CAD/CAM automatisieren Smart konstruieren und programmieren

Quelle: Pressemitteilung 3 min Lesedauer

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Mit der jüngsten Neuerung seiner CAD/CAM-Software verwirklicht der Softwarehersteller Tebis eine Vielzahl an Funktionen, die bisher manuelle Arbeiten beim Konstruieren und Programmieren weitreichend automatisieren und beschleunigen.

Smarte Operationen («SmartOps») automatisieren die CAD/CAM-Programmierung, zum Beispiel durch selbsttätiges Aufteilen nach Bearbeitungsarten (li.) und durch Verlängern von Flächen (re.). (Bild:  Tebis)
Smarte Operationen («SmartOps») automatisieren die CAD/CAM-Programmierung, zum Beispiel durch selbsttätiges Aufteilen nach Bearbeitungsarten (li.) und durch Verlängern von Flächen (re.).
(Bild: Tebis)

Beispiele für vollständig automatisierbare CAD/CAM-Prozesse sind Aufgaben, die bei einfachen und komplexen Werkstücken wiederholt auszuführen sind. Das betrifft zum Beispiel, ein Bauteil einzulesen, Rohlinge zu messen, Spannmittel zu positionieren, Werkstoff und Maschine zu bestimmen, gegebenenfalls Features zuzuweisen und Messpositionen zu setzen, Bearbeitungsstrategien zu wählen, Werkzeugwege zu generieren, die berechnete Bearbeitung zu prüfen und generierte NC-Daten auszugeben. Dafür stellt Tebis künftig seine Funktionen «SmartOps» zur Verfügung. Intelligente, verkettete CAD/CAM-Operationen lassen sich damit auf Basis von Templates automatisiert ausführen.

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Universell einsetzbar

Insgesamt ist bei CAD/CAM-Software von Tebis der komplette Funktionsbaukasten für die Technologie «SmartOps» nutzbar. So lassen sich CAD/CAM-Prozesse individuell und zielgerichtet automatisieren und standardisieren. Spezifisch lässt sich das gesamte Know-how eines Fertigungsunternehmens in passenden Bibliotheken speichern.

Zur Anwendung und zu Vorteilen der Technik «SmartOps» sagt Torsten Fiedler, Produktmanager Automatisierung bei Tebis: «Unsere Pilotkunden heben besonders hervor, dass Tebis ‹SmartOps› sich vollständig in der gewohnten CAD/CAM-Umgebung erstellen lassen, ohne dass spezielle Scripting- oder Programmierkenntnisse erforderlich sind – darin unterscheidet sich die Tebis ‹SmartOps›-Technologie deutlich von unseren Konkurrenzprodukten. Begeistert sind unsere Pilot-Anwender auch von der Möglichkeit, den CAD/CAM-Prozessablauf jederzeit flexibel anpassen zu können. Der Anwender wird Wizard-basiert durch die einzelnen Prozessschritte geführt und greift bei Bedarf gezielt ein. Dank Parametrik lässt sich der gesamte Ablauf schnell und einfach aktualisieren.»

3D-Konstruktion

Auch einige Funktionen aus Konstruktion und Flächenrückführung sind künftig besser automatisierbar. Das betrifft unter anderem das Editieren von Freiformflächen. Oft müssen sie tangential verlängert werden, beispielsweise für optimale Fräsergebnisse, wenn es gilt, Restmaterial an den Rändern zu vermeiden oder Schnittkanten zu schützen. In der aktualisierten CAD/CAM-Software lässt sich das nun schnell und automatisiert erledigen. Der CAD/CAM-Programmierer kann das Ergebnis interaktiv anpassen und per Mausklick übergreifend aktualisieren.

Einfacher zum 5-Achs-Fräsen

Die Programmierung von Werkzeugwegen für 5-achsige Simultanbearbeitung ist noch einmal erheblich vereinfacht worden. Es lässt sich nun eine Kurve selektieren, zu der die Werkzeugorientierung lotend berechnet wird. Zusätzlich kann ein Winkel definiert werden, um die Schnittbedingungen weiter zu verbessern.

Zudem sind Rückzugsbewegungen von Werkzeugen und Spindeln auf Bearbeitungszentren bei allen Funktionen zum 5-achsigen Simultanfräsen nunmehr gezielt mit der CAD/CAM-Software steuerbar: Rückzüge lassen sich im Eilgang oder im Vorschub fahren. Somit werden die Rückzugsbewegungen optimal auf Maschinen und Steuerungen abgestimmt.

Die Möglichkeiten zur Schruppbearbeitung sind weiter verbessert worden. Mit optimierten Zustellbewegungen lassen sich Hochvorschubfräser, mit denen vor allem bei grossen Bauteilen sehr hohe Zeitspanvolumina erzielt werden können, nun noch effizienter und werkzeugschonender einsetzen.

Für längere Werkzeugstandzeiten und eine bis zu 20 Prozent schnellere Bearbeitung sorgen zudem neue Möglichkeiten bei kombinierten Schruppoperationen. Wenn beim Schruppen mit Bereichsverkleinerung bestimmte Bereiche von der Bearbeitung ausgenommen werden, lässt sich die nachfolgende Bearbeitung über zusätzliche Möglichkeiten zur Filterung noch gezielter beeinflussen.

Mit der aktualisierten CAD/CAM-Software sind auch Maschinensteuerungen voll kontrollierbar, bei denen im Eilgang die Linearachsen nicht synchronisiert werden. Bei möglichen Kollisionen wird der Verbindungsweg automatisch auf einer sicheren Höhe erzeugt. So lässt sich auch das Potenzial bewährter 3-Achs-Bearbeitungszentren voll ausnutzen. Die Maschinen stellen maximal schnell zu.

Automatisiert zur Freiformfläche

Von weiter ausgebauter Automatisierung profitieren Nutzer der CAD/CAM-Software demnächst auch bem Bearbeiten von Freiformfeatures. Analog zur Bearbeitung von Regelfeatures lässt sich nun vorgeben, ob Werkzeuge bei der Werkzeugsuche im Falle möglicher Kollisionen automatisch gegen längere Werkzeuge gewechselt werden sollen. Alternativ steuert der Programmierer die Kollisionsprüfung wie bisher manuell. Darüber hinaus können Freiformfeature nun noch einfacher zum automatisierten CAM-Programmieren aufbereitet werden. Sie lassen sich interaktiv trennen, verbinden oder aufbrechen.

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(kmu)

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