Bearbeitungszentrum StarragHeckert Gruppe: XXL-Dieselmotoren dank Portal-Bearbeitungszentren
>> Für Hersteller anspruchsvoller Aggregate entwickelt der Produktbereich Droop + Rein der Dörries Scharmann Technologie GmbH (DST) aus Bielefeld massgeschneiderte Portal-Bearbeitungszentren, die auf der T/TF-Baureihe basieren. Für die Produktion von Grossdieselaggregaten gibt es individuell angepasste Vertikal-, Winkel- und Gabelfräsköpfe zur kompletten Fünf-Seiten- und Fünf-Achsen-Bearbeitung.
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Dieselmotoren gehören trotz des Trends zu Elektromobilität noch längst nicht zum alten Eisen: Das betrifft besonders Dieselaggregate im XXL-Format, die beispielsweise in Schiffen, Lokomotiven und Kraftwerken arbeiten.
Für Hersteller dieser anspruchsvollen Aggregate entwickelt der Produktbereich Droop + Rein der Dörries Scharmann Technologie GmbH (DST) aus Bielefeld massgeschneiderte Portal-Bearbeitungszentren, die auf der T/TF-Baureihe basieren.
Hydrostatisch gelagerte Schieberfräseinheit
«Die Herstellung von Grossdieselmotoren steht und fällt mit der Qualität der Werkzeugmaschine», gibt Dr.-Ing. Marcus Queins, technischer Leiter im DST-Stammhaus in Mönchengladbach, zu bedenken. «Im Idealfall handelt es sich um eine sehr stabile und genaue Grundmaschine, die sich für die Vielzahl an Motorentypen mit unterschiedlichsten Vorsatzköpfen bestücken lässt.» Die Bielefelder verfügen mit der T/TF-Baureihe mit ihrer kräftigen, hydrostatisch gelagerten und temperierten Schieberfräseinheit (S1-Dauerbetriebleistung: 50 bis 75 kW; Drehmoment: 2400 bis 5500 Nm; Drehzahl: 4000 min–1) über Bearbeitungszentren, die sich bereits im Werkzeug- und Formenbau sowie in der Flugzeugproduktion (Spezialität: Landebein) bewährt haben.
Für die Maschinen spricht, dass wichtige Kernkomponenten wie Werkzeugwechsler oder Fräskopfantriebe in eigener Regie entstehen. Dr.-Ing. Queins: «Bei Getrieben dieser Leistungsklassen nehmen wir die Technik gern selbst in die Hand.»
Angepasste Vertikal-, Winkel- und Gabelfräsköpfe
Für die Produktion von Grossdieselaggregaten gibt es individuell angepasste Vertikal-, Winkel- und Gabelfräsköpfe zur kompletten Fünf-Seiten- und Fünf-Achsen-Bearbeitung. Hier kann der Anwender auf einen üppig bestückten Baukasten mit mittlerweile weit über 300 Fräsköpfen zurückgreifen, die Droop + Rein in den letzten Jahren entwickelt hat. «Wir verfügen nicht nur über die Technologie, sondern auch über die Strategien zum Bearbeiten von Grossdieselmotoren», erklärt Dipl.-Ing. (FH) Michael Schedler vom DST-Marketing. «Droop + Rein mischt jetzt mit in dieser Liga, in der wir bereits über attraktive Referenzen verfügen.» <<
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