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Sicherer Transport der Werkzeuge in Industrie-4.0-Umgebung
Der Werkzeugtransport kann durch einen schienengebundenen, frei beweglichen oder induktionsgeführten Werkzeugwechselwagen realisiert werden. Eine hoch belastbare, elektromotorisch angetriebene Mechanik übernimmt den Werkzeugwechsel in höchster Präzision – komplett sensorisch überwacht.
Das Stäubli-Magnetspannsystem IMAG kontrolliert die tatsächlichen Spannparameter des Werkzeuges. Unterschreitet die erreichte Haltekraft die vorhandene Maschinenaufreisskraft, sorgt das intelligente Magnetspannsystem für eine erforderliche Anpassung dieses Maschinenparameters.
Dank dem Zusammenspiel der vielen, einzelnen Hightech-Lösungen kann Stäubli innerhalb einer Minute den kompletten Ablauf des Werkzeugwechselprozesses erledigen. Um dabei ein durchgängiges Industrie-4.0-Management zu gewährleisten, sind sämtliche Prozesse mit Sensorik gespickt.
Schnelle Safe-Robots
Während der Grossteil der QMC-Aktivitäten bei laufender Produktion im Hintergrund abläuft, ist an der Spritzgiessmaschine Hochbetrieb angesagt. Hier geht es in erster Linie darum, die Werkzeugoffenzeit, in der das Be- und Entladen des Spritzgiesswerkzeugs erfolgt, so kurz wie möglich zu halten. Wie dynamisch und präzise Stäubli-Roboter dabei zu Werke gehen, belegte die Demozelle ebenfalls. Insbesondere der TX2-Sechsachs-Roboter konnte hier auftrumpfen. Trotz umfangreicher Sicherheitsausstattung sind die TX2-Sechsachser noch einmal um 30 Prozent schneller als ihre leistungsfähigen Vorgänger. Und selbst in der Stäubli-Paradedisziplin Präzision konnten sie weiter zulegen. Das Plus an Speed und Präzision ist für die Arbeiten an der Spritzgiessmaschine eine perfekte Kombination. Der TX2 setzt hier klar Benchmark, greift mit seinem kompakten Arm mit innenliegender Verkabelung schneller und sicherer als jeder andere in die Spritzgiessmaschine und reduziert so die Werkzeugoffenzeit auf ein absolutes Minimum.
Sichere Mensch-Roboter-Kollaboration
Der TX2 ist nicht nur hochproduktiv, er erlaubt auch die sichere Interaktion von Mensch und Maschine. Möglich macht es eine Sicherheitstechnik mit bahnbrechenden Safetyfunktionen. Die TX2-Sechsachser mit der CS9-Sicherheitssteuerung verfügen über einen eigenen digitalen Sicherheitsencoder pro Achse und ein integriertes Safetyboard. Alle Sicherheitsfunktionen erfüllen die strengen Anforderungen der Sicherheitskategorie SIL3-/PLe.
Um ein Höchstmass an Sicherheit zu gewährleisten, wird jede Bewegung des Roboters sensorisch überwacht. Dazu werden sämtliche Koordinaten des Roboters sowie Geschwindigkeit und Beschleunigung in Echtzeit erfasst. Stäubli setzt bei der TX2-Baureihe auf konfigurierbare, sichere I/O-Module sowie auf Echtzeit-Ethernet-Feldbussysteme, die maximale Sicherheit und Kompatibilität garantieren. SMM
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