Bauteilkalkulation mit «costing24» Sparen as a Service

Ein Gastbeitrag von Simus Systems 4 min Lesedauer

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Wenn die Konjunktur langsamer dreht, Märkte schrumpfen und der Absatz stockt, suchen Anbieter wie Abnehmer der Metallbearbeitung nach Einsparpotenzialen. Auf der Kalkulationsplattform «costing24.com» von Simus Systems werden sie in wenigen Minuten fündig.

Blitzschnell wird das Kalkulationsergebnis mitsamt Vorschaumodell angezeigt ...(Bild:  Simus Systems GmbH)
Blitzschnell wird das Kalkulationsergebnis mitsamt Vorschaumodell angezeigt ...
(Bild: Simus Systems GmbH)

Wenn es im nächsten Meeting wieder um Einsparungen, Kostenbewusstsein, geringere Herstellkosten und höhere Wirtschaftlichkeit geht, stellen Sie «costing24» vor. Dort kann man rund um die Uhr die Herstellkosten von Dreh-, Fräs-, Flach- und Biegeteilen berechnen. Dafür braucht man nur das entsprechende 3D-Modell.

So funktioniert der Kostencheck

Im ersten Schritt lädt man das 3D-CAD-Modell des gefragten Bauteils auf die Plattform und gibt – bei Bedarf – Rohmaterial und Oberflächenbehandlung an. Die Software erkennt automatisch die Einzelheiten und Features der Geometrie. Davon werden die geeigneten Fertigungsverfahren und Maschinen der spangebenden oder umformenden Verfahren abgeleitet. Dies funktioniert mit allen gängigen Dateiformaten – und sogar direkt integriert in Solidworks, Solid Edge oder Inventor.

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Die vorgelegten Berechnungsparameter können je nach Genauigkeitswunsch angepasst werden. Registrierte Anwender stellen Stundensätze, Schnittwerte sowie Rüst- und Nebenzeiten individuell ein, passen den virtuellen Maschinenpark an und wählen Berechnungsvarianten aus. Seit kurzem lässt sich sogar das Zerspanungsvolumen berücksichtigen, wenn man ein Rohteil hochlädt.

... eine erweiterte Darstellung zeigt auch die Rüst- und Nebenzeiten.(Bild:  Simus Systems GmbH)
... eine erweiterte Darstellung zeigt auch die Rüst- und Nebenzeiten.
(Bild: Simus Systems GmbH)

In wenigen Sekunden präsentiert «costing24» eine detaillierte Ergebnisseite mit allen Einzelheiten der Kalkulation. Die Herstellkosten werden nach Rüst- und Stückkosten aufgeschlüsselt. Sie können nach Losgrössen gestaffelt und einschliesslich der Bearbeitungszeiten abgelesen werden. An einem Vorschaumodell werden kostenintensive Bereiche farbig hervorgehoben, so dass man die Kostentreiber auf den ersten Blick erkennt. Auch die Kosten von Nachbehandlung und Veredelung werden berücksichtigt.

Vom Kostencheck zum Target Costing

Warum heisst es Konstrukteur und nicht Konstruktbillig? Die Produktentwicklung bestimmt bis zu 80 Prozent der späteren Herstellungskosten eines neuen Produkts. Doch meist wird erst kalkuliert, wenn die Produktdefinition abgeschlossen ist. «costing24» lädt zu einem frühen Kostencheck während der Entwicklungsphase ein. Die Ergebnisse übertreffen, dank ausgefeilter Algorithmen, regelmässig eine Genauigkeit von 95 Prozent. Dies reicht für einen ersten Eindruck und Klarheit über die Kostentreiber: An einem Vorschaumodell werden kostenintensive Bereiche farbig hervorgehoben, die konkret aufzeigen, welche Features die höchsten Kosten verursachen. Wer daraufhin die technischen Vorgaben hinterfragt, fertigt zu geringeren Herstellkosten.

Integration in das CAD-System «Solidworks».(Bild:  Simus Systems GmbH)
Integration in das CAD-System «Solidworks».
(Bild: Simus Systems GmbH)

Wenn es bereits ein Kostenziel für ein Bauteile gibt, zeigt «costing24», wie man es erreichen kann. Wenn der gelegentliche Kostencheck zur regelmässigen Überprüfung von Bauteilen werden soll, lohnt sich die Integration in das CAD-System, etwa Solidworks, Solid Edge oder Inventor. Der Aufruf aus der Oberfläche des CAD-Systems spart Zeit, da es das erneute Hochladen des Bauteils in der Browseroberfläche überflüssig macht.

