Heule Werkzeug AG am 16. Swissmem-Zerspanungsseminar Serienfertigung: Prozesssicher Bohrungen entgraten

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Das Unternehmen Heule hat sich auf Entgratprozesse spezialisiert und wird am 16. Swissmem-Zerspanungsseminar das prozesssichere Entgraten vorstellen. Bohren und Entgraten, grosse Stückzahlen in der Serienfertigung oder auch anspruchsvolle Anwendungen erfordern zuverlässige Produktionsprozesse. Treten darin bei der Erstellung von Bohrungen Grate auf, gilt es, ein Entgratverfahren zu finden, welches diese zeitsparend und sicher entfernt. Doch welches Verfahren ist die richtige Wahl? Dieser Bericht zeigt die Vorteile mechanischer Entgratwerkzeuge auf.

Da Grate an Bohrungskanten grosse Probleme in der Funktionalität des Werkstücks verursachen können, müssen sie meist entfernt werden.(Bild:  Heule)
Da Grate an Bohrungskanten grosse Probleme in der Funktionalität des Werkstücks verursachen können, müssen sie meist entfernt werden.
(Bild: Heule)

In Branchen wie Automotive, Aircraft oder auch Hydraulik und Pneumatik werden Fertigungsprozesse laufend optimiert, um die Grossserien möglichst zeit- und kosteneffizient zu produzieren. Prozessschritte werden vereinfacht, Durchlaufzeiten verkürzt und an der Wiederholbarkeit hinsichtlich Qualität gefeilt. Insbesondere Grate an Bohrungskanten stellen Prozessverantwortliche dabei vor grosse Herausforderungen. Sie müssen Lösungen finden, welche die Probleme verursachenden Grate prozesssicher entfernen und gleichzeitig nicht zu viel Zeit und Geld in Anspruch nehmen.

Für jede Anwendungssituation das passende Entgratverfahren

Wichtige Kriterien für die Wahl des Verfahrens sind die Position des Grates am Bauteil, das verwendete Material und Fertigungstoleranzen des Bauteils. Auch Ansprüche ans Entgratergebnis, die Integrierbarkeit in den bestehenden Produktionsprozess, Maschinenfähigkeiten und die Investitionsbereitschaft beeinflussen die Wahl der Entgratlösung.

Mechanische Entgratlösungen mit beweglicher Schneide, wie hier das Werkzeug «COFA» von Heule, liefern fertig entgratete Werkstücke direkt von der Maschine.(Bild:  Heule)
Mechanische Entgratlösungen mit beweglicher Schneide, wie hier das Werkzeug «COFA» von Heule, liefern fertig entgratete Werkstücke direkt von der Maschine.
(Bild: Heule)

Unter dem Begriff «Mechanisches Entgraten» sammeln sich Entgratwerkzeuge, die eine Fertigbearbeitung des Werkstücks direkt auf einem Bearbeitungszentrum ermöglichen. Das Werkstück kommt nach einer nur wenig erhöhten Taktzeit fertig produziert von der Maschine. Nachgelagerte intern oder auch extern durchgeführte Bearbeitungsschritte fallen weg. Auch die rückseitige Bearbeitung von Bohrungen ist beim mechanischen Entgraten möglich. Da das aufwändige Wenden des Werkstücks entfällt, reduzieren sich die gesamten Prozesszeiten und somit auch Prozesskosten. Die Verfahren zeichnen sich zudem durch Wiederholbarkeit und hohe Prozesssicherheit aus.

Alternative Entgratmethoden wären beispielsweise das thermische Entgraten, das elektrochemische Entgraten (ECM), das Hochdruckwasserstrahl-Entgraten (HDW), das Strahlen mit Granulaten oder das Bürstentgraten. Weitere Informationen zu diesen alternativen Entgratmethoden finden sich unter www.heule.com/de/entgratverfahren-bohrungen.

Bohren und Entgraten vereint in einem Werkzeug

Ein weiterer Vorteil des mechanischen Entgratens liegt in der Kombinationsmöglichkeit mit dem Bohrprozess. Heule Precision Tools hat verschiedene Werkzeuglösungen im Sortiment, bei denen ein Bohrer direkt mit den bewährten Fas- oder Entgrattechnologien kombiniert wird. Der Nutzen ist enorm, denn werden Arbeitsschritte kombiniert, reduziert sich die Bearbeitungszeit massiv, die Prozesssicherheit hingegen steigt stark an.

Pro Bohrung 12 s Einsparung bringen 333 h weniger pro Jahr

Das Kombiwerkzeug bohrt und entgratet die Rohre der Burag AG äusserst prozesssicher in nur einem Durchgang.(Bild:  Heule)
Das Kombiwerkzeug bohrt und entgratet die Rohre der Burag AG äusserst prozesssicher in nur einem Durchgang.
(Bild: Heule)

Ein Beispiel aus der Praxis: Die Burag AG aus der Schweiz nutzt ein anwendungsspezifisches Bohr-Kombiwerkzeug, welches die Operationen Bohren und beidseitiges Entgraten in einem verbindet und auch bei den unebenen Bohrungskanten ein prozesssicheres Resultat verspricht. Pro Bohrung resultiert eine zeitliche Einsparung von 12 Sekunden, bei 100 000 Bohrungen pro Jahr ergibt das stolze 333 Stunden.

João Morais, Leiter QS und Projektverantwortlicher der Burag AG, ergänzt: «Nicht nur die Zeiteinsparung überzeugt uns. Auch die gewonnene Prozesssicherheit und die Wiederholbarkeit sind für uns ein riesiger Mehrwert. Schlaflose Nächte gibt es keine mehr». Dieses Beispiel zeigt, dass die Optimierung der Prozessschritte und die Nutzung des richtigen Entgratverfahrens ein grosses Potenzial bietet.

(böh)

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