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Dr. Nicola Leibinger Kammüller zum Aspekt Zukunft: «Unsere Aufwendungen für Forschung und Entwicklung betragen jedes Jahr etwa acht bis zehn Prozent unseres Umsatzes; mit dieser Quote liegen wir doppelt so hoch wie der Durchschnitt unserer Branche.» Von den weltweit rund 10000 Mitarbeitern arbeiten mehr als 1200 in Forschung und Entwicklung. «Wir investieren in der Schweiz. Zuletzt haben wir unser Werk in Grüsch in Graubünden mit einem Neubau erweitert.»
Der Volkswirtschaftsdirektor des Kantons Zug, Regierungsrat Dr. Matthies Michel, unterstrich in seiner Ansprache das Engagement von Trumpf im Rahmen der Ausbildung. Mit dem Projekt KIEWIS (Kinder entdecken Wirtschaft) wolle Trumpf die Kinder für Naturwissenschaften, Mathematik, Technik und Informatik begeistern.
Der führende Zukunftsforscher, Georges T. Roos, vermittelte einen inspirierenden Ausblick ins Jahr 2063, der auch auf Chancen hinwies.
Origineller Firmenrundgang
Interessant und originell war der Firmenrundgang. Eine Gelegenheit, an den Stationen auch mal selber Hand an zu legen. «Die Bearbeitung, die das Material kalt lässt – aber nicht Sie, die Besucher», wurde an der Station «Laser in der Mikrobearbeitung» erläutert. Unter «Prozesskette Blech» wurden Fertigungs- und Programmiermöglichkeiten zum Laserschneiden, Stanzen, Biegen und Laserschweissen gezeigt. Damit wurde der Bogen zu Maschinen wie dem TruLaser oder dem TruMicro geschlagen.
TruLaser 5030, eine Flachbettlaseranlage, bietet wirtschaftliche Lösungen für produktive Dünnblechbearbeitung. Ein überzeugendes Plus ist die grosse Materialvielfalt: Die Maschine schneidet dünnen Edelstahl, Aluminium und Buntmetalle wie Kupfer und Messing. Weiter meistert sie Baustähle in allen Blechdicken.
TruMicro: Mit ultrakurzen Laserpulsen von wenigen Piko- und Femtosekunden lassen sich Materialien praktisch ohne thermische und mechanische Beeinflussung effizient bearbeiten.
Apropos Trumpf-Laser: Eine fulminante Lasershow im Freien mit integriertem Feuerwerk und Musik umrahmte die Produktpräsentation. Diese Show der Superlative bildete das Abschlussbukett der bis ins Detail professionell gestalteten Jubiläumsfeier.
Am nächsten Tag, einem Samstag, feierte das Unternehmen sein Jubiläum mit den Mitarbeitenden und Familienangehörigen – rund 1000 Personen wurden erwartet. <<Autor
Rolf DornerFachjournalist BR/SFJ
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