Studer AG: Trotz fehlendem Aufschwung zufrieden

>> Die Wirtschafts- und Finanzkrise hat das geplante Wachstum der Fritz Studer AG gestoppt. Trotzdem ist das Unternehmen mit den Ergebnissen zufrieden, die sich in etwa auf Vorjahresniveau bewegen. Für das laufende Geschäftsjahr wird ein moderater Auftrags- und Umsatzzuwachs erwartet.

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Die Geschäftsleitung der Fritz Studer AG v.l.n.r.: Dr. Gereon Heinemann, Gerd König und Fred Gaegauf.
Die Geschäftsleitung der Fritz Studer AG v.l.n.r.: Dr. Gereon Heinemann, Gerd König und Fred Gaegauf.
(Bild: Studer AG)

Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat auch den Geschäftsgang der Fritz Studer AG beeinflusst. Der Auftragseingang und der Umsatz lagen ähnlich dem Vorjahr, da der prognostizierte Aufschwung im Jahr 2013 nicht stattfand. «Dennoch sind wir mit dem Ergebnis zufrieden», meint die Geschäftsführung von Studer.

Für 2014 rechnet Studer mit einer Verbesserung des Investitionsverhaltens insbesondere in Europa und Asien. «In diesen Märkten gibt es zwar eine Unmenge von Projekten, aber wirklich ausgelöst wurde nicht gerade viel! Da besteht ein echter Investitionsrückstau», meint Fred Gaegauf, Geschäftsleitungsvorsitzender von Studer. Für das laufende Jahr plant Studer demzufolge einen eher moderaten Auftragszuwachs und ein ähnliches Umsatzvolumen wie 2012/2013.

Heute beschäftigt Studer in Steffisburg und Biel zusammen rund 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 78 davon als Auszubildende. Dies ist die höchste Anzahl Lernende in der Geschichte des Unternehmens.

Märkte

Die geographische Verteilung der Aufträge zeigt seit Dezember eine Verbesserung in Deutschland sowie eine Belebung der südeuropäischen Märkte.

Auch aus Ost- und Nordeuropa kommen positive Signale.

Von Asien, insbesondere China erhofft man sich verstärkte Investitionsbereitschaft. Nordamerika bleibt voraussichtlich auf sehr starkem Niveau.

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