Prozesstechnik Temperaturstabile Druckmittler für Hygienebereich
>> Der Messgerätehersteller Labom zeigt auf der Achema in Frankfurt hygienische Druckmittler für eine Vielzahl von Anwendungen im erweiterten Temperaturbereich. Mit einem modular abgestimmten Systembaukasten werden individuelle Lösungen ermöglicht. Die Druckmittler von Labom sind auf die eigenen Druckmessgeräte abgestimmt, aber auch an Messgerätenanderer Hersteller einsetzbar.
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ari. Druckmittler sind Trennvorlagen für Druckmessgeräte, die verhindern, dass der Messstoff in das Messsystem gelangt. Dadurch schützen sie die Messgeräte vor aggressiven, hochviskosen oder erstarrenden Messstoffen sowie hohen Messstofftemperaturen, dämpfen Messdruckschwankungen und Druckspitzen und erhöhen die Überlastfestigkeit. Sie schaffen ferner Abhilfe bei einer ungünstigen Lage der Druckmessstelle und ermöglichen den Einsatz der Druckmessgeräte in explosionsgefährdeten Bereichen sowie eine hygienische, weil totraumfreie Messstellenanordnung.
Für Anwendungen im erweiterten Temperaturbereich
Hygienische Druckmittler für eine Vielzahl von Anwendungen im erweiterten Temperaturbereich zeigt der Messgerätehersteller Labom vom 18. bis 22. Juni auf der Achema in Frankfurt am Main. Die Druckmittler von Labom sind auf die eigenen Druckmessgeräte abgestimmt, aber auch an Messgeräten anderer Hersteller einsetzbar. Mit seinem modular abgestimmten Systembaukasten ermöglicht das Unternehmen Anwendern aus den Bereichen Food, Pharma, Chemie und Biotechnologie individuelle Lösungen ihrer Messprobleme. Um eine optimale Reinigbarkeit zu ermöglichen, werden die Oberflächen der Geräte in hygienischer Ausführung standardmässig mit Rauwerten von Ra ≤ 0,8 μm für Drehteile und Ra ≤ 0,4 μm für Folien geliefert.
Druckmessgeräte und Druckmittler für hygienische Anwendungen müssen den Regeln des Hygienic Design entsprechen. Oberflächenqualität, Beständigkeit und Verträglichkeit der Werkstoffe müssen kontaminationsgefährdete Anordnungen ausschliessen und eine einwandfreie Reinigbarkeit im Rahmen von CIP/SIP-Prozessen gewährleisten. Alle hygienischen Druckmittler von Labom sind nach den einschlägigen Hygienestandards der FDA (Food and Drug Administration) und der EHEDG (European Hygienic Equipment Design Group) zertifiziert.
Da Druckmittler, gerade in hygienischen Prozessen, oft in extremen Temperaturbereichen zum Einsatz kommen, ist die Kompensation des Temperaturfehlers sehr wichtig, um brauchbare Messergebnisse zu erhalten. Um für jeden Anwendungsbereich eine optimale Temperaturkompensation zu erreichen, bietet Labom in Abhängigkeit von der Prozessanforderung drei unterschiedliche Membrantypen an. Die Sinus-Form ermöglicht einen geringen Temperaturfehler bei geringem Herstellungsaufwand und kann aus einer Vielzahl von Materialien gefertigt werden. Die patentierte Kompensationsmembran aus den Sondermaterialien Hastelloy und Tantal macht sich die unterschiedliche temperaturbedingte Ausdehnung dieser Materialien zunutze. Sie wird in Druckmittlerbauformen mit einem Durchmesser von mehr als 86 mm (≥ DN80) eingesetzt und reduziert den Prozesstemperaturfehler auf ein Minimum. Die LTC-Membran (Low Temperature Coefficient) aus Edelstahl, an der Labom ebenfalls das Patent hält, eignet sich für sehr robuste Druckmittler und erlaubt eine nahezu vollständige Kompensation des Prozesstemperaturfehlers. <<
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