Grob auf der AMB 2024 Stärke, Präzision und Innovation

Quelle: Pressemitteilung 5 min Lesedauer

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Unter dem Motto «Focused on strength, precision and innovation» präsentierte sich die Grob-Werke GmbH & Co. KG auf der AMB 2024 in Stuttgart. In Halle 10 am Stand B12 wurden auf über 600 m2 eine Vielzahl innovativer Technologien und Lösungen vorgestellt.

Für die ganz grossen Bearbeitungen: Erstmals auf einer Messe zu sehen ist das Bearbeitungszentrum G920F5, das speziell für Mega- und Giga-Bearbeitungen entwickelt wurde.(Bild:  Grob-Werke GmbH & Co. KG)
Für die ganz grossen Bearbeitungen: Erstmals auf einer Messe zu sehen ist das Bearbeitungszentrum G920F5, das speziell für Mega- und Giga-Bearbeitungen entwickelt wurde.
(Bild: Grob-Werke GmbH & Co. KG)

Stärke aus der Vergangenheit, Präzision in der Gegenwart, Innovation für die Zukunft. Dass dies keine leeren Versprechungen sind, beweist der bayerische Maschinenbauer Grob seit fast einem Jahrhundert. Die Besucher der AMB 2024 konnten sich davon live überzeugen. Christian Müller, CSO von Grob: «Die AMB ist für uns eine der wichtigsten Messen in Deutschland. Auch in diesem Jahr möchten wir die Gelegenheit nutzen, den Besuchern unsere Innovationen hautnah zu präsentieren.»

So konnten sich die Besucher im Bereich der Universalmaschinen auf das 5-Achs-Universal-Bearbeitungszentrum G350 in Kombination mit der Grob-Roboterzelle GRC-R60 sowie auf das 5-Achs-­Fräs-Dreh-Bearbeitungszentrum G550T freuen. Letzteres ist mit dem Palettenrundspeichersystem PSS-R900, einem Zusatzmagazin TM373 und dem fahrerlosen Transportsystem GMR ausgestattet und sorgt so für optimale Automatisierung und Produktivität. Live-Bearbeitungen demonstrierten hautnah die Leistungsfähigkeit der Grob-Universalmaschinen.

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Grob-Werke präsentieren Grosses

Wortwörtlich Grosses erwartete Interessenten zudem im Bereich der Zerspanungstechnik. Erstmals auf einer Messe zu sehen war das Bearbeitungszentrum G920F5, das speziell für Mega- und Giga-Bearbeitungen entwickelt wurde und eine aussergewöhnliche Dynamik und Präzision bietet. Prädestiniert also für die ganz grossen Bearbeitungen, was die Maschine live auf dem Messestand mit der Bearbeitung eines Giga-Casting-Bauteils im Luftkampf bewies.

3D-Druck-Begeisterte konnten sich zudem auf die Präsentation der Grob-Metal-Printing-Anlage GMP300 freuen, die einmal mehr zeigte, wie die wirtschaftliche Fertigung endkonturnaher Aluminiumbauteile möglich ist und damit neue Sphären in der Produktion eröffnet.

Zudem warteten die Center of Excellence wieder mit spannenden Exponaten auf die Besucher und die Experten aus den verschiedenen Bereichen standen für einen direkten Austausch zur Verfügung.

Auch die Elektromobilität, der Grob-Service und die Softwarelösungen von «Grob-NET4Industry» kamen auf der AMB nicht zu kurz.

Unsere Maschinen sind nicht nur leistungsstark, sondern auch intelligent vernetzt. Die Integration unserer Automationslösungen inklusive unserer Produkte von ‹Grob-NET4Industry› ermöglichen es, die Effizienz und Produktivität unserer Kunden signifikant zu steigern.

Christian Müller, CSO von Grob

Info

Grob eröffnet sechstes Produktionswerk in Indien und verstärkt damit seine Präsenz auf dem Subkontinent

Die Grob-Werke haben am 7. Mai ihr neues und damit sechstes Produktionswerk in Indien feierlich eröffnet. Das neue Werk markiert einen weiteren wichtigen Meilenstein in der Expansionsstrategie des Unternehmens und unterstreicht das Engagement auf dem indischen Markt.

