gesponsertMit dem «INCITE»-Tool Einsparpotenzial abschätzen «So senken wir die Stromkosten von Antriebssystemen um mehrere 10 000 Franken»

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Elektrische Motoren und Antriebssysteme in Industrieanlagen verursachen knapp 60 Prozent des gesamten Schweizer Stromverbrauchs. Der Anteil innerhalb der einzelnen Betriebe erreicht bis zu 80 Prozent des Verbrauchs. Dabei hätten genau diese Anlagen enormes Einsparpotenzial. Bis zur Hälfte des Stromverbrauchs lässt sich mit gezielten Optimierungen reduzieren. Hier setzt EnergieSchweiz mit dem Programm INCITE an: Es unterstützt Unternehmen dabei, ihre Antriebssysteme effizienter zu gestalten.

Der jährliche Energieverbrauch der Aluminium Laufen AG in Liesberg entspricht etwa dem einer Kleinstadt – rund 50 Gigawattstunden. Mehr als die Hälfte davon beanspruchen drei Strangpressanlagen mit einer Presskraft von tausenden Tonnen.(Bild:  EnergieSchweiz)
Der jährliche Energieverbrauch der Aluminium Laufen AG in Liesberg entspricht etwa dem einer Kleinstadt – rund 50 Gigawattstunden. Mehr als die Hälfte davon beanspruchen drei Strangpressanlagen mit einer Presskraft von tausenden Tonnen.
(Bild: EnergieSchweiz)

Mit einer Detailanalyse werden der Verbrauch ermittelt und das Potenzial identifiziert. «Wir wollten wissen, ob unsere Motoren technisch optimal ausgelegt sind und nur die erforderliche Leistung erbringen», sagt Markus Fischer, Leiter Umweltmanagement Aluminium Laufen AG Liesberg. Das Fallbeispiel zeigt, wie die Energieeffizienz konkret erhöht und Stromkosten dauerhaft gesenkt werden. Das Unternehmen mit rund 250 Mitarbeitenden produziert Aluminium-Komponenten beispielsweise für die Medizin- und Automobilbranche. Der jährliche Energieverbrauch entspricht etwa dem einer Kleinstadt mit 10 000 Haushalten. Mehr als die Hälfte beanspruchen drei Strangpressanlagen mit tausenden Tonnen Presskraft.

Gezielt Leerlauf verhindern

Die Analyse zeigte: Einige Maschinen verbrauchen Energie, auch wenn sie gar nicht produzieren. Durch Verbesserungen der Steuerung mit Soft-Startern und Abschaltungen von Pumpen in Leerlaufphasen spart Aluminium Laufen Energie. «So konnten wir die Leistung bei gewissen Prozessschritten um bis zu 10 kW reduzieren, was zehntausende Franken pro Jahr spart», betont Markus Fischer.

Simone Marchesi, Fachexperte Stromeffizienz beim Bundesamt für Energie (BFE): «Viele Betriebe haben historisch gewachsene und aus damaligen Sicherheitsbedenken überdimensionierte Anlagen. Mit Analysen können wir Motoren und Antriebssysteme effizient auslegen.»(Bild:  EnergieSchweiz)
Simone Marchesi, Fachexperte Stromeffizienz beim Bundesamt für Energie (BFE): «Viele Betriebe haben historisch gewachsene und aus damaligen Sicherheitsbedenken überdimensionierte Anlagen. Mit Analysen können wir Motoren und Antriebssysteme effizient auslegen.»
(Bild: EnergieSchweiz)

Simone Marchesi, Fachexperte Stromeffizienz beim Bundesamt für Energie (BFE), kennt das Problem: «Viele Betriebe haben historisch gewachsene und aus damaligen Sicherheitsbedenken überdimensionierte Anlagen. Mit Analysen können wir Motoren und Antriebssysteme effizient auslegen.» Erfahrungen von EnergieSchweiz zeigen, dass sich Investitionen innerhalb weniger Jahre amortisieren.

INCITE: Persönliche Beratung und Analysetools

Energieberatende verfügen über eine Reihe von Instrumenten, mit denen sie eine klar strukturierte Herangehensweise unterstützen können: In der Grobanalyse werden Komponenten identifiziert, bei denen sich ein genauerer Blick lohnt. Dann werden in der Feinanalyse konkrete Massnahmen vorgeschlagen. Bis zu 40 Prozent der Kosten, maximal 15 000 Franken, werden übernommen. Zusätzliche Förderungen beispielsweise für Umsetzungen gibt es von anderen Programmen des Bundes, wie «ProKilowatt».

Markus Fischer, Leiter Umweltmanagement bei der Aluminium Laufen AG in Liesberg: «Es lohnt sich – finanziell, betrieblich und ökologisch.»(Bild:  Remo Zehnder)
Markus Fischer, Leiter Umweltmanagement bei der Aluminium Laufen AG in Liesberg: «Es lohnt sich – finanziell, betrieblich und ökologisch.»
(Bild: Remo Zehnder)

Für Markus Fischer war die Unterstützung entscheidend: «Die Expertise externer Fachpersonen und Fördermittel von EnergieSchweiz haben geholfen, diesen Weg erfolgreich zu gehen. Es lohnt sich – finanziell, betrieblich und ökologisch.»

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