Swisscom Servitization: Deshalb führt in der Industrie kein Weg daran vorbei

Von Swisscom 2 min Lesedauer

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Die Zukunft industrieller Betriebe liegt nicht allein im gesteigerten Absatz von Produkten, sondern in der Erschliessung neuer Märkte dank datengestützter Services. Der als «Servitization» bekannt gewordene Ansatz öffnet die Tür zu innovativen Geschäftsmodellen und nachhaltigem Wachstum im Manufacturing.

Aufgrund des Potenzials von Servitization lohnt es sich für Produktionsunternehmen, sich jetzt damit zu beschäftigen.(Bild:  Getty Images)
Aufgrund des Potenzials von Servitization lohnt es sich für Produktionsunternehmen, sich jetzt damit zu beschäftigen.
(Bild: Getty Images)

Nur für die Betriebsstunden zu bezahlen, statt ein Flugzeugtriebwerk zu kaufen: Dieses als «Power by the Hour» bekannt gewordene Geschäftsmodell des britischen Flugzeugturbinenherstellers Rolls-Royce entpuppte sich als zukunftsweisenden Schritt. Die Fluggesellschaften konnten Kosten in Abhängigkeit von den Flugstunden kalkulieren und blieben von unerwarteten Betriebsausfällen (mehrheitlich) verschont. Und Rolls-Royce konnte die Wartung optimieren und dabei von Skaleneffekten profitieren.

Der Ansatz von «Power by the Hour» beschreibt genau das Konzept der Servitization. Hersteller erweitern ihre physischen Maschinen, Geräte und Komponenten mit Sensoren, um damit datenbasierte Dienstleistungen «as a Service» anzubieten. Kunden beziehen dadurch eine Lösung zu einem transparenten Preis, statt ein Produkt zu kaufen.

Technischer Fortschritt fördert Innovation im Manufacturing

Technischer Treiber hinter Servitization ist die Digitalisierung. IoT-Sensoren und Funknetzwerke melden laufend Informationen über den Zustand der Produktionsanlagen, über die Nutzung und die Betriebsumgebung. Diese Daten können für die Optimierung des Betriebs oder die Wartung genutzt werden, ermöglichen aber auch neue Geschäftsmodelle.

Servitization, der Weg in die Zukunft des Manufacturing?

Ziel von Servitization ist, die Kundenbedürfnisse im Sinne der sogenannten vertikalen Integration besser zu erfüllen. Gleichzeitig aber auch, den Kostendruck in der produzierenden Industrie zu mildern. «Kunden wollen mit den gekauften Maschinen und Geräten ja in erster Linie ein Problem lösen und nicht Hardware kaufen», sagt dazu Hanspeter Groth, Industry Leader für Manufacturing bei Swisscom.

Erste Schritte zu Servitization für Produktionsunternehmen

Servitization kann schrittweise erfolgen, muss aber strategisch geplant sein. Es erfordert den Einbezug des Managements, von Mitarbeitenden und von Nutzern respektive Endkunden. Diese drei Schritte vereinfachen Produktions­unternehmen den Einstieg ins Thema:

  • Schritt: Bestandsaufnahme
  • Schritt: Endkunden miteinbeziehen (Outside-­in-Sicht)
  • Schritt: Servitization innerhalb des Unternehmens etablieren

Der frühzeitige Einstieg in Servitization lohnt sich

Aufgrund des Potenzials von Servitization lohnt es sich für Produktionsunternehmen, sich jetzt damit zu beschäftigen. Ein erster Schritt kann sein, auf Basis einer Bestandsaufnahme mögliche Geschäftsmodelle zu evaluieren, zum Beispiel in einem Workshop.

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