Industrie und Wissenschaft – Gelungene Kooperation

Schweizer Zentrumspanner mit unerreichter Flexibilität

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Vorteile des Zentrumspanners

Durch die mittige Positionierung des Werkstücks auf dem Maschinentisch ergeben sich diverse Vorteile für Anwender:

  • Optimale Ausnutzung des Bearbeitungsraums bei jeder Teilegrösse.
  • Gleichbleibende Zugänglichkeit.
  • Säge-/Bearbeitungstoleranzen oder sonstige Rohteilaufmasse spielen keine Rolle, die Mitte bleibt.
  • Geringe Lagerkräfte bei der Rotation des Tisches, da das Gewicht symmetrisch verteilt ist.
  • Kleiner Sicherheitsabstand möglich, da es keine exzentrischen Komponenten gibt.
  • Aufnahme des Werkstück-Nullpunktes entfällt oder ist nur noch in der Z-Achse notwendig.

Somit kann beim Programmieren, Einrichten und auch beim Bearbeiten Zeit gespart werden. Nebenbei verringern sich die Unterhaltskosten für die Tischlagerung und es kann mit weniger Aufmass am Rohteil gearbeitet werden, was die Materialkosten senkt.

Spannsystem mit theoretisch unbegrenzter Spannweite

Der Centron 125 trägt in wichtigen Punkten zu einer produktiveren Fertigung bei und hilft die modernen Multi-Achsmaschinen effizient zu nutzen.

Die Vorserie des Centron125 konnte bereits an der EMO 2013 in Hannover präsentiert werden, entwickelt und hergestellt innerhalb von nur 8 Monaten. Anschliessend wurde der Centron 125 für die Serienfertigung optimiert und ist nun seit September 2014 erhältlich.

Seither beweist er sein Potenzial bei Fräsversuchen der Maschinenhersteller Alzmetall und Hermle und wird unter anderem auf Bearbeitungszentren von Grob und DMG eingesetzt. Hauptsächlich wird der Centron im Werkzeug- oder Maschinenbau eingesetzt, beispielsweise in der Fertigung von Flugzeug-Fahrwerksteilen aus hochfestem Aluminium.

Mit dem Centron 125 ist es gelungen, ein modular aufgebautes Spannsystem mit theoretisch unbegrenzter Spannweite zu bauen – ein zurzeit einzigartiges System.

Dank Hochschul-Unterstützung in Rekordzeit am Markt

Bei der Entwicklung des neuen Hemo-Zentrumspanners ‚Centron‘, konnte dank diversen FEM-Berechnungen und Simulationen die Anzahl Prototypen erheblich reduziert werden.

Die identifizierten kritischen Stellen wurden am Einzelteil geprüft und dann das komplette Produkt im Dauerversuch getestet. Aufgrund dieser konsequenten und straff geführten Produktentwicklung konnte Hemo in Rekordzeit ein technisch gut dimensioniertes und optimiertes Spannmittel am Markt präsentieren.

Dieter Mosig, Geschäftsleiter und Inhaber Hemo Werkzeugbau sagt über die Zusammenarbeit: «Mit dem Kompetenzzentrum Mechanische Systeme haben wir einen verlässlichen Partner in Forschung und Entwicklung gefunden, welcher uns bei komplexen Problemstellungen unterstützen kann. Insbesondere schätze ich die persönliche und enge Zusammenarbeit mit den Fachdozenten und Wissenschaftlern.»

Fachkundige Lösungsfindung

Bei Sitzungen sind jeweils die richtigen Personen am Tisch und tragen bei einzelnen Details fachkundig zur Lösungsfindung bei. Stehen in der kreativen Phase Themen an, die neue Wege verlangen, bilden die Forschungspartner der Hochschule und die Präzisionsfertigung von Hemo ein ideales Team.

Schweizer Qualitäts-Spannsystem

Unkonventionelle Lösungen, auch im Detail, machen die Produkte einzigartig. In der Summe ist dieses Vorgehen derart kreativ, dass wir in der Entwicklungsphase eines neuen Produktes schneller unterwegs sind, als ich das aus der Industrie in Grossbetrieben kenne. Dank dieser Zusammenarbeit behält der Produktcharakter immer die Note des Industriepartners. Das heisst, ein neues Produkt aus dem Hause Hemo wird sowohl als erstklassiges Produkt am Markt, als auch als typisches Schweizer Qualitäts-Produkt wahrgenommen.<<

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