Die beiden Co-Geschäftsführer der Walter Meier (Fertigungslösungen) AG, Jan ten Pas und David Widmer, sehen aufgrund der angespannten wirtschaftlichen Situation Chancen, dass die Unternehmen konsequenter in moderne und flexiblere Produktionsmittel investieren, um sich flexibler an die Auftragssituation anpassen zu können. Technologisch geht es im Bereich der Werkzeuge in Richtung höhere Effizienz als auch bessere Standzeiten. Bei den Werkzeugmaschinen wird verstärkt auf Flexibilität, Produktivität und Automation gesetzt.
Die beiden Co-Geschäftsführer der Walter Meier (Fertigungslösungen) AG. David Widmer (li.): «Auf der Innoteq können wir innovative Lösungen live präsentieren und wertvolles Feedback erhalten». Und Jan ten Pas (re.): «Die Innoteq ist eine ideale Plattform, um mit unseren Kunden und Partnern in den direkten Austausch zu treten.»
(Bild: Walter Meier (Fertigungslösungen) AG)
SMM: Wie ist die aktuelle wirtschaftliche Situation im Bereich Werkzeugmaschinen am Standort Schweiz?
David Widmer: Die wirtschaftliche Lage stellt aktuell eine Herausforderung dar. Die geopolitischen Unsicherheiten, steigende Produktionskosten und der starke Schweizer Franken beeinflussen die Investitionsbereitschaft vieler Unternehmen. Gleichzeitig bleibt die Nachfrage nach hochqualitativen Werkzeugmaschinen bestehen, insbesondere in spezialisierten Branchen wie der Uhrenindustrie sowie in Bereichen der Fertigungstechnik, die hohe Präzision und Effizienz erfordern. Zusätzlich hat die wirtschaftliche Situation in den Nachbarländern direkte Auswirkungen, da die Schweizer Fertigung oft für diese Märkte als Zulieferer agiert. Schwankende Auftragseingänge und Unsicherheiten bei Grossprojekten machen eine flexible und effiziente Fertigung umso wichtiger. Hier setzen wir mit unseren Lösungen an, um unseren Kunden wettbewerbsfähige Fertigungskonzepte zu bieten.
Wie sieht die wirtschaftliche Situation im Bereich der Spannmittel und Werkzeuge aus?
Jan ten Pas: Auch in diesem Bereich beobachten wir eine anspruchsvolle Marktlage. Viele Unternehmen optimieren ihre Prozesse und investieren gezielt in hochqualitative Werkzeuge und Spannmittel, um die Effizienz ihrer Fertigung zu steigern. Besonders gefragt sind Lösungen, die eine höhere Standzeit und Präzision bieten. Wir setzen hier auf unser breites Portfolio an innovativen Produkten, um den steigenden Anforderungen unserer Kunden gerecht zu werden.
Welche Innovationen zeigt Walter Meier (Fertigungslösungen) AG im Bereich der Werkzeugmaschinen und Werkzeuge zur Innoteq?
David Widmer: Wir präsentieren auf der Innoteq unter anderem die «Nakamura-Tome WY-100V». Diese Maschine der V-Serie (Velocity) zeichnet sich durch verkürzte Zykluszeiten aus und kann mit dem «Nakamura-Tome Gantry Loader GR-203 High Speed» ausgestattet werden. Alternativ bieten wir unseren Kunden massgeschneiderte Automationslösungen, die von Walter Meier individuell umgesetzt werden können. Dies ermöglicht eine erhebliche Steigerung der Produktivität und Flexibilität in der Fertigung.
Jan ten Pas: Im Bereich der Bearbeitungszentren stellen wir die «Fanuc Robodrill MK-21MAX» vor. Diese verfügt im Vergleich zur MK-21 über zwei Karusselle, wodurch sich der Werkstückspeicher und somit die Autonomie der Maschine deutlich erhöhen. Damit reagieren wir auf die steigende Nachfrage nach effizienten und automatisierten Fertigungslösungen, die höhere Stückzahlen bei maximaler Prozesssicherheit ermöglichen.
Im Fertigungsbereich steht vermehrt die Automation im Fokus. Welche Automationslösungen präsentieren Sie auf der Innoteq?
Jan ten Pas: Die «Fanuc Robodrill MK-21MAX» ist ein Beispiel für unsere Strategie, Automationslösungen weiter voranzutreiben. Durch die Integration von zwei Karussellen bieten wir eine erhöhte Autonomie und damit eine erhebliche Effizienzsteigerung für unsere Kunden.
David Widmer: Die «WY-100V» von Nakamura-Tome zeichnet sich durch ihre hohe Geschwindigkeit aus und bietet damit eine ideale Grundlage für eine automatisierte Fertigungslösung. Auf der Innoteq zeigen wir sie in Kombination mit dem kollaborativen Roboter «CR-400», der durch einfache Programmierung, flexible Einsatzmöglichkeiten und geringe Investitionskosten überzeugt. Mit der V-Serie setzen wir zudem neue Massstäbe in der Reduktion von Zykluszeiten.
Welche Impulse erhoffen Sie sich von der Innoteq?
Jan ten Pas: Die Innoteq ist eine ideale Plattform, um mit unseren Kunden und Partnern in den direkten Austausch zu treten. Wir erwarten wertvolle Gespräche, die uns helfen, noch gezielter auf die Bedürfnisse des Marktes einzugehen. Besonders im Bereich der Automatisierung und Effizienzsteigerung sehen wir weiterhin grosse Potenziale, die wir gemeinsam mit unseren Kunden erschliessen möchten.
David Widmer: Neben dem fachlichen Austausch bietet die Innoteq die Möglichkeit, innovative Lösungen live zu präsentieren und wertvolles Feedback zu erhalten. Wir möchten zeigen, wie moderne Werkzeugmaschinen mit intelligenter Automation die Wettbewerbsfähigkeit unserer Kunden nachhaltig steigern können. Gleichzeitig hoffen wir, neue Impulse aus der Branche zu erhalten, um unsere Produkte und Dienstleistungen kontinuierlich weiterzuentwickeln.
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Stand vom 30.10.2020
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