Computer Aided Design

Siemens Industry Software: Um die Produktentwicklung der Näh- und Stickcomputer effizienter zu machen, nutzt das Traditionsunternehmen Bernina «Solid Edge»

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Höchste Anforderungen an Modellierung

Im Umfeld des Hauptmotors und weiterer Elektronikteile werden thermische Analysen durchgeführt, um Präzision und Langlebigkeit zu gewährleisten. Hierbei spielt das zentrale Chassis der Maschine die wichtigste Rolle. Dieses Teil aus Aluminium-Druckguss muss exakt den Anforderungen hinsichtlich Stabilität, Genauigkeit, Gewicht und Vibrationen entsprechen und zugleich fertigungsgerecht konstruiert werden. Solid Edge erfüllt dabei höchste Anforderungen an die Modellierung.

Als digitaler Baukasten bildet das CAD-System die Datenbasis für die weltweit verteilte Fertigung der unterschiedlichsten Sinter-, Stanz- und Gesenkteile. Nicht weniger als 350 Werkzeuge werden nach den 3D-Modellen entwickelt. Dazu werden den Zulieferern Zeichnungen als PDF und 3D-Daten im Step-Format zur Verfügung gestellt. Nur für den eigenen Prototypenbau werden die Blechfunktionen von Solid Edge zur Abwicklung herangezogen. Zulieferer erhalten die Dateien als DXF.

Vorteile der «Synchronous Technology»

Im Frühjahr stieg das Unternehmen nach einem professionellen Einführungskonzept des autorisierten Siemens-Partners Quadrix AG auf die neue Software-Version Solid Edge «with Synchronous Technology 2» um. Diese Modelliertechnik unterstützt traditionelle, massgestützte oder parametrische Arbeitsweisen – bietet aber zusätzlich die Möglichkeit, 3D-Elemente gezielt anzuwählen und mit dem Mauszeiger nach Wunsch zu verändern. «Das ist vor allem in der Konzeptphase ein sehr gutes Instrument für Experimente und die schnelle Ideenfindung», erläutert Capt. «Aber auch im Änderungswesen, z.B. bei der Anpassung von Fremdteilen, sehen wir bereits klare Vorteile.»

Besonders Blechteile werden von den Konstrukteuren gerne mit den Werkzeugen der Synchronous Technology angelegt – schneller und komfortabler als zuvor. Sie führen aber nicht notwendigerweise zu kürzeren Entwicklungszeiten: «Viel schneller sind wir durch das neue CAD-System nicht geworden», beantwortet Durville die entsprechende Frage. «Aber wir sind sehr froh, dass wir bei der stark gestiegenen Komplexität unserer Produkte nicht langsamer geworden sind. Wir sind natürlich nie schnell genug.»

Zufriedene Anwender

Gérard Durville resümiert: «Solid Edge ermöglicht ein schnelles und komfortables Arbeiten mit komplexen, grossen Baugruppen.» Alain Capt ergänzt: «Mit der Synchronous Technology gewinnen wir in der Konzeptphase und bei der Änderung von Fremdteilen wertvolle neue Möglichkeiten, die Zeit sparen.» <<

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