Mit «costing24» sind Unternehmen unabhängig vom Kostenwissen einzelner Mitarbeiter oder externen Ressourcen. Darüber hinaus sorgt das Kalkulationstool für einheitliche Ergebnisse verschiedener Mitarbeiter – die mit herkömmlichen Tabellenkalkulationen eine breite Streuung aufweisen können. Wenn ein Mitarbeiter dasselbe Teil nach einem halben Jahr nochmals kalkuliert, ergeben sich Abweichungen bis zu 30 Prozent; die Ergebnisse verschiedener Mitarbeiter streuen um bis zu 50 Prozent.

Make-or-buy-Entscheidungen

Während der Produktentwicklung taucht immer wieder die Frage auf: Produzieren wir das Bauteil selbst, oder lässt es sich zu besseren Bedingungen beschaffen? Hier liefert «costing24» sofort wertvolle Anhaltspunkte, wenn man dem eigenen Kostenniveau ein anderes gegenüberstellt. Angebote für Fremdfertigung lassen sich blitzschnell überprüfen. Verschiedene Losgrössenstaffeln zeigen den Breakeven und verdeutlichen die Kostentreiber. Die Ergebnisse lassen sich als Tabellen ausleiten und dokumentieren.

Technikwissen für die Beschaffung

Den gleichen Nutzen ziehen technische Einkäufer aus der Lösung. Anhand der automatisch erstellten Arbeitspläne gewinnen sie Überblick über die Herstellungsprozesse, erkennen die spezifischen Schwierigkeiten und verhandeln Angebote auf einer neuen Ebene. Die Herstellkosten der angefragten Dreh-, Fräs-, oder Blechteile ebenso wie ganzer Baugruppen, aber auch Folgeprozesse vorgefertigter Rohteile können kalkuliert werden.

Angebotstool für Lohnfertiger und Zulieferer

Natürlich können auch Anbieter die gleichen Funktionen verwenden. Hersteller und Zulieferer müssen im wachsenden Wettbewerb mehr Angebote in kürzerer Zeit abgeben, um neue Aufträge zu gewinnen. Dabei belegen Studien, dass die Chancen von Angeboten mit zunehmender Angebotszeit abnehmen – wobei Antworten in den ersten zwei Tagen als besonders erfolgversprechend gelten.

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Doch in mittelständischen Unternehmen steckt das Know-how zur Preisfindung in wenigen Köpfen. Welche Maschine muss mit dem Arbeitsgang belegt werden? Welche Rüstkosten müssen berücksichtigt werden? Sind Vorrichtungen oder Prüfeinrichtungen notwendig? Preisanfragen für Rohmaterial und die notwendigen Veredelungen zögern den Angebotsprozess weiter hinaus.

Mit «costing24» kann jeder Mitarbeiter anhand von CAD-Modellen und einigen wenigen Kennzahlen schnell und treffsicher die Herstellkosten berechnen.

Angebotskalkulator auf der Website

Wie wäre es, wenn die Kunden ihr Angebot im Selfservice gleich selbst erstellen? Manche Zulieferer integrieren den «costing24» permanent in die eigene Website – mit eigenem Design, einer Vielzahl individueller Kostensätze und eigenen Fertigungsparametern. So werden im Internet neue Käuferschichten angesprochen. Interessenten kommen dank einfacher Benutzerführung schnell zu dem gewünschten Angebot. Der digitale Angebotsprozess lässt sich bis zur Übergabe in einen Online-Shop erweitern.

Zusatznutzen: «Product Carbon Footprint» bestimmen

Seit Januar 2025 gilt die neue EU-Richtlinie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung (CSRD) auch für kleine und mittlere Unternehmen. Konstruktion und Entwicklung sind gefordert, sich auf nachhaltigere Produkte zu konzentrieren und den «Product Carbon Footprint» zu reduzieren. Dazu müssen die von Rohstoffen, Halbzeugen und Bearbeitungsprozessen ausgehenden CO2-Emissionen ermittelt und ausgewiesen werden.

Da trifft es sich gut, dass «costing24» diese Informationen ebenso detailliert angibt wie die Herstellkosten. Ein Zusatznutzen für Zulieferer wie Hersteller, die nachhaltigere Produkte produzieren wollen.

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