Fertigungstechnik

Tornos S.A.: Sechs Richtige

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Komplettbearbeitung dank Gegenspindel

Wer den «Decolletagebetrieb» kennt, kennt das vielschichtige Anforderungsprofil an Drehmaschinen. Die Prozesssicherheit und Präzision sind Grundanforderungen, es bedarf noch einiger anderer Faktoren, damit die Maschine «verhebt». M. Ramadani fährt fort: «Aktuell fertigen wir auf der Multiswiss Teile für die Automobilindustrie bis max. 14 mm Stangen-Durchmesser. Die aktuellen Werkstücke hatten wir bereits zuvor auf einem Mehrspindler gefertigt. Auf diesem konnten wir das Werkstück allerdings nicht fertig bearbeiten, weil die Maschine keine Gegenspindel zur Verfügung hatte. So mussten wir es auf einer zweiten Maschine fertig bearbeiten, das kostete uns Zeit und Geld.»

Möglich macht die Komplettbearbeitung die Gegenspindel. Mit der Multiswiss kann das Werkstück mit zwei Werkzeugen in einem Durchlauf rückseitig bearbeitet werden. Ein Umspannen auf eine andere Maschine ist in den meisten Fällen nicht mehr notwendig. Das spart nicht nur Platz, auch die Produktivität konnte um 30 Prozent verkürzt werden.

Hydrostatisch gelagerte Spindeln

Auf eine ungewöhnliche technologische High-End-Lösung setzt Tornos bei der Spindellagerung: Hydrostatik ist hierbei das Stichwort.

M. Ramadani ist begeistert von der Lösung: «Dank der Hydrostatik verfügt die Maschine über ein ausgezeichnetes Dämpfungsverhalten. Die Dämpfung ist dafür verantwortlich, dass wir weniger Schwingungen im Bearbeitungsprozess haben. Das wirkt sich positiv auf Toleranzen, Oberflächenqualität und letztlich – und das ist ganz entscheidend – auf die Prozesssicherheit aus. Die hydrostatische Lagerung der Spindeln macht sich darüber hinaus hervorragend auf den Werkzeug-Verschleiss und somit die Werkzeugkosten bemerkbar. Ich möchte auf die Hydrostatik heute nicht mehr verzichten. Das ist ein Topalleinstellungsmerkmal der Maschine.»

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