Instandhaltung

SUVA: Vor dem Instandhalten sicher ausschalten

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Führungskräfte sind gefordert

Welches sind die tiefer liegenden Ursachen der Instandhaltungs-Unfälle? Xaver Bühlmann nennt folgende Punkte:

  • mangelhafte Planung und Arbeitsvorbereitung
  • fehlende Instruktion der Mitarbeiter
  • Stress und Zeitdruck
  • fehlende Kontrolle und Durchsetzung der Sicherheitsregeln
  • Fehlen von technischen Sonderbetriebseinrichtungen
  • Manipulieren von Schutzeinrichtungen

Um diese Ursachen zu bekämpfen, sind vor allem die Führungskräfte gefordert. Wichtig ist, dass sie für die Instandhaltung nur Fachleute einsetzen, die die Maschinen und ihre Gefahren kennen. «Produktionsmitarbeiter sind in der Regel nicht ausgebildet, um Produktionsstörungen zu beheben», sagt Bühlmann. «Das ist Sache von Profis.»

Gezielte Präventionsstrategie

Die Kampagne «Sicheres Instandhalten» ist eingebettet in die Suva-Vision «250 Leben». Sie verfolgt das Ziel, die Zahl der schweren Arbeitsunfälle in der Schweiz innerhalb von zehn Jahren zu halbieren. Weniger Unfälle, das bedeutet auch weniger Produktionsausfälle und tiefere Unfallkosten – Einsparungen, die die Suva in Form von tieferen Versicherungsprämien an die Betriebe weitergibt.

Den Startschuss zur Kampagne gab die Suva am 20. Oktober 2011 an der Schweizerischen Tagung für Arbeitssicherheit STAS in Luzern. Die Tagung wurde von rund 350 Personen besucht – ein Hinweis darauf, dass die Instandhaltung in vielen Unternehmen als wichtiges Thema wahrgenommen wird. Informationen zur STAS finden Sie unter www.ekas.ch/stas. Unter anderem stehen die Präsentationen aller acht Referenten zur Verfügung. Diese haben das Thema Instandhaltung aus den verschiedensten Blickwinkeln beleuchtet. <<

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