Die Mikron Gruppe erzielt starke Ergebnisse in 2022. (Bild: Mikron)
Geschäftsbericht 2022

Mikron Gruppe erzielt starke Ergebnisse in beiden Geschäftssegmenten

Die Mikron Gruppe hat im vergangenen Geschäftsjahr ihre Ertragslage deutlich verbessert. Beide Geschäftssegmente steigerten den Nettoumsatz und erzielten ein starkes Ergebnis. Die hohe Nachfrage in allen Schlüsselmärkten, die anhaltend gute Performance der Divisionen Automation und Tool sowie die Umsatzsteigerung der Division Machining waren ausschlaggebend für diese erfreuliche Entwicklung.

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Ein Wartungsbeauftragter startet die Heartbeat-Verifikation. (Bild: Endress+Hauser)
Heartbeat Technology von Endress+Hauser

Ein Herz für Industrie 4.0

Industrie 4.0 und Digitalisierung sind als Schlagwörter allgegenwärtig, auch in der Prozessautomatisierung. Aber verbessern sie tatsächlich alltägliche Arbeitsabläufe? Am Beispiel der Druckmessung wird deutlich, warum Industrie-4.0-Innovationen wie Heartbeat Technology für mehr Produktivität und mehr Anlagensicherheit sorgen.

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Bildergalerien

Das 5-Achs-Dreh-Fräszentrum «Kellenberger TM300» feierte auf der EMO Premiere. (Bild: Kellenberger)
Kellenberger auf der EMO 2025

Kellenberger erweitert Technologieportfolio

Kellenberger setzt seine Wachstumsstrategie konsequent um und stellt sich technologisch breiter auf. Unter dem Überbegriff «One name, one brand, endless possibilities» werden in Zukunft nicht nur die bisherigen Marken Voumard, Hauser und Tschudin unter der Dachmarke Kellenberger geführt, es wird auch eine neue Maschinenbaureihe geben, die die etablierte Schleifsparte um die Technologien Drehen und Fräsen erweitert. Die erste Maschine, die unter den neuen Vorzeichen entwickelt wurde und auf der EMO Premiere feierte, ist das Dreh-Fräszentrum «Kellenberger TM300».

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Kompakt und bis ins Detail durchdacht: Zwei hochproduktive Automationslösungen für die Serienfertigung. Doppelspindlige Komplettbearbeitung von Hydraulikblöcken mit 72 Stunden Autonomie – gemeinsam ganz individuell gelöst. (Bild: Helfina AG)
Duo Helfina-Martin Mechanic bei Mandatec

Hochproduktive Fertigungskompetenz individuell automatisiert

Prozesssicher und 72 Stunden autark; das ist für eine automatisierte Fertigung an sich schon eine Ansage. Wenn in 16 Prozessschritten, doppelspindlig drei Rohlingstypen zu neun Fertigteilvarianten komplett bearbeitet werden, und ein Leitrechner alles steuert, schlägt das Fertigungsherz noch mal höher. Die Idee dazu hatte das Bieler Unternehmen Mandatec. Gemeinsam mit Helfina und Martin Mechanic hat der Zulieferbetrieb sie umgesetzt und seine Fertigung (und damit den Standort Schweiz) um zwei solcher hochproduktiven, vollautomatisierten Fertigungsanlagen attraktiver gemacht. Ganz individuell.

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Die beiden SMM-Interviewpartner: Andreas Weck (li., Produktmanagement, Anwendungstechnik, Zecha) und Jonas Meier (Leiter, Center of Competence, Mikron Mill) mit dem Strukturbauteil. (Bild: Matthias Böhm)
Workshop Aluminiumzerspanung

Highend-Zerspanung eines Strukturbauteils

Der Werkzeugmaschinenhersteller United Machining Solutions – Mikron Mill – sowie die Werkzeugspezialisten Dihawag und Zecha veranstalteten am 26. Februar 2026 einen Workshop zum Thema Aluminiumzerspanung. Im Fokus stand dabei unter anderem ein grösseres Strukturbauteil aus 7075-Legierung mit einem Spanvolumen von über 80 Prozent, das typischerweise als Verbindungsstück von Solarzellen bei Satelliten Einsatz findet. Über 30 Teilnehmer konnten die Zerspanungsprozesse sowohl theoretisch als auch praktisch vor Ort erleben. Im SMM-Interview zeigen Jonas Meier (Leiter, Center of Competence, Mikron Mill) und Andreas Weck (Produktmanagement, Anwendungstechnik, Zecha), welche Herausforderungen sich beim Zerspanen dieser komplexen Aluminiumkomponente ergeben.

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