Portfolio-Power für die Produktion von Tissue-Taschentüchern

Sichere Taschentuchproduktion

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Zuverlässig detektieren und kontrollieren beim Verpacken

Im Einzelverpacker wird bei der Zuführung der Kunststofffolie, in die der Taschentuch-Stapel dann verpackt wird, mit einem induktiven Näherungssensor IMA18 die Position des Tänzers bei der Folienabwicklung überwacht. Der Sensor verfügt über einen dreifachen Schaltabstand, wodurch er bei gleicher Baugrösse wie Standardsensoren einen wesentlichen grösseren Erfassungsbereich bietet. Darüber hinaus stellt der IMA18 wahlweise ein analoges Strom- oder Spannungssignal zur Verfügung, so dass die Tänzerposition innerhalb des Detektionsfeldes kontinuierlich überwacht werden kann. Das Schneiden der Folie wird durch einen Farbsensor CS8 getriggert. Dank seiner Dreifarb-LED-Technologie ist er in der Lage, die hinsichtlich Farbe und Hintergrund variierenden Registermarken in jeder Situation zuverlässig zu erfassen. Unmittelbar nach dem Umwickeln mit Folie erreicht das Tissue-Päckchen die Siegelstation, in der zunächst die Längsnaht der Verpackung verschlossen wird. Vor Erreichen der Wendeeinrichtung kontrollieren Laser-Lichttaster WTB8L die korrekte Längsversiegelung. Danach werden die Päckchen gedreht und der zweiten Siegeleinheit zugeführt, in der das Kopf- und das Bodenende verschlossen werden. Bei der Kopfsiegelung wird an der Öffnungsperforation der Verpackung durch einen Etikettierer ein Verschlusslabel appliziert – getriggert durch einen Miniatur-Lichttaster WTB8 mit Hintergrundunterdrückung. Die Prüfung der einwandfreien Versiegelung führen Lichtschranken vom Typ WL9G durch. «Diese Sensoren sind spezialisiert auf die Detektion transparenter Objekte und Materialien», sagt Frank Jungbluth. «Sie können eine hochstehende Folie, die auf eine nicht einwandfreie Versiegelung hinweist, ebenso sicher erkennen wie das Fehlen eines Verschlusslabels.» Ist ein solches fehlerhaftes Tissue-Päckchen erkannt, wird es vor dem Gebindeverpacker ausgeschleust. Angesteuert wird die automatische Auswurfeinheit ebenfalls von einem Miniatur-Lichttaster WTB8.

Sichere Überwachung von Schutzeinrichtungen

Die Abrollung sowie der gesamte Maschinenbereich zwischen dem Stapelmodul und der Wendeeinrichtung vor der zweiten Siegelstation sind aus Gründen der Maschinensicherheit mit einem Schutzzaun beziehungsweise mit Schutzabdeckungen ausgestattet. Die Zugangstür am Zaun der Abrollstation sowie die mechanisch trennenden Abdeckungen im mittleren Maschinensegment werden mit Sicherheitszuhaltungen der Produktfamilie i15 lock überwacht. Als mechanische Sicherheitsschalter in Schutzart IP67 mit Feder- und Magnetkraftverriegelung und einem robusten Betätigerkopf bewähren sie sich auch im staubbelasteten Betriebsumfeld der Flowtos-Taschentuchmaschine als zuverlässige Türüberwachung. Sie stellen sicher, dass ein Tauschen der Papierrolle beziehungsweise das Eingreifen in die Stapeleinheit, die Transportstrecke, die Folienabwicklung und die Siegelstation nur möglich ist, wenn diese Module abgeschaltet sind. Umgekehrt lassen sie einen Wiederanlauf erst zu, wenn die mechanischen Schutzeinrichtungen geschlossen sind.

Die nahezu durchgängige Ausrüstung der Flowtos-Maschine mit Sick-Sensorik und die beratende Beteiligung der Experten in einem frühen Stadium der Maschinenkonzeption zeigen, dass das vertriebliche «Kümmerer-Konzept» erfolgreich ist. Wenn dann noch das Portfolio passt, steht auch der engen Zusammenarbeit in der Zukunft nichts im Weg. <<

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