Strategietagung der Dachorganisation in Saillon VS

24.11.2009 | Redakteur: Redaktion SMM

Vom 22. bis 23. Januar 2009 trafen sich Vorstand und Kader der Dachorganisation zu einer zweitägigen Strategiesitzung in Saillon. Swissmechanic war bereits im Jahre 1997 anlässlich einer von der Sektion Wallis orga­nisierten Delegiertenversammlung Gast im Seminar- und Bäderhotel in Saillon, im französischsprachigen Teil des Wallis. Robert Z. Welna, Verbandsdirektor Swissmechanic-Dachorganisation

An der diesjährigen, auf anderthalb Tage beschränkten Veranstaltung nahmen erstmals auch das Vorstandsmitglied aus der Région Romandie, Jean-Etienne Holzeisen, und der zuständige Verbandssekretär, Frédéric Bonjour, teil. Unter der Leitung des Präsidenten der Dachorganisation, Felix Stutz, stand der erste Halbtag unter dem Motto «Organisation 2009».

Zuerst wurden die seit vielen Jahren bewährten Strategiepapiere sowie das Verbandsleitbild auf ihre Aktualität überprüft. Die wenigen Korrekturen und Anpassungen sowie einige Ergänzungen haben aufgezeigt, dass die bisherige Ausrichtung des Verbandes weiterhin stimmt und die Verbandsstrategie weitergeführt werden kann. Die bisherige Kontinuität und das zielgerichtete Arbeiten sollen auch in den kommenden Jahren fortgesetzt werden.

Da der Verband in den letzten Jahren ein überdurchschnittliches Wachstum verzeichnete, vermochte die Organisa­tion im Zentralsekretariat den heutigen und künftigen Anforderungen nur noch mit gewissen Einschränkungen zu genügen. Die vom Verbandsdirektor präsentierte neue Organisationsstruktur, mit einer klaren Zuordnung der jeweiligen Funktionen, Aufgabenschwerpunkte und Verantwortlichkeiten, entspricht einer modernen, zukunftsgerichteten Organisationsform, die die Voraussetzungen für eine weitere Stärkung des Verbandes schafft.

Am ersten Nachmittag widmete man sich der Finanzentwicklung des Verbandes bis ins Jahr 2013. Diese zeigt auf, dass beim geplanten Finanzverlauf bis ins Jahr 2013 die Einnahmen ausreichen sollten. Hingegen ist es durchaus möglich, dass ab 2014 die Ausgaben nicht mehr durch entsprechende Einnahmen abgedeckt werden können und demzufolge für das Jahr 2014 oder 2015 eine Anhebung der Mitgliederbeiträge denkbar oder gar notwendig sein wird.

Interessant war die Präsentation der Aufgabenschwerpunkte der Région Romandie. Die vorgestellten Projekte waren den meisten Teilnehmern aus der deutschen Schweiz nicht bekannt. Speziell das Bildungsprojekt «Mecaforma» dürfte mittelfristig auch in der übrigen Schweiz Synergien auslösen. Die stete Zunahme an Lernenden im eigenen Ausbildungszentrum in Lausanne stellt die Region, insbesondere den GIM-CH, vor finanzielle Herausforderungen. Die Teilnehmer waren sich einig, dass dieses anstehende Problem Anstrengungen vom Gesamtverband erfordern wird und so nicht alleine vom GIM-CH gelöst werden kann. In der Diskussion konnte festgestellt werden, dass speziell in der Ausbildung von Lernenden und der Bereitschaft der Betriebe, Lernende im dualen System auszubilden, doch einige gravierende Mentalitätsunterschiede zwischen der welschen Schweiz und der Deutschschweiz auszumachen sind.

Projekte 2009 ? vermehrte Präsenz in der Öffentlichkeit wird zur Pflicht!

Angeregt wurde auch über die anstehenden Projekte des angelaufenen Jahres diskutiert. Dabei kristallisierte sich bald einmal heraus, dass die Dachorganisation ihren Schwerpunkt auf die Unterstützung ihrer Mitglieder in einem für sie schwieriger werdenden wirtschaftlichen Umfeld auszurichten hat, einerseits finanziell, anderseits auch administrativ und nicht zuletzt auch ideell. Einige der Massnahmen sollen durch entsprechende Kommunikation in den Medien noch verstärkt werden.

Bereits mit zeitlichem Verzug wurde auch noch kurz das beinahe vollständig erarbeitete Kommunikationskonzept sowie die Mitgliedschaft in anderen Organisationen angesprochen. Die Berichte der Tochtergesellschaften fielen schluss­endlich der fehlenden Zeit zum Opfer.

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