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Technologietransfer ist wichtiger Innovationsmotor
Dass diese und viele weitere innovative Technologien Jahr für Jahr zur Marktreife gelangen, ist das Ziel der Technologietransferprogramme. Die Grundlagenforschung beider Organisationen sorgt seit Jahrzehnten nicht nur für neue Erkenntnisse über Materie, Energie und Raum sowie den Anfang und die Entwicklung unseres Universums, sondern auch für bemerkenswerte Produktentwicklungen, die oft aus den technologischen Anforderungen der Forschung hervorgehen. So fördert die Esa jedes Jahr über sechzig Unternehmen, die auf Basis von Weltraumtechnologie neue Produkte – wie die heute in allen Autos verbauten Airbagsensoren – auf den Markt bringen. Und das wohl bekannteste Transferprojekt veränderte zu Beginn der neunziger Jahre die Welt, als am Cern das World Wide Web erfunden wurde.
Kooperationsvertrag
Anlässlich der Unterzeichnung eines umfassenden Kooperationsvertrages mit dem Schwerpunkt auf Forschung und Technologieentwicklung präsentieren sich die beiden Akteure nun erstmals gemeinsam in Hannover. «Die Vertragsunterzeichnung in der vergangenen Woche war ein wichtiger Moment für die künftige Zusammenarbeit unserer Organisationen. Mit dem gemeinsamen Auftritt auf der Hannover Messe wollen wir die bedeutenden technologischen Synergien zwischen dem Cern und der Esa präsentieren und der Öffentlichkeit zeigen, welchen grossen Einfluss wir, dank unserer Technologien und Spin-offs, auf die Gesellschaft haben. Und das weit über die blosse Wissenschaft hinaus», so Enrico Chesta, Leiter der Technology Transfer Section der Cern Knowledge Transfer Group. «Dank der Kooperation zwischen unseren Organisationen ist es von den allerkleinsten Bausteinen der Materie bis zu den Spielregeln des Universums und ihren direkten oder indirekten Anwendungen im Alltag nur ein kurzer Weg.»
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