«best per part.»– Smart Manufacturing Solutions von SW SW präsentiert Weltneuheiten und Trendtechnologien

Quelle: Pressemitteilung 4 min Lesedauer

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Die Schwäbische Werkzeugmaschinen GmbH (SW) zeigt vom 10. bis 14. September auf der AMB 2024 in Stuttgart gleich zwei Neuheiten: Auf 399 Quadratmetern in Halle 10 am Stand B51 gibt SW mit der «BA space3-22» erstmals Einblicke in die effiziente Grossteilefertigung für die Luft- und Raumfahrt sowie Giga-Castings. Darüber hinaus präsentiert der Weltmarktführer für mehrspindlige Bearbeitungszentren unter anderem das weltweit erste Bearbeitungszentrum für mehrspindliges Power-Skiving, die «BA W06-21».

Auf der AMB präsentiert SW als einziger Anbieter weltweit ein mehrspindliges Bearbeitungszentrum zum Power Skiving, das Fertigungszeiten um bis zu 50 Prozent reduzieren kann.(Bild:  SW)
Auf der AMB präsentiert SW als einziger Anbieter weltweit ein mehrspindliges Bearbeitungszentrum zum Power Skiving, das Fertigungszeiten um bis zu 50 Prozent reduzieren kann.
(Bild: SW)

Unter dem Motto «best per part.» bietet die Schwäbische Werkzeugmaschinen GmbH (SW) mehrspindlige Bearbeitungszentren, die aus Fertigungsprozessen stets die maximale Wertschöpfung erzielen. «Wie wir aus diesem Grundsatz zukunftsweisende Fertigungstechnik individuell für unsere Kunden entwickeln, steht auf der diesjährigen AMB im Mittelpunkt unseres Messeauftritts», erklärt André Harter, Head of Marketing and Business Development bei SW.

Fokus auf Giga-Castings und Aerospace

Auf der internationalen Leitmesse für die Metallbearbeitung stellt SW die eigenen Smart Manufacturing Solutions für die Fertigung von Grosskomponenten in den Mittelpunkt. Vor allem in der Elektromobilität sowie in der Luft- und Raumfahrt geht der Trend auch 2024 zu sehr grossen Bauteilen aus einem Guss oder aus dem vollen Material. So lassen sich Bauteile wie Underbodys, Subframes oder komplette Batteriegehäuse für Elektrofahrzeuge effizient produzieren. Mit der Einführung der neuen, zweispindligen «BA space3-22» Anfang des Jahres setzt SW Massstäbe in der effizienten Fertigung grosser und komplexer Bauteile. «Die ‹BA space3-22› vereint höchste Präzision mit kurzen Bearbeitungszeiten für anspruchsvolle Bauteile, wie sie beispielsweise beim Giga-­Casting grosser Komponenten im Bereich der E-Mobilität anfallen», erklärt Harter. «Damit haben wir den Paradigmenwechsel hin zur E-Mobilität weiter vorangetrieben und uns als Vorreiter in der Bearbeitung komplexer Bauteile wie beispielsweise Batteriegehäuse etabliert.»

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Die «BA space3-22» ist für die präzise Bearbeitung grosser Leichtmetall-Werkstücke konzipiert und bietet dank zweier unabhängiger Dreiachseinheiten in Box-in-Box-Ausführung maximale Flexibilität, optional auch mit Fünf-Achsen-Bearbeitung. Bei grossen Bauteilen können beide Spindeln gleichzeitig an einem Werkstück arbeiten und unabhängig voneinander die Werkzeuge wechseln. Linear- und Torque-­Motoren in den Vorschubachsen garan­tieren höchste Dynamik, Präzision und schnelle Zykluszeiten. Auf der AMB demonstriert SW die Vielseitigkeit der «BA space3-22» anhand eines Underbody eines Automobilzulieferers und Flügelrippen für einen Flugzeug-Korpus.

Weltpremiere: Mehrspindliges Power-­Skiving

Mit der «BA W06-21» präsentiert SW auf dem Messestand ausserdem eine Weltneuheit: Als weltweit einziger Anbieter bietet SW erstmals ein mehrspindliges Bearbeitungszentrum für das Power-­Skiving (Wälzschälen) an und maximiert damit die Produktivität in der Verzahnung. Das Power-Skiving, ein hochpräzises Schneidverfahren zur effizienten Herstellung von Zahnrädern und Innenverzahnungen, spielt insbesondere in der Elektromobilität eine wichtige Rolle, um die Genauigkeit bei der Zerspanung von Getriebekomponenten zu verbessern. «Die ‹BA W06-21› mit Power-Skiving-Technologie reduziert die Fertigungszeit im Vergleich zu konventionellen Verfahren um bis zu 50 Prozent», erklärt Patrick Schneider, Produktmanager bei SW. «Durch die mehrspindlige Bearbeitung in einer Aufspannung erreichen wir höchste Produktionsleistung bei gleichzeitig höchster Flexibilität – ein klarer Mehrwert für unsere Kunden.» Die «BA W06-21» erreicht Genauigkeiten bis zur Qualitätsklasse IT5 und ermöglicht Schrupp- und Schlicht­bearbeitungen sowie Zusatzbearbeitungen von Werkstücken in nur einer Aufspannung. Toleranzeinbussen durch Umspannen lassen sich so effektiv vermeiden. Dynamische Verfahrgeschwindigkeiten von bis zu 120 m/min und eine direkt ange­triebene Drehachse mit 1200 U/min sorgen zudem für besonders kurze Haupt- und Nebenzeiten. Darüber hinaus wird auf dem Messestand simuliert, wie die Robotiklösung TopRob6 die Beladung des «BA W06-21» übernimmt.

Global aufgestellt

Darüber hinaus können sich die Besucher am Messestand von der Vielseitigkeit der SW-Lösungen überzeugen: An einer Werkstück­wand veranschaulichen Bauteile aus verschiedenen Branchen das breite Einsatzspektrum der SW-Maschinen, einschliesslich Informationen zu nachhal­tigen Bearbeitungsmethoden. Beim energiesparenden Rührreibschweissen beispielsweise können hochfeste Verbindungen von Leichtmetallen ohne Aufschmelzen hergestellt werden, was vor allem in der Luft- und Raumfahrt und in der E-Mobi­lity Anwendung findet. Im Bereich Industrie 4.0 stellt das SW-Team seine neuesten Entwicklungen in den Bereichen Connectivity und Digital Services vor – und freut sich auf regen Austausch zum Thema KI in der Fertigung.

Neben den beiden grossen SW-­Bearbeitungszentren präsentiert SW auf der AMB auch die Enshu GE 480H, ein einspindli­ges Bearbeitungszentrum des neuen Kooperationspartners Enshu aus Japan. Diese seit Herbst 2023 bestehende Service- und Vertriebspartnerschaft kombiniert das Engineering-Know-how beider Unternehmen «Die Fähigkeit, global und dabei gleichzeitig lokal und kundennah zu agieren, ist heute entscheidend, um sich auf dem internationalen Markt zu behaupten», fasst André Harter zusammen. Entsprechend hat SW seine weltweite Präsenz ausgebaut, zuletzt durch neue Standorte in der Türkei, Südkorea und Ungarn. «Wir freuen uns darauf, auf der internationalen Leitmesse für Metallbearbeitung Kunden, Partner und langjährige Kontakte aus aller Welt zu treffen», so Harter über die AMB. «Die Vielfalt der Messebesucher spiegelt auch die Bandbreite der Anwendungsmöglichkeiten wider, für die wir gemeinsam mit unseren Kunden massgeschneiderte Lösungen entwickeln.»

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