Suvema AG: Komplexe Maschinen sind gefragt
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Für Robert Häusler (Geschäftsführer Suvema AG) steht fest: «Die diesjährige Prodex ist sicher eine der besseren Messen, die ich bisher erlebt habe. Die Qualität der Beratungsgespräche war sehr gut, es ging in den Diskussionen oft um konkrete Investitionen und wir sind positiv gestimmt, was das kommende Jahr betrifft. Aber was sich negativ ausgewirkt hat, ist der starke Schweizer Franken. Die Margen unserer Kunden sind teilweise eher schlecht, so dass sie kaum noch Gewinn machen. Gleichwohl, die Auslastung der Produktion ist gut und die Lager sind leer. Einige Besucher kamen mit konkreten Projekten auf uns zu. Was für uns sicher vorteilhaft ist, ist die räumliche Nähe zu unseren Kunden aus der Medizintechnik und der Uhren-Branche. Beides sind Segmente die wieder richtig Fahrt aufgenommen haben.» Entscheidend für die positive Messebilanz der Solothurner Werkzeugmaschinen-Spezialisten ist aber der Umstand, dass auf breiter Front wieder in moderne CNC-Maschinenlösungen investiert wird. Man ist sich bewusst, dass die internationale Wettbewerbsfähigkeit einzig über modernste Technologien und Produktionsverfahren führt. Mit den Marken Okuma, Citizen, Akira-Seiki und Sugino setzt die Suvema AG voll auf die Bedürfnisse der Schweizer Mikromechanik und Zulieferindustrie, denn: Technologisch werden nach Aussage von R. Häusler vermehrt komplexe Maschinen nachgefragt: «Mit unseren Okuma-Maschinen bieten wir sowohl technologisch als auch qualitativ ein Maschinenspektrum an, das zur Spitzenklasse gehört. Versuchen Sie einmal eine gebrauchte Okuma-Maschine zu kaufen. Die sind derart gefragt, dass sie unter der Hand weggehen. Über den normalen Handel bekommen sie die gar nicht. Das hat aber auch seinen Preis. Eine Okuma kann schnell das Doppelte einer billigen Importmaschine kosten. Aber am Ende rechnet sich das, sonst würden unsere Anwender auf billigere Maschinen umsteigen. Aber das machen sie nicht.»
Zu den Stärken der Suvema AG gehört neben der erwähnten Bandbreite der Werkzeugmaschinen auch der gut ausgebaute Kundenservice. Rund die Hälfte der 50 Mitarbeitenden ist im Bereich Support/Kundendienst tätig. Erfahrene Spezialisten mit viel Know-how in der spanabhebenden Bearbeitung sorgen dafür, dass jede Maschine individuell den Produktionsbedürfnissen des Kunden angepasst wird. <<
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