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Produktion
Die letzten Jahre waren geprägt von Investitionen zum Ausbau der Kernkompetenzen, um die Basis für künftiges Wachstum zu schaffen. So wird in die Produktions- und Montageprozesse investiert, um mit Effizienzsteigerung die Standorte zu sichern. Als nächster grosser Schritt sollen die bestehende Fliessfertigung ausgebaut und Leerläufe eliminiert und vermieden werden. Um eine S41 zu bauen, legt der Maschinenmonteur 47 km Wegstrecke zurück. Gerd König, Geschäftsführer Bereich Supply Chain Management und Produktion von Studer, meint dazu: «Wir wollen kein Fitnesscenter sein!»
Das Werk in Steffisburg soll zukünftig in der Lage sein, über 1000 Maschinen pro Jahr zu bauen. Die Durchlaufzeiten und damit die Lieferfristen werden um mindestens 20 bis 30 % reduziert. Dazu Gerd König: «Wir konzentrieren uns auf unsere Stärken und arbeiten tagtäglich daran, noch besser und ‹leaner› zu werden.»
Kreativität der Mitarbeiter gefragt
Traditionelle Wertschöpfung reicht heute nicht mehr, um sich im Wettbewerb zu behaupten, darum entwickelt Studer seine Unternehmensphilosophie «Puls» – Präzision und Leidenschaft – weiter. Im Vordergrund stehen die Entfaltung des kreativen Potentials der Mitarbeiter, die Verbesserung der Kooperation im Umgang miteinander, eine qualitative Arbeitsanreicherung, aber auch die Steigerung der Arbeitsproduktivität und Verbesserung der Arbeitsbedingungen.
Neues aus der Technik
Aus dem Bereich der Technik konnte Studer mehrere Neuheiten präsentieren. So wurde ein neues Maschinendesign entwickelt, das für die S11 sofort und für die S41 ab Mitte 2014 verfügbar sein wird. Die S22 wird an der GrindTec im neuen Kleid vorgestellt.
Multi Control
Das neue Absolutmesssystem Multi Control vereinfacht den Einrichtprozess. Die Kontrolle der Absolutmasse von Werkstückdurchmessern erfolgt neu maschinell direkt auf der Maschine. Die externe Kontrollmessung mit manuellen Mikrometerschrauben entfällt dadurch.
Neue Abrichttechnologie
In Zusammenarbeit mit Hochschulen und Industriepartnern hat Studer ein Verfahren entwickelt, mit welchem metallisch gebundene Diamantschleifscheiben profiliert und nachgeschärft werden können. «Das ist ein absolutes Highlight! Bislang können solche Werkzeuge nicht während dem Prozess bearbeitet werden! Vor allem auch nicht in der nun erreichbaren Qualität!», sagt Dr. Gereon Heinemann, Geschäftsleitungsmitglied, voller Überzeugung. Das Verfahren soll erstmals am Grinding Symposium der breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden.
Arbeiten mit Hochschulen
Studer betreibt momentan vier KTI-Projekte mit dem Wissenschafts-Transfer-Institut Inspire der ETH Zürich. Dazu Gereon Heinemann: «Eine enge Zusammenarbeit mit Hochschulen ist seit jeher ein wichtiges Thema bei der Fritz Studer AG!» <<
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