler.com zur Verfügung.

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