Am 4. Mai 2022 legte der Maschinenbauer den Grundstein für das Millionenprojekt, rund zwei Jahre später feierte das Unternehmen die offizielle Eröffnung des neuen Werks im indischen Bangalore. «Wir sind stolz, dass wir nun das sechste Produktionswerk in Indien feierlich eröffnen konnten und somit das Familienunternehmen weiter expandieren können. Damit haben wir einen ersten Anfang für den Aufbau und die Expansion im vielversprechenden indischen Markt geschaffen», so Florian Grob. Mit der Eröffnung der sechsten Produktionsstätte bekräftigt Grob sein langfristiges Engagement in Indien und das Ziel, das dynamische Wachstumspotenzial der Region zu nutzen und den technologischen Fortschritt voranzutreiben. Bereits 2007 eröffnete das Unternehmen seine erste Niederlassung auf dem Subkontinent, und da das Potenzial in Indien über die Jahre weiter gewachsen ist, entschied sich der Maschinenbauer schliesslich, die Niederlassung durch ein Produktionswerk zu ersetzen.

Die Eröffnung eines neuen Werkes ist für jedes Unternehmen eine grosse Herausforderung, so auch für den bayerischen Maschinenbauer. Der Aufbau des Werkes in Indien basiert auf einem langen, strategisch ausgerichteten Prozess und ist über Jahre gewachsen. «Ein Werk zu bauen ist etwas ganz anderes, als eine Niederlassung mit Vertrieb und Service zu gründen. Nicht nur wegen der enormen Investitionssumme, sondern vor allem, um das nötige Know-how in Sachen Technologie, Qualität und Zuverlässigkeit ins Land zu holen», so German Wankmiller, CEO Grob-Gruppe. Insgesamt wurden rund acht Millionen Euro in das indische Werk investiert, das auf einem 80 000 Quadratmeter grossen Grundstück rund 5000 Quadratmeter Hallenfläche umfasst. Das Unternehmen beschäftigt am neuen Standort bereits 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Bei der Werkseröffnung (v. l. n. r.): Maximilian Koller (Vice President of Sales Grob China), Florian Grob, L.J. Naidu (Managing Director Grob Indien), German Wankmiller (CEO Grob-Gruppe) und Christian Müller (CSO Grob-Werke).
(Bildquelle: Grob-Werke GmbH & Co. KG)

Grob Indien – ein Gewinn für die gesamte Grob-Gruppe
Der Fachkräftemangel beschränkt sich nicht nur auf den deutschen Markt, auch in den USA wird er für einige Unternehmen zunehmend zum Problem, so auch für Grob. Seit einigen Jahren kann die Grob-Gruppe dies jedoch mit qualifizierten indischen Facharbeitern und Ingenieuren relativ gut ausgleichen und setzt diese gezielt in Mindelheim und Bluffton ein. Mittlerweile arbeiten 40 bis 50 indische Fachkräfte im Mindelheimer Stammwerk, in Bluffton werden es künftig rund 30 sein. «Indische Fachkräfte sind hoch qualifiziert, intelligent und verfügen über hervorragende Englischkenntnisse», erklärt Wankmiller die Win-win-Situation für den enormen Fachkräftebedarf der Grob-Gruppe. Facharbeiter, die nicht nur die weltweiten Werke unterstützen, sondern nach intensiver Einarbeitung und Schulung auch wieder in Indien eingesetzt werden. So hat das Unternehmen bereits für Herbst 2024 die Anmietung eines Bürokomplexes in Bangalore geplant, um dort Ingenieure und Softwarespezialisten zu beschäftigen. Diese werden nicht nur für Grob Indien tätig sein, sondern auch Konstruktions- und Softwareleistungen für andere Standorte weltweit erbringen.

Indien – ein Markt mit enormem Potenzial
Grob ist bereits seit vielen Jahren auf dem indischen Markt aktiv und hat sich zu einem etablierten Partner für OEMs und TIER-1-Zulieferer entwickelt. Insbesondere im Universalmaschinengeschäft und speziell im Bereich Aerospace ergeben sich für Grob grosse Potenziale. Dabei spielt die Region um Bangalore eine wichtige Rolle, da hier viele Kunden und Lieferanten ansässig sind. Und die Aussichten sind gut: «Wir erwarten in den nächsten Jahren ein starkes Wachstum», ist Christian Müller, CSO überzeugt. «Noch liegt der Fokus der Automobilindustrie in Indien auf konventionellen Antrieben. Aber wir bieten in Indien bereits das eine oder andere E-Projekt an. Zumal wir im direkten Austausch mit den grössten indischen Automobilherstellern Tata und Mahindra stehen.»

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