Walter Meier Solutions am Swiss Production Forum 2023 «The Living Art of Automation»

Quelle: Pressemitteilung 3 min Lesedauer

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Im Rahmen des aktuellen Messekonzepts von Walter Meier hat der Künstler GRRRR eine besondere Transformation vollzogen: Von der Kunsthalle in die Fertigungsstrasse verwandelte er eine Fanuc Robodrill in eine lebendige Skulptur. Das beeindruckende Ergebnis ist eine kreative Symbiose von Natur und Technik und regt dazu an, die Welt der Automation mit einem neuen Blickwinkel zu erfassen.

Maschine oder Leinwand? Die Fanuc Robodrill ist beides!(Bild:  Walter Meier)
Maschine oder Leinwand? Die Fanuc Robodrill ist beides!
(Bild: Walter Meier)

Wer sagt denn, dass grosse Kunst nur im Museum zu Hause ist? Um die «Living Art of Automation» zu erforschen, hat der Schweizer Künstler GRRRR (Ingo Giezendanner) die Montagehalle von Walter Meier zu seinem Atelier gemacht. Aus dem Kreativprozess ist ein Unikat entstanden, das die Parallelen zwischen bildender Kunst und fertigender Industrie offenbart – von der Faszination fürs Detail bis zum Ökosystem aus Maschine, Werkzeugen und Werkstücken.

Und plötzlich wächst im Werk ein Wald heran …

Motive aus der Natur spielen im Schaffen von GRRRR eine Schlüsselrolle. Sie prägen auch sein Werk für Walter Meier, das von der Flora und Fauna eines Asthaufens inspiriert ist. Ob Skulptur im Raum, limitierte Edition oder digitales Extra: «The Living Art of Automation» transformiert die Fertigung in eine Waldszenerie voller Wesen und Wuseln.

Bildergalerie

Auf Papier entworfene Zeichnungen wurden von GRRRR in tagelanger Arbeit auf die pulverbeschichtete Metallhaut einer Fanuc Robodrill gemalt. Die Pinselstriche ergeben ein dichtes Gewebe schwarzer Linien, die das CNC-Bearbeitungszentrum mit Ästen und Blättern umspannen. Um den filigranen Effekt zu potenzieren, umgeben am SPF grossformatige Tapetendrucke die Skulptur.

Der Wald lebt, und so auch die von GRRRR gestaltete Fanuc. Das Innenleben der Maschine macht die Kunst der Automation im wahrsten Sinne erlebbar: Aus schwarz eloxierten Alu-Rohlingen wird eine exklusive Edition von Plaketten gefräst.

Zur Auswahl stehen drei Bilder. Am SPF können die Besucher*innen eines der Sujets via Smartphone wählen und live anfertigen lassen.

Auch die Rückseite der drei Plaketten hat es in sich: Im kleinteiligen Muster hat GRRRR einen QR-Code eingebettet, der vom physischen zum virtuellen Kunst­erlebnis führt. Wer den Code mit seinem Handy scannt, gelangt zu einer Animation, welche die Bildwelt zum Leben erweckt.

GRRRR

Sein Künstlername ist kein Zufall. Ingo Giezendanner wollte nämlich Comic-­Zeichner werden. Mit Stift und Notizbuch ausgerüstet, hält er die Welt in ebenso ideen- wie detailreichen Schwarzweiss-­Zeichnungen fest, um sie in Kunstwerke zu verwandeln. Sein Schaffen ist in etlichen Ausstellungen, Publikationen und Gebäuden verewigt und wurde mit namhaften Preisen ausgezeichnet. Mit Walter Meier hat der in Zürich lebende Künstler erstmals die Fertigungshallen betreten. Im Interview verrät er uns seine Motive und Aha-Momente.

Deine Arbeit für Walter Meier trägt den Titel «The Living Art of Automation». Hier Leben und Natur, dort Automation und Technik – ein Widerspruch?

Nur vermeintlich, aber diesen Gegensatz akzeptiere ich nicht. Deshalb habe ich die Fanuc-Technologie in einen Asthaufen verwandelt, also in einen komplexen und lebendigen Organismus. Er ist Rückzugsort für Insekten und Nagetiere sowie Nahrungsstätte für Pilze – also eine Brutstätte für die Biodiversität unserer Erde.

Lebendig ist auch die Maschine selber. Sie bewegt sich und produziert sogar kleine Kunstwerke. Hast du noch andere Parallelen entdeckt?

Das Feine steckt im Kleinen. Die Maschinen von Walter Meier produzieren in hoher Präzision und mit viel Liebe zum Detail. Auch mein künstlerisches Schaffen beschäftigt sich mit dem Feinen. Mit Stift auf Papier ahme ich die Kleinteiligkeit der Welt nach. Aus stundenlangen Zeichnungsmeditationen entstehen Bilder von hoher Dichte.

Die japanische Kultur ist eine wichtige Inspirationsquelle für dich. Zufall, dass auch Walter Meier via Fanuc und Nakamura-Tome eng mit Japan verbunden ist?

Das wurde mir erst im Prozess bewusst, war aber für mich eine spannende Erkenntnis. Die Harmonie von handwerklicher Sorgfalt und technischer Innovation ist eine Eigenschaft, die mich an Japan fasziniert. Ich denke da etwa an die Automaten, an denen man sogar in sehr traditionellen japanischen Restaurants bestellen und bezahlen kann. Dieses Miteinander von Technologie und Handwerk nehme ich auch in euren Lösungen wahr.
(neu) SMM

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