Weltraum- und Teilchenphysikforschung als Innovationsmotor Technologien von Cern und Esa nun zugänglich

Redakteur: Luca Meister

Die Europäische Organisation für Kernforschung Cern und die Europäische Weltraumorganisation Esa haben in Hannover wegweisende Zukunftstechnologien präsentiert, die sich aus der Forschungsarbeit der beiden Organisationen heraus entwickelt haben. Es ist die erste gemeinsame Initiative der beiden Organisationen nach der Unterzeichnung eines weitreichenden Kooperationsvertrags in den Bereichen Forschung und Technologieentwicklung. Auf ihrem Gemeinschaftsstand zeigten rund 20 Spin-off-Unternehmen ihre Innovationen.

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Spielanalyse und Live-Statisitk auf dem Tablet: Das Lokalisierungssystem «Kinexon One» basiert auf Weltraumtechnik der Esa.
Spielanalyse und Live-Statisitk auf dem Tablet: Das Lokalisierungssystem «Kinexon One» basiert auf Weltraumtechnik der Esa.
(Bild: Kinexon)

mei. Transportdrohnen, die mit Hilfe von Weltraumtechnologie erstmals auch in geschlossenen Räumen, an allen Hindernissen vorbei, zentimetergenau auf ihrem Frachtgut andocken – auf einem handelsüblichen Tablet ausgegebene Live-Statistiken eines Oberliga-Fussballspiels, die denen eines Champions-League-Finales in nichts nachstehen – Solarmodule, die dank ausgeklügelter Vakuumtechnik auch bei Wolken und unter einer Schneedecke hocherhitzten Wasserdampf produzieren – oder ein mobiler CT-Scanner, der rauschfreie Röntgenbilder bei nur geringer Strahlung liefert: Was sich wie Zukunftsmusik anhört, sind schon heute marktreife Technologien, die das Cern und die Esa auf der Hannover Messe vorgestellt haben.

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